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Edit ID Name G Werdegang Lieder Izuse
13 Adele w

5.5.88 geboren in London; Pop-, Soul-, Jazz und R&B Sängerin; Oscar, Golden-Globe und 15 Grammys gewonnen; Vorbilder für sie die Spice Girls, Pink; sie sang u.a. Skyfall für den James-Bond-Film 2012;

Adele Laurie Blue Adkins MBE (* 5. Mai 1988 in London, England), besser bekannt als Adele [əˈdɛl], ist eine britische Pop-, Soul-, Jazz- und R&B-Sängerin sowie Songwriterin. Die Oscar-, Golden-Globe- und fünfzehnfache Grammy-Gewinnerin[1][2] hat bislang mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft, womit sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen des 21. Jahrhunderts zählt.[3] Adeles 2011 veröffentlichtes Album 21 ist mit über 31 Millionen verkauften Exemplaren das weltweit meistverkaufte Album des 21. Jahrhunderts.[4]

Karriere

2006–2010

 
Adele bei einem Auftritt im Jahr 2009

2006 schloss Adele die BRIT School for Performing Arts ab – wo sie mit Leona Lewis und Jessie J in einer Klasse war – und tourte danach mit verschiedenen Musikern durch Großbritannien. Große Popularität erreichte sie durch die Webseite Myspace, bei der sie bereits seit dem 31. Dezember 2004 angemeldet ist. Eine von einem Freund dort eingestellte Demoaufnahme mit drei Songs führte zum Angebot eines Plattenvertrags durch XL Recordings Ende 2006.[16][17]

Es folgten Fernsehauftritte in Großbritannien, unter anderem bei Later with Jools Holland bei BBC Two und Friday Night with Jonathan Ross bei BBC One.

Mit der Veröffentlichung der Single Hometown Glory wurde im Herbst 2007 ein größeres Publikum auf sie aufmerksam. Im Dezember erhielt sie den erstmals verliehenen Kritikerpreis Critics’ Choice der BRIT Awards, mit dem vielversprechende Nachwuchstalente ausgezeichnet werden. Bei der renommierten BBC-Sendung „Sound of …“, die alljährlich prognostiziert, welche Künstler im Folgejahr den Durchbruch schaffen, wurde sie bei Sound of 2008 auf Platz 1 gewählt. Die zweite Single Chasing Pavements startete im Januar 2008 auf Platz 2 der britischen Charts und konnte sich dort drei Wochen halten. Ihr Debütalbum 19, ein Hinweis auf ihr Alter, stieg bis an die Spitze der Albumcharts. Innerhalb weniger Wochen wurde die Single daraufhin in weiteren europäischen Ländern veröffentlicht und stieg in vielen davon in die Charts ein. In Norwegen gelang Chasing Pavements Mitte März 2008 der Sprung auf Platz 1. Ihre Songs handeln meist von Gefühlen, Enttäuschungen und Gedanken aus ihrer letzten Beziehung.

Adele erhielt 2009 die Grammys als „Bester neuer Künstler“ und „Beste weibliche Gesangsdarbietung – Pop“ für Chasing Pavements. Nominiert war sie mit diesem Titel darüber hinaus als „Song des Jahres“ und „Single des Jahres“.

Im Juni 2009 erschien das Album Love & War des australischen R&B-Sängers und Songwriters Daniel Merriweather, mit dem Adele den Song Water and a Flame aufgenommen hatte. Im Februar 2010 stieg in Deutschland der Titel My Same auf Rang 61 der Charts ein. Auslöser war Lena Meyer-Landruts Auftritt bei der Casting-Show Unser Star für Oslo, bei welchem sie diesen Titel sang.

2011–2020

 
Adele bei einem Auftritt in Seattle (2011)

Im Februar 2011 erreichte Adele mit ihrer Single Rolling in the Deep und ihrem Album 21 in derselben Woche Platz 1 der deutschen Charts. Ende August 2011 wurde das Video mit drei MTV Video Music Awards ausgezeichnet.

In ihrer Heimat Großbritannien waren ihre Veröffentlichungen am 20. Februar 2011 zweimal in den Top 5 der Singlecharts vertreten:

Someone Like You auf Platz 1 und Rolling in the Deep auf Platz 4; sowie zweimal in den Top 5 der Albumcharts (21 auf Platz 1 und 19 auf Platz 4). Das war zuletzt den Beatles im Jahr 1964 gelungen.

Als erste Solokünstlerin konnte sie sich mit ihrem Album 21 über insgesamt 24 Wochen an der Spitze der Albumcharts halten. Nach einem Auftritt bei den MTV Video Music Awards 2011 wurde Someone Like You Adeles zweiter Nummer-eins-Hit in den USA. Die dritte Singleauskopplung Set Fire to the Rain erreichte allein aufgrund von Downloadverkäufen Platz 6 in Deutschland, Platz 5 in Österreich, Platz 4 in der Schweiz und sogar Platz 1 in den USA. Damit ist sie die erste britische Solokünstlerin, die es geschafft hat, mit drei Singles eines Albums die Spitze der Billboard-Charts zu erreichen. Someone Like You wurde auch in Deutschland und Österreich ein Top-5-Hit, in der Schweiz wurde der Song nach Rolling in the Deep zu Adeles zweitem Nummer-eins-Hit.

Das Album 19 war anfangs außerhalb des Vereinigten Königreichs wenig erfolgreich. Nach der Veröffentlichung von 21 stieg es jedoch in vielen Ländern in den Charts an und erreichte somit meist seine höchste Position.

Im November 2011 wurde Adele in Boston an den Stimmbändern operiert. Ein Polyp hatte für Blutungen gesorgt, die mikrochirurgisch behandelt werden mussten.[18] Im selben Monat erschien ihre erste Live-DVD Live at the Royal Albert Hall.

Im November 2011 wurde bekannt, dass 21 mit über 140.000 Downloads das bis zu diesem Zeitpunkt meistheruntergeladene Album in Deutschland war.[19] Dazu ist Adele die erste britische Künstlerin, die im Vereinigten Königreich innerhalb eines Jahres mit 21 drei Millionen Alben verkaufen konnte.[20] 21 ist außerdem das meistverkaufte Album des 21. Jahrhunderts in Großbritannien.[21] In den USA wurde das Album über zehn Millionen Mal verkauft (Stand November 2012).[22]

2012 sang Adele das Titellied zum 23. James-Bond-Film Skyfall. Der Song erschien am 5. Oktober 2012 – genau 50 Jahre nach der Uraufführung des ersten Bond-Filmes – um 0:07 Uhr britischer Sommerzeit. Das Lied konnte den ersten Platz der deutschen und schweizerischen Singlecharts erreichen. Adele und ihr Co-Writer Paul Epworth gewannen für Skyfall einen Golden Globe, einen Oscar und einen Grammy für den Besten Filmsong.

Im Oktober 2012 kündigte die Sängerin an, sich in den nächsten Jahren hauptsächlich ihrem Privatleben widmen und vorerst kein neues Album veröffentlichen zu wollen.[23]

Am 20. November 2015 erschien das Album 25, dessen Titel sich wieder auf das Alter der Sängerin bezog.[24] Am 23. Oktober erschien mit Hello die erste Single daraus, der Song stieg sofort auf Platz eins in zahlreichen Ländern ein, so unter anderem in der USA, England und Deutschland. Als weitere Singles folgten When We Were Young, welches sich in den Top 20 vieler Charts weltweit platzieren konnte, Send My Love (To Your New Lover) welches ein weltweiter Top 10 war und als letzte und vierte Single Water under the Bridge.

2016 ging Adele auf Welttournee, unter anderem nach Deutschland. Nach 121 Konzerten dieser Tour sagte sie die letzten 2 (von 4) geplanten Auftritten in Wembley wegen Problemen mit ihren Stimmbändern auf ärztliches Anraten ab.[25]

Seit 2021

Am 1. Oktober 2021 tauchten Projektionen und Plakate der Zahl „30“ auf bedeutenden Wahrzeichen und Gebäuden in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt auf und nährten Spekulationen, dass Adele dafür verantwortlich sei und dass 30 der Titel ihres vierten Albums sein würde. Bald darauf entsprachen Adeles Website und Social-Media-Accounts der Ästhetik der Projektionen und Werbetafeln, was darauf hindeutete, dass ihr neues Album den Titel 30 tragen würde, was später bestätigt wurde.

Am 7. Oktober 2021 veröffentlichte die Vogue in ihrer November-Ausgabe ein Interview mit Adele.[26] Am 15. Oktober 2021 veröffentlichte Adele ihre neue Single mit dem Titel „Easy on Me“. Als Veröffentlichungstermin für das Album wurde der 19. November 2021 bekanntgegeben.

Am 19. November 2021 wurde das Album 30 veröffentlicht. Auf di

„Adele ist […] eines der größten Talente, die das Insel-Königreich in diesem Jahrtausend zu bieten hat. Sie kann fabelhaft singen und noch viel bessere Songs schreiben.“

– Christoph Dallach: KulturSPIEGEL[27]

Adeles Vorbote des vierten Albums

Heute erschien die Single „Easy On Me“ (bei Youtube 29 Mio Aufrufe in den  ersten 18 Stunden), das dazugehörige Album „30“ am 19. November. Ein sekundenlanger Videoauszug mit ersten Eindrücken erreichte innerhalb weniger Tage auf Instagram bereits deutlich mehr als 17 Millionen Aufrufe, die Zeitschrift „Vogue“ widmete ihr die Titelstory.

Der Eindruck, der hängen bleibt: Adele versucht den Spagat. Sie will noch immer das britische Mädchen von nebenan sein. Sie spricht mit diesem deutlich hörbarem Londoner Cockney-Dialekt, lässt gerne das „h“ im Anklang weg – „’ow are you?“, grüßt sie den „Vogue“-Reporter – und flucht unverhohlen, besonders gerne nutzt sie anscheinend das „F-word“.

Zugleich hetzt sie durch das Leben einer A-Prominenten. Raus aus der Limousine, die Ausstellung öffnet nur für sie, dann schnellen Schrittes durch geheime Gänge und Hotelküchen, erst im abgeschirmten Hinterzimmer kann sie entspannen. Auf dem Weg fast unsichtbare Helferlein, die mal ein frisches Paar Schuhe reichen, mal dafür sorgen, dass der gewünschte Drink bereit steht.

ADELE

Mit „Hello“ landete Adele einen weltweiten Hit, der nicht nur für Tränen und virale Videos sorgte, sondern ihre Fans auch ordentlich zum Grübeln brachte – denn was genau thematisiert die Britin in der stimmgewaltigen Ballade eigentlich? Erst Jahre später kommt die Bedeutung des Songs ans Licht.

Ganze sechs Jahre lang hat Adele ihre Fans auf die Folter gespannt, denn erst kurz vor ihrem im November 2021 erschienenen Erfolgs-Album „30“, von dem auch die erfolgreiche Single-Auskopplung „Easy on Me“ stammt, verrät die Sängerin gegenüber Talkshow-Legende Oprah Winfrey, worum es in ihrem Hit „Hello“ wirklich geht. Und die Bedeutung hinter dem Lied ist eine völlig andere, als so manch einer vermuten mag.


 

Winfrey, worum es in ihrem Hit „Hello“ wirklich geht. Und die Bedeutung hinter dem Lied ist eine völlig andere, als so manch einer vermuten mag.

Von wegen Herzschmerz: Make-up-Song statt Break-up-Song

Nachdem es bei ihrem zweiten Album „21“ besonders um ihre Trennung, Liebeskummer und ihr gebrochenes Herz ging, schlägt Adele mit „Hello“ eine neue Richtung ein. In einem Interview mit dem „Rolling Stone“ verrät die junge Mutter, dass es bei der Ballade vor allem um eine Wiedervereinigung mit ihr selbst geht. Dass zunächst etwas morbide klingenden „Hello from the other side“ soll dabei keineswegs auf einen Tod anspielen, sondern steht für die andere Seite des Erwachsenwerdens und das erfolgreiche Durchleben der eigenen Jugend und frühen Zwanziger.

Gegenüber Oprah erzählt Adele außerdem, dass sie „Hello“ als Liebesbrief an sich selbst sieht. Songzeilen wie „There’s such a difference between us. And a million miles“ spielt die Britin auf ihren Umzug von London nach Kalifornien an und die Erfahrungen die sie von ihrem jüngeren Ich unterscheiden. Mit der Ballade wollte sie der Welt nach ihrer vierjährigen Pause einfach sagen: „Hi, ich bin noch hier, I existiere noch in jedem Aspekt meines Lebens.“

Die drei Männer hinter Adeles „Hello“

Für ihren Hit und das dazugehörige Musikvideo wurde Adele besonders von drei Männern tatkräftig unterstützt: Produzent Greg Kurstin, Regisseur Xavier Dolan und Schauspieler Tristan Wilds. Doch wer sind die drei Männer hinter der emotionalen Ballade?

Schreibblockade und Funkstille: Adeles Arbeit mit Greg Kurstin

Musikproduzent Greg Kurstin arbeitete für drei Song ihres Albums „25“ mit Adele zusammen. Bei „Hello“ komponierte er nicht nur den Großteil der Instrumente, sondern spielte auch selbst den Bass, die Gitarre, das Klavier, die Keyboards und das Schlagzeug, was hingegen Adele komponiert hat, ein. Doch bei der Zusammenarbeit der beiden lief nicht immer alles glatt: Während der Produktion geriet Adele in eine Schreibblockade, meldete sich wochenlang nicht mehr bei dem Musiker. Greg Kurstin verriet später in einem Interview, dass er sich zeitweise nicht mehr sicher war, ob die beiden das Lied jemals fertig stellen würden. Doch sie blieben dran und ihre Hartnäckigkeit hat sich gelohnt.

Mehr Film als klassisches Musikvideo: Regisseur Xavier Dolan

Der kreative Kopf hinter dem legendären sepia-farbenen Musikvideo zu „Hello“ ist der Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent Xavier Dolan. Für das Video zu der Ballade hatte Kanadier genaue Vorstellungen: Es sollte mehr an einen Kurzfilm erinnern als an ein typisches Musikvideo. Dafür ließ er sich unter anderem von seinem eigenen Film „I Killed My Mother“, in dem er die Geschichte eines homosexuellen Mannes semi-autobiografisch darstellt, inspirieren.

Der Mann vor der Kamera: Adeles Video-Liebhaber Tristan Wilds

In dem berühmten Musikvideo zu ihrem Hit „Hello“ sollte Adele jedoch nicht alleine vor der Kamera stehen, sondern mit dem Tristan Wilds, der einen ehemaligen Lover der Sängerin verkörpern sollte. Über seine Zusammenarbeit mit Adele verliert der Schauspieler seitdem nur gute Worte, denn die „Skyfall“-Interpretin hat er als bodenständige und entspannte Person wahrgenommen und bezeichnete das entstandene Video in einem Interview mit dem „Rolling Stone“ als „Magie“.

Großer Erfolg für Adele: „Hello“ bricht etliche Rekorde

In über zwanzig Ländern landete Adele mit „Hello“ auf der Nummer eins der Charts. In Deutschland sicherte sich der Song diesen Platz in den Singlecharts für ganze zehn Wochen – damit löste die Sängerin die bisherigen Rekordhalter Flo Rida und Ke$ha mit ihrem Hit „Right Round“ aus 2009 ab und wurde damit gleichzeitig zur erfolgreichsten britischen Solokünstlerin seit über fünfzig Jahren.

Über 9 Millionen Mal wurde die Erfolgssingle der „Rolling in the Deep“-Interpretin verkauft. Doch mit „Hello“ konnte Adele nicht nur ihre Fans begeistern, sondern auch etliche Jurys und Kritiker. Der Titel und das dazugehörige Musikvideo brachten der Britin sechs Auszeichnungen und ganze zwölf weitere Nominierungen bei namhaften Musikpreisen wie den Brit Awards, dem Echo und den Grammy Awards ein.

Es gab viele Tiefpunkte im Leben von Superstar Adele, wo sie gerne mal ein Gläschen getrunken hat, um ihre Sorgen zu vergessen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Sängerin hat dem Alkohol abgeschworen.

Mit dem Titelsong zum legendären James Bond Skyfall sang sich Adele in die Herzen all ihrer Fans. Die attraktive Sängerin bezaubert nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit ihrer bewegenden Geschichte, über die sie schon in mehreren Interviews offen gesprochen hat.

Der Griff zum Alkohol wurde für Adele immer mehr zur Sucht, ein Risiko, was vor allem in schwierigen Situationen besteht. Suchtfaktoren gibt es viele, doch sie führen natürlich längst nicht immer zur Entstehung einer wirklichen Sucht. So gibt es zahlreiche Spieler, die regelmäßig online zocken und nie auch nur Ansätze einer Sucht zeigen, außerdem wurden mittlerweile genügend Vorkehrungen getroffen, um dies zu verhindern. Bei Adele aber kamen viele Probleme auf einmal auf und so wurde der Seelentröster Alkohol irgendwann zu ihrem besten Freund.

Im Fokus der Öffentlichkeit

Wie sehr das öffentliche Auge Stars und Promis wie Adele begleitet, zeigt sich am Beispiel von Reiner Calmund, der zuletzt mit einem Gewichtsverlust von rund 90 Kilo von sich reden machte. Auch Adele hatte es in der Vergangenheit geschafft, 45 Kilo ihres Körpergewichts zu reduzieren, sie nutzte hierfür die Sirtuin-Diät, mit großem Erfolg. Doch ihr Glück hat Schattenseiten, wie sie in einem öffentlichen Interview schon 2016 erstmals zugab. Die blonde Ausnahmekünstlerin leidet wiederkehrend unter starken Depressionen, Panikattacken und Alkoholexzessen. Angefangen habe all das nach der Geburt ihres Sohnes, von dem sie sich besessen gefühlt habe, schilderte sie damals mit eindrucksvollen Worten ihre Gefühle.

Die Depression aber führte die Sängerin auf den Tod ihres Großvaters zurück, der verstarb, als sie gerade einmal zehn Jahre alt war. Ihre Erfolgsgeschichte begann schon acht Jahre später, als sie im zarten Alter von 18 entdeckt wurde. Schon mit 20 erschien ihre erste Platte und mittlerweile kann sich Adele über zehn Grammys, einen Oscar und einen Golden Globe freuen. Im 21. Jahrhundert ist sie definitiv eine der wichtigsten Sängerinnen und die Britin ist dabei überraschend bodenständig. Geld bedeutet ihr nicht viel, wie sie in Interviews bereits erwähnte. Selbstverständlich sei ihr Erfolg für sie nicht, noch immer kämpfe sie mit Lampenfieber, bevor sie auftritt.

Adele und die Scheidung von ihrem Mann

2019 ließ sich Adele von ihrem Ex-Mann Simon Konecki scheiden und die Trennung schnitt ihr direkt ins Herz. All die Emotionen, die sie unter Kontrolle zu haben glaubte, brachen mit Wucht über die hübsche Blondine ein. Depressionen, Ängste und ein Zustand, bei dem sie einfach nicht mehr aufstehen wollte, machten ihr Leben zur Hölle. Adele ist damit nicht allein, bis zu 20 von 100 Menschen erkranken einmal im Leben an einer Depression.

Doch nicht jeder hat so viel Mut und Energie wie Adele, die sich aus dem Bett kämpfte und begann zu reisen. Sie versuchte Energie zu schöpfen und nahm sich endlich vor, den Alkohol, der in schweren Zeiten zu ihrem treuen Begleiter geworden war, nicht mehr anzurühren. Sechs Monate lang trank sie nicht und nutzte ihre Energien für Besuche im Fitnessstudio. Sie wandelte ihre Emotionen in Sport um, trainierte und bescheinigte sich selbst eine Fitness-Sucht.

Am 15. Oktober erschien ihr neues Album 30 unter dem Namen „Easy on me“. Mehr als fünf Jahre war es still um sie gewesen, denn nicht immer war Adele überzeugt davon, dass sie mit der Musik weitermachen wolle. Die Erfolge ihrer Schmuseballade „Hello“ waren ihr zwar nicht zu Kopf gestiegen, hatten sie aber heillos überfordert. Sie trank viel und irgendwann kam die Angst, dass sie einen ähnlichen Absturz wie die verstorbene Amy Winehouse hinlegen könne. Die junge Ausnahmekünstlerin starb im Alter von 27 Jahren an den Folgen einer Alkoholvergiftung.

Neigung zum Alkohol ein familiäres Problem

Alkohol übte auf Adele schon in frühester Jugend eine Faszination aus, denn ihr Vater Mark Evans litt über viele Jahre unter Alkoholsucht. Die Eltern der Sängerin ließen sich scheiden als sie selbst erst vier Jahre alt war, lange Zeit hatte sie ein schwieriges Verhältnis zu ihrem an Trunksucht leidenden Vater. Er starb im Mai 2021 an den Folgen einer Krebserkrankung und Adele schaffte es, sich vorher mit ihm zu versöhnen.

Dass der Alkohol für sie zu einem Problem wurde, hatte sie schon mehrmals im Leben erkannt, doch jetzt ist es für sie an der Zeit, ihm vollständig abzuschwören. Sie selbst gab in einem Interview mit dem Magazin „Vogue“ zu, dass sie bei der Produktion des Albums „21“ sturzbetrunken gewesen sei. Mit dem neuen Album 30, 45 Kilogramm leichter und frei von Alkohol sieht nun alles so aus, dass Adele in ein völlig neues Leben durchstartet.

Sie ist eine der erfolgreichsten britischen Künstlerinnen der Geschichte, doch seit langem war von Adele kaum etwas zu hören. Nun meldet sich die Sängerin zurück.

„Hello“, Adele ist zurück! Jahrelang hat sich die prominente Künstlerin rar gemacht. Nun kann die 33-Jährige sicher sein, dass das Echo ihres Auftauchens umso größer widerhallt.

Die erste Single und bald das erste Album seit ihrem Mega-Erfolgshit „25“ 2015, das erste Interview seit fünf Jahren: Die Britin gibt selbst vor, wann, wie und wo sie sich der Öffentlichkeit präsentiert.

Adeles Vorbote des vierten Albums

Heute erschien die Single „Easy On Me“ (bei Youtube 29 Mio Aufrufe in den  ersten 18 Stunden), das dazugehörige Album „30“ am 19. November. Ein sekundenlanger Videoauszug mit ersten Eindrücken erreichte innerhalb weniger Tage auf Instagram bereits deutlich mehr als 17 Millionen Aufrufe, die Zeitschrift „Vogue“ widmete ihr die Titelstory.

Der Eindruck, der hängen bleibt: Adele versucht den Spagat. Sie will noch immer das britische Mädchen von nebenan sein. Sie spricht mit diesem deutlich hörbarem Londoner Cockney-Dialekt, lässt gerne das „h“ im Anklang weg – „’ow are you?“, grüßt sie den „Vogue“-Reporter – und flucht unverhohlen, besonders gerne nutzt sie anscheinend das „F-word“.

Zugleich hetzt sie durch das Leben einer A-Prominenten. Raus aus der Limousine, die Ausstellung öffnet nur für sie, dann schnellen Schrittes durch geheime Gänge und Hotelküchen, erst im abgeschirmten Hinterzimmer kann sie entspannen. Auf dem Weg fast unsichtbare Helferlein, die mal ein frisches Paar Schuhe reichen, mal dafür sorgen, dass der gewünschte Drink bereit steht.


 


 

23 Alexandra m

Alexandra (eigentlich Doris Nefedov; * 19. Mai 1942 als Doris Wally Treitz in Heydekrug; † 31. Juli 1969 in Tellingstedt) war eine deutsche Sängerin. Bekannt wurde sie Mitte der 1960er Jahre mit Liedern wie Mein Freund, der Baum, Sehnsucht und Zigeunerjunge.

Doris Treitz wurde 1942 als letzte von drei Töchtern der Eheleute August Treitz († 1969) und Wally Margarete Swetosch († 1969) in Heydekrug in Ostpreußen geboren.[1][2] Ihre Familie kam im Zweiten Weltkrieg nach der Evakuierung des Gebiets rechts der Memel im Jahr 1944 und anschließender Flucht vor der Roten Armee zunächst nach Sachsen und dann nach Kiel. Dort besuchte sie die Volksschule und danach die Ricarda-Huch-Schule, damals ein Mädchengymnasium. Bereits mit zehn Jahren spielte sie Klavier, sang, tanzte und malte. Vom ersten selbst verdienten Geld, das sie durch den Verkauf von Zeichnungen erhielt, kaufte sie sich eine Gitarre.[3] Früh brachte sich Treitz das Gitarrenspiel bei, erhielt Klavierunterricht und begann, eigene Lieder und Gedichte zu schreiben. 1962 nahm sie an der Miss-Germany-Wahl teil und belegte den neunten Platz. - bis hier gelesen 9.12.2021

Mit siebzehn Jahren wollte sie als Modedesignerin arbeiten. Zwei Jahre vor ihrem Abitur brach sie die Schule ab und begann ein Grafikstudium an der Muthesius-Werkkunstschule.[4] In dieser Zeit hatte sie mehrere Gelegenheitsjobs, unter anderem als Sekretärin, Stenotypistin und Zimmermädchen. 1961 zog sie zusammen mit ihrer geschiedenen Mutter und ihrer Schwester nach Hamburg-Rothenburgsort und besuchte die Meisterschule für Mode. Nebenbei sang sie in Bars und Kneipen slawische Lieder, aber auch eigene Kompositionen. Sie lernte den 30 Jahre älteren russischen Emigranten Nikolai Nefedov (1912–1989) kennen, der bei ihnen zur Untermiete wohnte. Noch im selben Jahr heirateten beide. Anschließend wollte sie mit Nefedov in die USA auswandern. Am 26. Juni 1963 brachte sie ihren Sohn Alexander zur Welt. Doch die Ehe scheiterte, Doris und ihr Sohn blieben in Deutschland.

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Doris Nefedov versuchte, ihr Studium zu beenden und arbeitete nebenbei als Zeichnerin. Nach einem Abschluss an der Margot-Höpfner-Schauspielschule in Hamburg erhielt sie ein Engagement an einem Theater in Neumünster und nahm Gesangsunterricht. Kurzzeitig sang sie 1965 bei den City Preachers. Bald darauf wurde der Schallplattenproduzent Fred Weyrich auf die tiefe Stimme, das Talent und die Vielsprachigkeit der Sängerin aufmerksam. Er vermittelte ihr einen Fünf-Jahresvertrag bei einer Plattenfirma. Unter dem Management von Hans R. Beierlein wurde sie unter dem Künstlernamen Alexandra zum Star aufgebaut; mit ihren melancholischen Liedern und ihrem Aussehen passte sie gut in ein Format, das bisher noch nicht von der deutschen Schlagerbranche vermarktet wurde: Russland. Mit dem Orchester Hazy Osterwald folgte 1967 eine Tournee durch die Sowjetunion.

Label zu Zigeunerjunge

Im Alter von 25 Jahren kam der Durchbruch: Sie konnte ihre ersten beiden Erfolge Zigeunerjunge (geschrieben von Hans Blum) und Sehnsucht (Rudi Bauer/Fred Weyrich) in den Schlagerparaden verbuchen. Doch die auf ihr Image maßgeschneiderten Lieder stellten die Sängerin und Komponistin Alexandra nicht zufrieden; sie wollte mehr als nur slawisch-folkloristisch orientierte Schlager singen. Die vielsprachige Alexandra fand Kontakt zu französischsprachigen Chansonniers wie Salvatore Adamo, Gilbert Bécaud und Yves Montand.[5] Doch es gab mehrfach Auseinandersetzungen mit Komponisten, Textern und Produzenten, da sie immer heftiger darauf bestand, auch ihre eigenen Texte und Lieder herauszubringen. Das Lied Mein Freund der Baum hatte sie selbst komponiert und getextet.


 

Mit Udo Jürgens gab es eine Freundschaft und Zusammenarbeit, es entstand das Lied Illusionen, Musik: Udo Jürgens, Text: Alexandra. Bei einem Festival in Brasilien lernte sie den Musiker und Sänger Antônio Carlos Jobim (u. a. The Girl from Ipanema) kennen. Der Fotograf, Kameramann und Regisseur Truck Branss verfilmte die Reisen für die ARD-Show Alexandra: Ein Portrait in Musik (1969).[6] Im Herbst 1968 verließ Alexandra Hamburg, zog mit Mutter und Sohn Alexander nach München-Gern, Baldurstraße 73, in eine Drei-Zimmer-Wohnung. Anfang 1969 wollte sie ihren Vater in Hamburg besuchen, fand ihn aber, als sie die Wohnung betrat, dort tot auf. Seine Urnenbeisetzung erfolgte Anfang Juli, nahe ihrer neuen Wohnung, auf dem Westfriedhof. In relativ schwieriger gesundheitlicher Verfassung errang sie im Februar die „Goldene Europa“ als Nachwuchsinterpretin. Sie hatte in Paris Präsentationen mit Romy Schneider und sang wieder gemeinsam mit Adamo. Im März hielt sie sich in Amsterdam auf. Hier lernte sie den Franko-Amerikaner Pierre Lafaire kennen und verlobte sich mit ihm. Diese Verbindung verlief nicht glücklich und sie trennten sich bald.

Tod

Gedenkstein an der Unfallstelle in Tellingstedt

Grabstätte von Alexandra auf dem Westfriedhof in München (Grablage: 101-A-81)

In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 1969 nahm Alexandra den Autozug von München nach Hamburg. Am 31. Juli fuhr sie dann mit ihrem Sohn und ihrer Mutter mit ihrem Mercedes-Benz 220 S Coupé von Hamburg Richtung Sylt in den Urlaub. Sie erreichte in Tellingstedt auf der Landstraße 149 die Kreuzung mit der Bundesstraße 203, die sie überqueren wollte. Dabei fuhr ein vorfahrtsberechtigter Lastwagen in die rechte Seite ihres Wagens und schob ihn mehr als 20 Meter weit in den Straßengraben. Ihr Fahrzeug wurde schwer beschädigt, und Alexandra starb noch am Unfallort. Ihre Mutter starb wenig später im Krankenhaus. Der auf der Rückbank schlafende sechsjährige Sohn Alexander wurde nur leicht verletzt. Alexandra wurde unter ihrem Künstlernamen auf dem Westfriedhof in München beigesetzt.[7]

Die Unfallkreuzung in Tellingstedt existiert heute nicht mehr. Sie wurde baulich aufgehoben und die Straße wird seitdem etwa 100 Meter weiter westlich mittels einer Brücke über die B 203 geführt.

Filme

Der Berliner Regisseur und Dramaturg Marc Boettcher veröffentlichte 1999 eine Biografie über Alexandra, in der er auch der angeblich ungeklärten Todesfrage nachging. Während seiner Recherchen wurde Boettcher angeblich mehrfach von Unbekannten bedroht. Im selben Jahr wurde sein Dokumentarfilm Alexandra – die Legende einer Sängerin ausgestrahlt. 2004 trat er mit neuen Rechercheergebnissen und der Ankündigung, das Todesermittlungsverfahren neu aufzurollen, an die Öffentlichkeit. Boettcher habe aus den Stasiunterlagen der Birthler-Behörde erfahren, dass Pierre Lafaire, der letzte Verlobte Alexandras, als US-amerikanischer Geheimagent tätig und trotz der Verlobung mit Alexandra bereits in Dänemark verheiratet gewesen sein soll.

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35 Alicia Keys w

Alicia Keys (* 25. Januar 1981[1] als Alicia Augello Cook in New York City) ist eine US-amerikanische Soul- und R&B-Sängerin, Produzentin, Songwriterin und Schauspielerin. Sie begleitet sich auch selbst am Piano. Im Lauf ihrer Karriere verkaufte sie mehr als 30 Millionen Alben weltweit[2] und gewann zahlreiche Preise, darunter 15 Grammys. Billboard nannte sie den Top-R&B-Künstler und den fünftbesten Künstler der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts.[3] Außerdem kam Alicia Keys bei den Top 50 der „R&B/Hip-Hop Artists“ der letzten 25 Jahre auf Platz zehn.[4] Im Dezember 2020 erschien ihr siebtes Studioalbum „ALICIA“, vier Jahre nach dem Erscheinen ihres sechsten Albums „Here“ im November 2016.

 

1981–2000: Kindheit und Jugend

Alicia Keys ist die Tochter der Musicalsängerin Teresa Augello, auch bekannt als Terria Joseph, die irisch-schottisch-italienischer Abstammung ist. Alicia's Vater, der afroamerikanische Flugbegleiter Craig Cook verließ die Familie, als Alicia zwei Jahre alt war. Sie wuchs im Viertel Hell’s Kitchen im New Yorker Stadtbezirk Manhattan auf.[5] Dort wuchs sie nach der Trennung ihrer Eltern bei ihrer Mutter auf. In ihrer Jugend kam sie unter anderem mit der Musik von Marvin Gaye, Donny Hathaway, Lauryn Hill, Prince und Stevie Wonder in Berührung. Im Alter von fünf Jahren nahm Alicia Keys erstmals Ballett- und Klavierunterricht, womit die Mutter ihre Tochter von der Straße fernhalten wollte. Alicia spielte – zunächst nicht allzu motiviert – hauptsächlich klassische Musik, vor allem Kompositionen von Mozart, Beethoven und ihrem Favoriten Chopin.

Im Alter von 16 Jahren schloss sie ihre High-School-Ausbildung vorzeitig ab. Obwohl sie einen Platz an der Columbia University erhielt, entschied sie sich gegen ein Studium und unterzeichnete stattdessen einen Demovertrag mit Jermaine Dupris So So Def Records, einem Sublabel von Columbia Records. Wegen künstlerischer Differenzen trennte sich Keys jedoch 1998 von Columbia und folgte Clive Davis, dem Begründer von Arista Records, zu seinem neuen Musiklabel J Records.

Schauspielerisch tätig ist Alicia Keys, seit ihrem Kurzauftritt in der "Bill Cosby Show" 1985.

 

2001–2002: Songs in A Minor

 
Alicia Keys, 2002

Nach einzelnen Veröffentlichungen auf den Soundtracks zu Men in Black, Shaft – Noch Fragen? und Dr. Dolittle 2 erschien im Sommer 2001 ihr Debütalbum Songs in A Minor. Die Platte ist eine Mischung aus klassischen Motown-Elementen und zeitgemäßen R&B-Produktionen. Das Album verkaufte sich schon in der ersten Woche 236.000 Mal und debütierte auf Platz eins in den Billboard 200.[6] Allein in den USA wurde Songs in A Minor für 6,2 Millionen abgesetzte Exemplare sechs Mal mit Platin ausgezeichnet.[7][8] Weltweit verkaufte sich das Album über zwölf Millionen Mal.[9] Dank des Albums und des weltweiten Nummer-eins-Hits Fallin’ sowie drei weiterer erfolgreicher Singleauskopplungen avancierte Keys zum erfolgreichsten R&B-Interpreten des Jahres 2001. Bei den Grammy Awards 2002 gewann die Sängerin fünf Grammys, unter anderem in den Kategorien Bester Newcomer, Bestes R&B Album, Song des Jahres und beste R&B-Gesangsdarbietung einer Frau.

2003–2005: The Diary of Alicia Keys und Unplugged

Ende 2003 erschien mit The Diary of Alicia Keys das zweite Album der Sängerin. Die CD wurde von Kanye West, Rich Harrison, Timbaland und Kerry Krucial produziert. Sie verkaufte sich mehr als acht Millionen Mal und Keys erhielt im Jahr darauf vier weitere Grammys. Im März 2004 hielt sie mit André 3000 und Big Boi die Laudatio für Prince, als dieser in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, und Ende 2004 veröffentlichte Keys ihr erstes Buch, Tears for Water, ein Songbook mit eigenen Gedichten und Liedtexten. Gleichzeitig gelang ihr mit Usher und dem gemeinsamen Duett My Boo ein weiterer Nummer-eins-Hit.

Im Februar 2005 sang Keys beim 39. Super Bowl America the Beautiful. Am 2. Juli desselben Jahres trat sie anlässlich von Live 8 in Philadelphia auf. Kurz darauf spielte sie ein MTV-Unplugged-Konzert, das im Oktober 2005 sowohl auf CD als auch auf DVD veröffentlicht wurde. Im November desselben Jahres trat die auch sozial engagierte Künstlerin bei einer Veranstaltung der Hilfsorganisation Keep a Child Alive auf. Sie spielte mit Bono, der per Video live zugeschaltet war, eine Coverversion des Klassikers Don’t Give Up von Kate Bush und Peter Gabriel ein. Alle Einnahmen des Wohltätigkeitsliedes kamen Keep a Child Alive zugute.

2006–2008: Filmdebüt und As I Am

 
Alicia Keys, 2008

Nach diversen Gastauftritten in den Fernsehserien Bill Cosby Show, Charmed – Zauberhafte Hexen und American Dreams war Alicia Keys 2007 in einer Nebenrolle im Film Smokin’ Aces an der Seite von Ben Affleck und Andy García zu sehen. Nach einem längeren Afrikaaufenthalt bekam sie im Frühjahr 2006 eine weitere Nebenrolle in der Literaturverfilmung von Nanny Diaries. Im September 2007 erschien mit No One die erste Single ihres dritten Studioalbums As I Am. Auch sie platzierte sich in den internationalen Charts weit vorne und kam in der Schweiz auf Anhieb auf Platz eins. Auch As I Am stieg auf Platz eins der Schweizer Albumcharts ein und wurde mit Gold ausgezeichnet. Im Februar 2008 wurde Alicia Keys in Los Angeles mit zwei Grammys in den Kategorien Best R&B Song und Best Female R&B Vocal Performance ausgezeichnet.

Zusammen mit White-Stripes-Frontmann Jack White nahm Alicia Keys 2008 den Titelsong zum 22. James-Bond-Film Ein Quantum Trost auf. Der Song Another Way to Die war als Download erhältlich und erschien sowohl auf dem Filmsoundtrack als auch auf einer erweiterten Version ihres letzten Albums As I Am.

2009–2011: The Element of Freedom

 
Alicia Keys, 2011

2009 schrieb und produzierte Keys zusammen mit Swizz Beatz das Lied Million Dollar Bill für Whitney Houston. Daneben nahm sie Duette mit Alejandro Sanz und Jay-Z auf. Im September 2009 wurde mit Doesn’t Mean Anything die erste Single aus ihrem vierten Studioalbum The Element of Freedom als Download veröffentlicht. Der Name des Albums ist Keys zufolge programmatisch zu verstehen, da sie sich in diesem Album die Freiheit nimmt, auch vermeintlich abwegige Ideen musikalisch umzusetzen. In Deutschland erreichte das Album Gold-Status.[10]

Alicia Keys ist für die Organisation Keep a Child Alive, die hauptsächlich Familien in Afrika und Asien hilft, als Botschafterin aktiv. Keys und ihr Produzent Kerry Krucial Brothers betreiben die Produktionsgesellschaft Krucialkeys und ein eigenes Studio namens The Oven, in dem sie schon mit vielen weiteren Künstlern wie Nas, Eve, Christina Aguilera, Angie Stone oder Keyshia Cole zusammengearbeitet haben.

Seit Herbst 2008 ist Alicia Keys mit dem Produzenten und Rapper Swizz Beatz (Kasseem Dean) liiert, den sie am 31. Juli 2010 heiratete.[11][12] Im Oktober 2010 wurde ihr erster gemeinsamer Sohn geboren, im Dezember 2014 der zweite.[13]

Im Frühsommer 2011 veröffentlichte Keys eine Jubiläumsversion ihres Debütalbums Songs in A Minor, sie gab aus diesem Anlass zwei exklusive Konzerte in London und in New York.[14] 2012 sang sie für Whitney Houston auf deren Trauerfeier den Titel Can You Send Me an Angel.

2012–2015: Girl on Fire

 
Alicia Keys, 2013

Im November 2012 erschien ihr Album Girl on Fire.[15] Den gleichnamigen Titelsong stellte sie am 6. September 2012 bei den MTV Video Music Awards 2012 vor.[16] Die zweite Singleauskopplung Brand New Me wurde erstmals am 19. November 2012 in den USA im Radio gespielt.[17] Am 7. März 2013 startete die Set The World On Fire Tour.

Im Juni 2013 veröffentlichte Keys gemeinsam mit VH1 ein Storyteller-Livealbum auf CD und DVD.[18] 2014 war sie auf dem Soundtrack zum Film The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro zusammen mit Kendrick Lamar im Titel It’s On Again zu hören.[19] Außerdem spielte sie im, von Diplo produzierten, Song Living For Love von Madonna aus ihrem Album Rebel Heart von 2015 Klavier.[20]

2016–2020: Here, The Voice und ALICIA

Am 4. Mai 2016 erschien die Single In Common als Vorgriff auf ihr sechstes Studioalbum Here.[21] Neben zahlreichen Promoauftritten sang sie am 28. Mai 2016 vor dem Champions-League-Finale in Mailand ein Medley. Zum Weltflüchtlingstag veröffentlichte Keys einen Kurzfilm, in dem sie sich selbst in die Rolle eines Flüchtlings versetzt. Der Film wird von einem weiteren Song ihres neuen Albums begleitet.[22] Im Oktober 2016 veröffentlichte sie eine weitere Single: Blended Family (What You Do For Love), welche in Zusammenarbeit mit A$AP Rocky entstanden ist.[23] Das Album erschien Anfang November und erreichte in den USA Platz 2 der Charts, Here wurde so Keys’ siebtes Top-Ten-Album in den USA.[24] Ebenfalls 2016 wurde Keys Jurymitglied der Castingshow The Voice für die elfte und zwölfte Staffel.[25] Für die vierzehnte Staffel von The Voice kehrte sie als Coach zurück. Im Dezember 2017 wurde bekannt, Alicia

Keys werde als Feature im Song Like Home für Eminems neuntes Studioalbum Revival zu hören sein.[26] Ebenfalls als Feature vertreten war sie in Justin Timberlakes fünftem Studioalbum Man Of The Woods mit dem Song Morning Light[27] und James Bays Us auf seinem zweiten Album Electric Light.[28] Keys moderierte die Grammy Awards 2019 und 2020.

Am 18. September 2020 erschien ihr siebtes Studioalbum ALICIA, aus welchem sie den Song Wasted Energy (feat. Diamond Platnumbz & Kaash Paige) zuvor als Single veröffentlicht hatte. Am 10. Dezember 2021 erscheint Alicia’s achtes Studioalbum KEYS. Zuvor erschien der Song LALA (Unlocked) als erste Single des Albums.

 

Fallin

Girl on fire

no One

Pianao and IU

That's how strong my love is

37 Alma Cogan
12 Andrea Berg w

Andrea Berg (* 28. Januar 1966 als Andrea Zellen[1] in Krefeld; bürgerlich seit 2007 Andrea Ferber[2]) ist eine deutsche Schlagersängerin. Mit 11 Nummer-eins-Alben und mehr als 15 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den kommerziell erfolgreichsten Künstlern in Deutschland.

8.1.66 geboren in Krefeld; Schlagersängerin; sie gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Künstlerinnen Deutschlands; gelernte Arzthelferin; arbeitete mit Dieter Bohlen zusammen; sie erhielt das Verdienstkreuz am Bande der BRD für ihr soziales Engagement ; Verdienstorden des Landes NRW ebenfalls

Andrea Berg (* 28. Januar 1966 als Andrea Zellen[1] in Krefeld; bürgerlich seit 2007 Andrea Ferber[2]) ist eine deutsche Schlagersängerin. Mit 11 Nummer-eins-Alben und mehr als 15 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den kommerziell erfolgreichsten Künstlern in Deutschland.

Leben und Karriere

Vor ihrer Gesangskarriere arbeitete die gelernte Arzthelferin[3] unter anderem auf der onkologischen Station eines Krankenhauses.[4] In ihrer Freizeit tanzte sie als Funkenmariechen im Karneval bei der Krefelder Prinzengarde. 1992 wurde dem Produzenten Eugen Römer in Rösrath eine Musikkassette mit ihren Aufnahmen vorgelegt.[5] Laut ihrer Biografie war er begeistert von ihrer Stimme, und nach einer Woche wurden die ersten Titel für ihr Debütalbum Du bist frei aufgenommen. Es enthielt die Lieder Kilimandscharo und Schau mir noch mal ins Gesicht. Römer produzierte auch ihr zweites Album Gefühle, das den kommerziellen Durchbruch brachte. Die Singleauskopplungen Wenn du mich willst, dann küss mich doch und Einmal nur mit dir alleine sein wurden Hits. Von diesem Album stammt auch einer ihrer größten Erfolge, Die Gefühle haben Schweigepflicht. 1994 belegte sie als Mitglied der Gruppe Alle für Alle mit dem Lied Steig wieder auf den ersten Platz in der ZDF-Hitparade.

1997 veröffentlichte sie ihr drittes Album Träume lügen nicht, das bis auf Platz 71 der deutschen Albumcharts stieg. Die erste Singleauskopplung Warum nur träumen erreichte bei einigen Radiosendern Platz 1 und hielt sich 15 Wochen in den Hörer-Hitparaden. Im Sommer 1998 erschien nach der Geburt ihrer Tochter das Album Zwischen tausend Gefühlen mit zwölf Liedern. Als Singles wurden 1999 daraus Diese Nacht soll nie enden, Insel der Nacht und Jenseits der Zärtlichkeit veröffentlicht. Das nächste Album mit dem Titel Weil ich verliebt bin erschien 1999, als Single wurde Vielleicht ein Traum zu viel ausgekoppelt. Das Stück erreichte im November 1999 Platz drei der ZDF-Hitparade. In Hits des Jahres im Januar 2000 erreichte Andrea Berg ebenfalls den dritten Platz. In den deutschen Top-20-Airplay-Charts stand sie mehrere Wochen lang auf Platz 1. Seit dem 18. Oktober 2000 ist „ANDREA BERG“ im deutschen Markenregister als Wortmarke eingetragen.[6]

Im März 2001 erschien Bergs sechstes Studioalbum Wo liegt das Paradies, aus dem die Single Du hast mich tausendmal belogen ausgekoppelt wurde. Im Oktober 2001 veröffentlichte sie das Album Best of mit zwölf ihrer erfolgreichsten Lieder. Das Album verkaufte sich zwei Millionen Mal und erhielt Doppelplatin. Im August 2011 stieg das Album auf Platz 59 in die Schweizer Hitparaden ein und wurde mit Gold ausgezeichnet.[7] Zeitweise hatte Berg vier ihrer Veröffentlichungen gleichzeitig in den Hitlisten. Von 2003 bis 2011 gewann sie mehrmals den deutschen Musikpreis ECHO in der Sparte „Deutschsprachiger Schlager“. Von 2002 bis einschließlich 2007 erhielt sie die Goldene Stimmgabel sowie 2004 und 2005 den Amadeus Austrian Music Award für das beste Schlageralbum. Ihr 2006 erschienenes Album Splitternackt platzierte sich auf Platz 1 der Media-Control-Album-Charts und hielt sich dort über mehrere Wochen. Ihr Hit Du hast mich tausendmal belogen aus dem Jahr 2001 war 2007 auf Platz 2 der GEMA-Top-Ten internationaler Lieder.

Ihr 2010 erschienenes Album Schwerelos, das von Dieter Bohlen produziert wurde und das Ende ihrer 17 Jahre dauernden Zusammenarbeit mit Eugen Römer markierte, wurde mit Platin ausgezeichnet.[8] Mit dem Album Abenteuer, das im September 2011 veröffentlicht wurde, erreichte Andrea Berg zum dritten Mal hintereinander Platz 1 der Charts.[9] Ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum nahm sie zum Anlass für eine Jubiläums-Konzerttournee von Januar bis März 2012.[10] Nach zwei Studioalben mit Bohlen gaben beide zunächst bekannt, in Zukunft wieder getrennte Wege gehen zu wollen. Andrea Bergs 2013 erschienenes Doppelalbum Atlantis enthielt aber zur Hälfte erneut Kompositionen von Bohlen.

Andrea Berg nahm gemeinsam mit Simone Thomalla und Birgit Schrowange eine Coverversion von Herbert Grönemeyers Männer auf, welche im Januar 2013 auf Bergs Abenteuer 20 Jahre veröffentlicht wurde.[11] Im Juni 2013 veröffentlichte sie in Dänemark ein Album mit dem Titel My Danish Collection. Es erreichte in der ersten Woche Gold und stieg in der zweiten Woche auf Platz eins der dänischen Albumcharts.[12] Es war Bergs erste Platzierung in Dänemark.[13] Im April 2013 war Andrea Berg bei einer Folge der RTL-Castingshow Deutschland sucht den Superstar Gastjurorin.[14] Im September 2013 veröffentlichte Berg mit Atlantis ihr 14. Studioalbum. Es erreichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz den ersten Platz der Charts. Im April 2016 erschien das Album Seelenbeben, das den ersten Platz in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichte. Das Album wurde dort mit Gold bzw. in Deutschland mit Platin ausgezeichnet.[15] Bei der Vorpremiere zu ihrer Seelenleben-Tournee in der Rittal Arena Wetzlar zog sich Andrea Berg im Juli 2016 durch einen missglückten pyrotechnischen Effekt Verbrennungen an Schulter und Oberarm zu.[16] Zum 25-jährigem Bühnenjubiläum veröffentlichte sie im September 2017 das Album 25 Jahre Abenteuer Leben.[17] Im April 2019 erschien ihr 16. Studioalbum Mosaik, das in den D-A-CH-Ländern Platz 1 der Albumcharts erreichte. In Deutschland bekam das Album Platin, in Österreich Gold.

Rezeption

Die Welt-Autorin Christine Kensche schrieb 2013 in einem ihrer Artikel: „Berg ist ein Superstar, den sich das Publikum selbst gesucht hat.“[18] Häufig wird von der Kritik „die nach ihrer Meinung textliche und musikalische Beliebigkeit der fast ausschließlich im schlichten 1-2-1-2-Tanz-Rhythmus daherkommenden Berg-Lieder“ beanstandet.[19] Vereinzelt wurde das in den Liedtexten Bergs transportierte Frauen- und Beziehungsbild von Kritikerseite als „antifeministisch“ eingestuft,[20] weil es dort immer nur darum gehe, dass eine Frau ohne Mann nicht glücklich werden könne und ihm alles Negative nachgesehen werde.[21] Zu diesen 2013 von Georg Seeßlen erhobenen Vorwürfe äußerte sich Kerstin Decker 2016 skeptisch.[22]

Privates

1998 wurde eine Tochter geboren.[12] Von 2002 bis 2004 war Andrea Berg mit Olaf Henning verheiratet.[3] 2007 heiratete sie den Sportmanager, Hotelier und Mitgründer der SG Sonnenhof Großaspach,[23] Ulrich „Uli“ Ferber.[24] Gemeinsam mit ihm und seiner Familie betreibt Berg ein Hotel in Kleinaspach.[25] Ihr Stiefsohn ist seit 2017 mit der Sängerin Vanessa Mai verheiratet.[26]

Soziales Engagement

Am 3. November 2008 wurde Andrea Berg das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland für ihre langjährige Hospizarbeit verliehen. Die Verleihung durch Bundespräsident Horst Köhler fand auf Schloss Bellevue statt.[27] Für ihr soziales Engagement wurde sie am 15. Juni 2009 mit dem Stadtsiegel der Stadt Krefeld[28] und am 23. August 2018 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.[29]

Auf der ZDF-Benefizgala Willkommen bei Carmen Nebel am 29. September 2018 in Berlin aus Anlass von zehn Jahren ZDF-Gala zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe warb Andrea Berg um Spenden an die Stiftung Deutsche Krebshilfe für den gemeinsamen wichtigen Kampf gegen die Volkskrankheit Krebs. Sie diskutierte mit Krebshilfe-Präsident Fritz Pleitgen und Moderatorin Carmen Nebel über Krebs bei Kindern sowie deren verbesserte Versorgung. Die sozial engagierte Sängerin hatte das kurz vorher eröffnete vorbildliche „Familienhaus EKKstein“ für junge Patienten an der Universitäts Kinderklinik in Jena besucht und berichtete darüber in der Sendung, die 3,6 Millionen Zuschauer verfolgten.[30] Das Spendenaufkommen für die Krebshilfe betrug bei Sendeschluss 3,2 Millionen Euro. Pleitgen und Berg dankten allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz sowie den zahlreichen Menschen für ihre Spendentreue.[31]

Chartrekorde

Ihre Kompilation Best Of ist mit 670 Wochen das in Österreich am längsten platzierte Album in den Albumcharts. Es wurde 6-mal mit Platin ausgezeichnet.

Diskografie

 
Andrea Berg (2014)
 
Andrea Berg (2011)
 
  •  

Du hast mich tausendmal belogen, Schwerelos

 

Hauptartikel: Andrea Berg/Diskografie

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Chartplatzierungen Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH
1992 Du bist frei
Intercord (EMI)
49
Platin

(6 Wo.)
40
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1992
Verkäufe: + 500.000
1995 Gefühle
White Records (BMG)
10
(12 Wo.)
10
(13 Wo.)
14
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. September 1995
1997 Träume lügen nicht
Jupiter Records (BMG)
71
Gold

(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Juli 1997
Verkäufe: + 250.000
1998 Zwischen tausend Gefühlen
Jupiter Records (BMG)
86
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. August 1998
1999 Weil ich verliebt bin
Jupiter Records (BMG)
Gold
Erstveröffentlichung: 18. Oktober 1999
Verkäufe: + 150.000
2001 Wo liegt das Paradies
Jupiter Records (BMG)
42
Platin

(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. März 2001
Verkäufe: + 300.000
2002 Nah am Feuer
Jupiter Records (BMG)
18
Gold

(28 Wo.)
26
Gold

(34 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. April 2002
Verkäufe: + 170.000
2003 Machtlos
Jupiter Records (BMG)
1
Dreifachgold
×3

(24 Wo.)
8
Gold

(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2003
Verkäufe: + 315.000
2004 Du
Jupiter Records (BMG)
1
Dreifachgold
×3

(26 Wo.)
3
Gold

(27 Wo.)
33
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Juli 2004
Verkäufe: + 315.000
2006 Splitternackt
Ariola (Sony BMG)
1
Fünffachgold
×5

(43 Wo.)
1
Platin

(43 Wo.)
19
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. April 2006
Verkäufe: + 530.000
2009 Zwischen Himmel & Erde
Ariola (Sony)
1
Dreifachplatin
×3

(70 Wo.)
1
Platin

(38 Wo.)
9
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. April 2009
Verkäufe: + 620.000
2010 Schwerelos
Ariola (Sony)
1
Fünffachplatin
×5

(82 Wo.)
1
Dreifachplatin
×3

(83 Wo.)
9
Gold

(36 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2010
Verkäufe: + 1.075.000
2011 Abenteuer
Ariola (Sony)
1
Fünffachplatin
×5

(140 Wo.)
1
Doppelplatin
×2

(43 Wo.)
2
Platin

(70 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. September 2011
Verkäufe: + 1.070.000
2013 Atlantis
Ariola (Sony)
1
Fünffachgold
×5

(55 Wo.)
1
Dreifachplatin
×3

(45 Wo.)
1
Platin

(39 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. September 2013
Verkäufe: + 565.000
2016 Seelenbeben
Berg Records
1
Fünffachgold
×5

(74 Wo.)
1
Doppelplatin
×2

(60 Wo.)
1
Gold

(54 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. April 2016
Verkäufe: + 530.000
2019 Mosaik
Berg Records
1
Platin

(74 Wo.)
1
Gold

(58 Wo.)
1
(51 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. April 2019
Verkäufe: + 207.500

Auszeichnungen (Auswahl)

32 Annett Louisan w

Annett Louisan (bürgerlich Annett Päge; * 2. April 1977 in Havelberg[1]) ist eine deutsche Sängerin. Ihren Künstlernamen Louisan leitete sie vom Vornamen ihrer Großmutter Louise ab.

Leben

Annett Louisan wuchs bei Mutter und Großeltern in Schönhausen (Elbe) auf, bis sie mit zwölf Jahren mit ihrer Mutter nach Hamburg zog. Dort nahm sie bald ein Malerei-Studium an der Kunsthochschule auf, das sie mit einer Tätigkeit als Studiomusikerin finanzierte.

Louisan lebt in Hamburg, ist seit 2014 in zweiter Ehe mit Marcus Brosch verheiratet[2][3] und hat eine Tochter.[4]

Sie ist Botschafterin von Fairtrade Deutschland[5] und für die Deutsche José-Carreras-Leukämie-Stiftung tätig.

Musik

 
Annett Louisan bei einem Konzert in Bochum, 2009

Annett Louisan wurde 2004 mit dem Song Das Spiel bekannt. Den Text schrieb ihr Produzent Frank Ramond. Das erste Album Bohème erreichte sechs Wochen nach Veröffentlichung Gold- und nach neun Wochen Platinstatus und wurde damit zu einem der schnellstverkauften Debütalben der deutschen Musikindustrie, die Kompositionen schrieben Hardy Kayser und Matthias Haß.

Im Frühjahr 2005 tourte Annett Louisan in 25 Städten in Deutschland mit ausverkauften Konzerten z. B. in Frankfurt (Alte Oper), Hamburg (Musikhalle), München (Circus Krone) oder Berlin (dreimal Schillertheater).

Musikalisch bewegt sich vor allem ihr zweites Album Unausgesprochen aus dem Jahr 2005 weg vom Pop und konzentrierte sich mehr auf die französisch-deutsche Chanson-Tradition. Louisan verwendete hierbei Musette-Walzer, Tango und Bossa-Nova-Rhythmen. Das Album hielt sich mehr als 50 Wochen in den deutschen Charts. Im Frühjahr 2006 folgte eine große Tour mit vielen ausverkauften Konzerten. Im Herbst des Jahres gab es 30 weitere ausverkaufte Konzerte.

Louisan sang den Titelsong Der kleine Unterschied für die deutsche Kino-Komödie Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken aus dem Jahr 2007. Der Song wurde wie der gesamte Film-Soundtrack von James Last komponiert und erschien auf Annett Louisans drittem Album Das optimale Leben. Auch nach Veröffentlichung des Albums Das optimale Leben ging Annett Louisan auf Tour.

Im Oktober 2008 erschien Louisans viertes Album Teilzeithippie. Das Album stieg auf Platz zwei ein und hielt sich 31 Wochen in den Charts. Außerdem ging die Sängerin auf Tour und absolvierte insgesamt 50 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Im März 2011 erschien mit In meiner Mitte Louisans fünftes Studioalbum. Die meisten Songs entstammen der Kooperation mit Louisans neuem musikalischen Partner Danny Dziuk.

Am 14. Februar 2014 erschien ihr sechstes Studioalbum mit dem Titel Zu viel Information. Damit schaffte sie erneut den Direkteinstieg in die Top 3 der deutschen Albumcharts.

Im Jahr 2015 spielte sie mit Revolverheld das Lied Spinner im Rahmen von MTV Unplugged ein.[6] Der Sänger von Revolverheld, Johannes Strate, bezeichnete sie dabei als langjährige Freundin der Band und musikalisches Vorbild.[7]

2016 nahm sie an der dritten Staffel der Fernsehsendung Sing meinen Song – Das Tauschkonzert teil und veröffentlichte am 13. Mai 2016 ihr siebtes Studioalbum Berlin, Kapstadt, Prag mit zehn Coverversionen zu Liedern von Rammstein (Engel), Kraftwerk (Das Model), Marteria, Wanda, Philipp Poisel, Ich + Ich, Tokio Hotel (Durch den Monsun), Münchener Freiheit, Udo Jürgens und David Bowie (Heroes) in seiner deutschsprachigen Version.[8]

2017 sang sie ein Duett mit Tom Schilling auf dessen Album Vilnius. Das Lied Ja oder nein sei „die rührendste Nummer“ der Platte, meinte Thomas Lindemann.[9] „Schwer zu sagen, ob das Kitsch oder schon wirklich schön ist. Vermutlich beides.“[10]

Am 29. März 2019 erschien ihr achtes Studioalbum Kleine große Liebe. Das Doppelalbum wurde von Michael Geldreich produziert.

Am 21. August 2020 erschien ihr neuntes Studioalbum Kitsch; dies ist ihr zweites aus Coverversionen bestehendes Studioalbum.

Die Annett-Louisan-Band

 
Hardy Kayser, Friedrich Paravicini, Annett Louisan, Jürgen Kumlehn, Christoph Buhse, Olaf Casimir, Mirko Michalzik (v. l. n. r.)

Die Band von Annett Louisan besteht aus dem Band-Leader und Gitarristen Hardy Kayser, Mirko Michalzik an der Gitarre, dem Schlagzeuger Christoph Buhse, Olaf Casimir am Kontrabass, Jürgen Kumlehn an der Gitarre und Friedrich Paravicini, der wahlweise Akkordeon, ein Wurlitzer E-Piano, Cello oder Mundharmonika spielt.[11]

Diskografie

Hauptartikel: Annett Louisan/Diskografie

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Chartplatzierungen Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH
2004 Bohème
105 Music (Sony BMG)
3
Fünffachgold
×5

(54 Wo.)
11
Gold

(21 Wo.)
23
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Februar 2004
Verkäufe: + 515.000
2005 Unausgesprochen
105 Music (Sony BMG)
3
Platin

(51 Wo.)
19
Gold

(27 Wo.)
49
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2005
Verkäufe: + 215.000
2007 Das optimale Leben
105 Music (Sony BMG)
2
Platin

(34 Wo.)
6
Gold

(10 Wo.)
7
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. August 2007
Verkäufe: + 210.000
2008 Teilzeithippie
105 Music (Sony BMG)
2
Platin

(32 Wo.)
6
Gold

(14 Wo.)
11
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Oktober 2008
Verkäufe: + 210.000
2011 In meiner Mitte
105 Music (Sony)
2
Gold

(24 Wo.)
5
(11 Wo.)
22
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. März 2011
Verkäufe: + 100.000
2014 Zu viel Information
105 Music (Sony)
3
Gold

(20 Wo.)
4
(17 Wo.)
8
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Februar 2014
Verkäufe: + 100.000
2016 Berlin, Kapstadt, Prag
Columbia Records (Sony)
11
(4 Wo.)
22
(4 Wo.)
32
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Mai 2016
Coveralbum
2019 Kleine große Liebe
Ariola (Sony)
6
(10 Wo.)
11
(3 Wo.)
14
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. März 2019
2020 Kitsch
Ariola (Sony)
7
(9 Wo.)
9
(3 Wo.)
29
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. August 2020
Coveralbum

Hörspiele

Auszeichnungen

2005

2006

  • Goldene Stimmgabel: Erfolgreichste Solistin Pop

Filmografie

Synchronsprecher

Filme

Serien

15 Annette Humpe w

28.1050 in Hagen; Pop-Sängerin und Musikproduzentin; gehörte zur Gruppe IDEAL (Neue deutsche Welle); sang auch mit Adel Tawil in der Gruppe Ich +ich, sie begleitete die Prinzen, Udo Lindenberg Nena, Rio Reiser u.v.a. als Produzentin; ihre Schwester ist ebenfalls im Musikgeschäft tätig

20 Aretha Franklin w

Aretha Louise Franklin (* 25. März 1942 in Memphis, Tennessee; † 16. August 2018 in Detroit, Michigan[1]) war eine US-amerikanische Soul-Sängerin, Songwriterin und Pianistin. Wegen ihrer herausragenden Bedeutung für die Soulmusik wird sie auch „First Lady of Soul“ oder „Queen of Soul“ genannt. Ihr musikalisches Spektrum umfasste auch R&B, Gospel, Jazz, Pop und Dance.

Aretha Franklin hielt lange den Rekord für die meisten Singles in den US-amerikanischen Charts, sie gehörte zu den Künstlern mit den meisten verkauften Tonträgern weltweit.[6] Sie unterstützte einige wohltätige Organisationen und politische Aktivisten, darunter die National Association for the Advancement of Colored People und die Special Olympics.[7]

Aretha Franklin hatte seit einem Zwischenfall im Jahr 1984 extreme Flugangst, weshalb sie seit Mitte der 1980er-Jahre ausschließlich in Nordamerika auftrat. 1983 besuchte sie zuletzt Europa.[8] 1999 erschien ihre Autobiografie From These Roots.

Jahr Titel Chartplatzierungen[14] Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US R&B R&B
1962 The Tender, the Moving, the Swinging Aretha Franklin 69
(12 Wo.)
 
1965 Runnin’ Out of Fools 84
(13 Wo.)
9
(1 Wo.)
 
Yeah!!! 101
(8 Wo.)
8
(4 Wo.)
Livealbum
1966 Soul Sister 132
(4 Wo.)
8
(8 Wo.)
 
1967 I Never Loved a Man the Way I Love You 36
(2 Wo.)
2
(79 Wo.)
1
(66 Wo.)
Aretha Arrives 5
Gold

(41 Wo.)
1
(28 Wo.)
 
Take a Look at Aretha Franklin 173
(8 Wo.)
22
(4 Wo.)
Kompilation
1968 Lady Soul 18
(12 Wo.)
25
(18 Wo.)
2
Gold

(52 Wo.)
1
(53 Wo.)
Platz 85 der 500 besten Alben aller Zeiten (Rolling Stone)
Aretha Now 26
(24 Wo.)
6
(11 Wo.)
3
Gold

(35 Wo.)
1
(35 Wo.)
 
1969 Aretha in Paris 13
(20 Wo.)
2
(21 Wo.)
live aufgenommen am 7. Mai 1968 im Olympia
Aretha Franklin: Soul ’69 15
(32 Wo.)
1
(32 Wo.)
 
Aretha Franklin: Soul ’69 29
(9 Wo.)
 
1970 This Girl’s in Love with You 17
(30 Wo.)
2
(31 Wo.)
 
Spirit in the Dark 25
(22 Wo.)
2
(26 Wo.)
 
1971 Aretha Live at Fillmore West 7
Gold

(34 Wo.)
1
(37 Wo.)
 
1972 Young, Gifted & Black 11
Gold

(31 Wo.)
2
(27 Wo.)
Grammy (R&B Vocal Female)
Amazing Grace 7
Doppelplatin
×2

(23 Wo.)
2
(19 Wo.)
live aufgenommen und gefilmt in der New Temple Missionary Baptist Church in Los Angeles
Grammy (Soul Gospel); Grammy Hall of Fame
1973 Hey Now Hey (The Other Side of the Sky) 30
(20 Wo.)
2
(21 Wo.)
 
1974 Let Me in Your Life 14
(25 Wo.)
1
(38 Wo.)
 
1975 With Everything I Feel in Me 57
(13 Wo.)
6
(12 Wo.)
 
You 83
(11 Wo.)
9
(14 Wo.)
 
1976 Sparkle 18
Gold

(24 Wo.)
1
(29 Wo.)
 
1977 Sweet Passion 49
(19 Wo.)
6
(23 Wo.)
 
1978 Almighty Fire 63
(11 Wo.)
12
(13 Wo.)
 
1979 La Diva 146
(6 Wo.)
25
(10 Wo.)
 
1980 Aretha 6
(37 Wo.)
 
1981 Love All the Hurt Away 36
(17 Wo.)
4
(23 Wo.)
 
1982 Jump to It 23
Gold

(30 Wo.)
1
(38 Wo.)
Produzent: Luther Vandross
1983 Get It Right 36
(18 Wo.)
4
(26 Wo.)
Produzent: Luther Vandross
1985 Who’s Zoomin’ Who? 46
(16 Wo.)
21
(8 Wo.)
49
Silber

(12 Wo.)
13
Platin

(51 Wo.)
3
(51 Wo.)
 
1986 Aretha 45
(3 Wo.)
23
(3 Wo.)
51
(13 Wo.)
32
Gold

(39 Wo.)
7
(39 Wo.)
Grammy (R&B Vocal Female)
1987 One Lord, One Faith, One Baptism 106
(16 Wo.)
25
(22 Wo.)
live aufgenommen im Juli 1987 in der New Bethel Baptist Church in Detroit
Grammy (Soul Gospel Female)
1989 Through the Storm 61
(10 Wo.)
19
(5 Wo.)
46
(1 Wo.)
55
(18 Wo.)
21
(26 Wo.)
 
1991 What You See Is What You Sweat 34
(2 Wo.)
26
(6 Wo.)
153
(7 Wo.)
28
(20 Wo.)
 
1998 A Rose Is Still a Rose 46
(2 Wo.)
36
(6 Wo.)
30
Gold

(15 Wo.)
7
(22 Wo.)
 
VH1 Divas Live 39
(10 Wo.)
11
(12 Wo.)
11
(14 Wo.)
21
(20 Wo.)
2003 So Damn Happy 33
(11 Wo.)
11
(29 Wo.)
 
2008 This Christmas Aretha 102
(7 Wo.)
 
2011 A Woman Falling Out of Love 54
(2 Wo.)
15
(10 Wo.)
 
2014 Sings the Great Diva Classics 30
(2 Wo.)
32
(2 Wo.)
13
(6 Wo.)
3
(14 Wo.)
 

Aretha Franklin

gilt als die beste Sängerin aller Zeiten im Genre Soul, wobei ihr musikalisches Spektrum aber auch R&B, Gospel und Jazz abdeckt. 1987 sang sie im Duett „I Knew You Were Waiting (For Me)*“ die Pop-Größe George Michael an die Wand.

Ihre Karriere begann die 1942 in Memphis, Tennessee, geborene Pfarrerstochter im Kirchenchor ihres Vaters. Ihre erste LP erschien 1956, ihren ersten großen Erfolg feierte sie aber erst 1967 mit der Single „I Never Loved a Man (The Way I Love You)*„, die kommerziell enorm erfolgreich war und sich über eine Million Mal verkaufte. Danach war Franklins Weg zur Weltspitze nicht mehr aufzuhalten. Die großartige Künstlerin engagierte sich aber trotz des großen beruflichen Erfolges energisch gegen die Diskriminierung von Frauen und Afroamerikanern. Ihr berühmtester Song, „Respect*“ wurde zur Hymne der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA und beflügelte die feministische Revolution in der gesamten westlichen Welt. Kein Wunder also, dass es Aretha Franklin war, die 2009 gebeten wurde, bei der Amtseinführung von Barak Obama zu singen. Ihrer Gesangsstimme, die als einmalig kräftig, selbstbewusst und intensiv gilt, konnte das Alter nichts anhaben.

Privatleben

Franklin bekam ihren ersten Sohn Clarence 1955 im Alter von zwölf Jahren, den zweiten Sohn Edward 1957 mit vierzehn Jahren. Von 1961 bis 1969 war sie mit Ted White verheiratet, der auch ihr Manager war. Er ist der Vater ihres 1964 geborenen Sohnes Ted Jr. Nach der Trennung von White bekam sie mit ihrem Tourmanager Ken Cunningham einen vierten Sohn, Kecalf. Von 1978 bis 1984 war sie mit dem Schauspieler Glynn Turman verheiratet.

Im Jahr 2010 wurde bei ihr Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Aretha Franklin erlag am 16. August 2018 im Alter von 76 Jahren ihrem Krebsleiden,[12] einem neuroindoktrinen Tumor der Bauchspeicheldrüse.

 

Film und Fernsehen

Aretha Franklin wirkte in dem Spielfilm Blues Brothers (1980) und seinem Sequel Blues Brothers 2000 (1998) mit.

In einem Werbespot der Schokoriegel-Marke Snickers für das deutsche Fernsehen (2010) verkörperte Franklin eine Diva.Den von Regisseur Craig Gillespie und Kameramann Emmanuel Lubezki für BBDO New York gedrehten Spot gab es in abgewandelter Form auch in den USA. Dort spielte Franklin neben Liza Minnelli, die einen zur Diva gewordenen Mann mimte. 2015 trat Franklin im Werbespot der Kreditkarte American Express auf, in dem sie aus ihrem Leben erzählte.

1972 nahm Franklin an zwei Abenden das Live-Album Amazing Grace auf: Es entstand in der Atmosphäre eines Live-Konzerts mit Publikum in der New Temple Missionary Baptist Church in Los Angeles. Die Aufnahmen wurden von einem Filmteam um den Regisseur Sydney Pollack gefilmt. Wegen eines technischen Fehlers konnten jedoch Ton- und Bildspur nicht synchronisiert werden, das Filmprojekt wurde aufgegeben. Als schließlich digitale Lösungen die Fertigstellung erlaubten, verweigerte Aretha Franklin die Erlaubnis zur Aufführung. Erst nach ihrem Tod konnte der Dokumentarfilm Aretha Franklin: Amazing Grace mit Einverständnis ihrer Familie gezeigt werden. Er wurde am 12. November 2018 auf dem Dokumentarfilmfestival DOC NYC in New York City uraufgeführt. 2019 entstand der Dokumentarfilm Aretha Franklin – Soul Sister unter der Regie von France Swimberge (Arte, Frankreich).

Im Jahr 2021 erschien mit Respect eine Filmbiografie über Franklin.

Die „Queen of Soul“ hat die Musikwelt geprägt wie wenige zuvor. Dass Aretha Franklins Weg an die Spitze aber alles andere als einfach war, zeigt jetzt die Filmbiografie von Liesl Tommy.

„Respect“: Die Handlung

Der Film steigt in den 1950ern ein und begleitet Aretha Franklin (Skye Dakota Turner) vom 10-jährigen Mädchen bis zur „Queen of Soul“. Durch ihre Mutter fängt die kleine Aretha an zu singen und zeigt schon früh ein musikalisches Talent im Gospelchor. Ihr Vater C.L. Franklin war ein bekannter Priester und Aktivist, der unter anderem den „Detroit Walk to Freedom“ organisierte. Aretha war von Klein auf von wichtigen Leuten der Zeitgeschichte umgeben, so auch Martin Luther King und Dinah Washington. Trotz ihres behüteten Elternhauses ist die Beziehung zu ihrem Vater von Anfang an schwierig. Arethas Stimme ist sein ganzer Stolz, so soll seine Tochter z.B. Samstagsabends auf den Partys ihres Vaters singen. Doch durch den plötzlichen Tod ihrer Mutter und dem sexuellem Missbrauchs Arethas im Kindesalter fängt die Harmonie der Familie an zu bröckeln.

Als junge Erwachsene (Jennifer Hudson) lernt Aretha den Produzenten und Manager Ted White kennen. Ihr Vater lässt jedoch keine tiefere Verbindung der beiden zu. Stattdessen hat er eigene Pläne für seine Tochter und arrangiert ein Treffen mit Plattenproduzent John Hammond. Sie folgt lang der Musiklinie ihres Vaters, doch auch nach mehreren Alben unter Hammonds Vertrag bleiben die Hits aus. Sie wehrt sich immer mehr gegen die Kontrolle ihres Vaters, trifft sich mit Ted und beginnt eine berufliche sowie romantische Beziehung mit ihm. Sie wechselt ihren Produzenten und in Zusammenarbeit mit Jerry Wexler gelingen ihr Hits wie „I Never Loved A Man (The Way I Love You)“ oder „I Say A Little Prayer“. Der Film zeigt aber nicht nur die musikalischen Erfolge Franklins, sondern auch die Schattenseiten ihres Lebens wie Alkoholabhängigkeit und Depression.

 

 

34 Ava Max w

My Head & My Heart

33 Baccara w

Baccara war ein spanisches Disco-Duo, das in den Jahren 1977 bis 1979 als weltweit erfolgreichstes weibliches Gesangsduo galt. Benannt war es nach der Baccara-Rose.

Geschichte

Anfänge

Mayte Mateos, geboren am 7. Februar 1951 in Logroño, und María Mendiola (geboren am 4. April 1952 in Madrid; gestorben am 11. September 2021 ebenda[1]), lernten sich im November 1973 beim spanischen Fernsehballett kennen. Als Flamenco-Tänzerinnen und Sängerinnen machten sie sich in Spanien als Duo ‚Venus‘ selbstständig und traten unter anderem auf Fuerteventura auf, wo sie im Januar 1977 von Leon Deane, Fred Dieckmann und Patrick Kavetz (alle RCA) entdeckt wurden.

Das erste Album Baccara wurde von den deutschen Produzenten Rolf Soja und Frank Dostal teilweise im Tonstudio Maschen aufgenommen und war ein Riesenerfolg. Beteiligt waren ebenfalls Peter Zentner und Tore Syvertsen. Die ausgekoppelten Singles Yes Sir, I Can Boogie und Sorry, I’m a Lady wurden 1977 europaweit Nummer-1-Hits und gelten heute als Disco-Klassiker. Yes Sir, I Can Boogie wurde in 18 Ländern die Nummer 1. In Deutschland zählt die Platte zu den meistverkauften Singles aller Zeiten.

In England war Baccara sogar die erste spanische Gruppe und das erste weibliche Gesangsduo, das sich in der Spitze der Charts platzieren konnte. 1978 und 1979 folgten weitere erfolgreiche Singles wie Darling, The Devil Sent You to Lorado und Ay, Ay Sailor.

1977 traten Baccara mit dem Titel Mad in Madrid für Deutschland beim World Popular Song Festival in Tokio auf. Mit dem Lied Parlez-vous français? vertrat das Duo Luxemburg beim Eurovision Song Contest 1978 und erreichte den siebten Platz.

Ende der 1970er Jahre folgten regelmäßige Auftritte in der französischen Sacha Show sowie im west- und ostdeutschen Fernsehen im Musikladen, in disco und Ein Kessel Buntes.

1979 nahmen Baccara im Rahmen des von UNICEF ausgerufenen „Jahr des Kindes“ den deutsch gesungenen Titel Eins plus eins ist eins auf.

Trennung

Nach gerichtlichen Auseinandersetzungen trennten sich 1982 die Wege von Mateos und Mendiola endgültig. Beide verfolgten zunächst Soloprojekte und gründeten später nacheinander jeweils ein eigenes neues Gesangsduo.

Neugründung(en)

Baccara
Baccara auf dem Straßenfest zur Cologne Pride Mayte Mateos (links) und Paloma Blanco, 2006
Baccara auf dem Straßenfest zur Cologne Pride Mayte Mateos (links) und Paloma Blanco, 2006
Allgemeine Informationen
Genre(s) Disco, Pop
Gründung 1983
Gründungsmitglieder
Mayte Mateos
Gesang
Marisa Pérez
Aktuelle Besetzung
Gesang
Mayte Mateos
Gesang
Paloma Blanco

1983 machte Mateos als „… die Stimme von Baccara“ den Anfang zusammen mit Marisa Pérez, einer ehemaligen Kollegin des Fernsehballetts. Sie traten unter dem vertrauten Namen ‚Baccara‘ meist mit bekanntem Repertoire auf. Pérez verließ nach kurzer Zeit das Duo. Seitdem singt die spanische Sängerin Paloma Blanco mit Mayte Mateos in aller Welt.

Baccara
Allgemeine Informationen
Genre(s) Disco, Pop
Gründung 1985 als New Baccara
Gründungsmitglieder
María Mendiola
Gesang
Marisa Pérez

1985 folgte María Mendiola und gründete – ebenfalls mit Marisa Pérez – das Duo ‚New Baccara‘. Jahre später ließen sie das „New“ weg; seitdem existieren zwei weibliche Gesangsduos mit dem Namen ‚Baccara‘.

Von 1994 bis 1998 sang Mateos u. a. mit Jane Comerford. In der Zeit von 1999 bis 2004 entstanden von Baccara feat. Mayte Mateos zwei Alben, Baccara 2000 (1999) und Soy tu Venus (2004). Das Duo nahm 2004 mit dem titelgebenden Song Soy tu Venus am Melodifestivalen, dem schwedischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest, teil.

Am 27. Juli 2007 erschien eine 3er CD-Box mit allen Original-Baccara-Titeln (beispielsweise erstmals auf CD Raritäten wie Amoureux, Baila-tu, Candido und Eins plus eins ist eins) anlässlich des 30-jährigen Bühnenjubiläums im Handel.

Original-Baccara-Produzent Rolf Soja und Texter Frank Dostal arbeiteten nach über 25 Jahren wieder mit der Original-Leadsängerin Mayte Mateos zusammen. Das Ergebnis war das Album Satin … in Black & White, das am 27. Juni 2008 in den Handel kam. Enthalten sind sechs Klassiker in Neuaufnahmen sowie sechs bisher unveröffentlichte Songs wie Nights in Black Satin, Simply Forget und (I Don’t Want) To Lose Lautrec, zusammen mit einem „German Medley“, bestehend aus deutschen Versionen ihrer größten Hits: Yes Sir, I Can Boogie (Aber nur bei diesem Song), Ich bin eine Lady und Dich schickt der Teufel nach Laredo.

Im Dezember 2010 wurde ein Christmas-Medley als Download veröffentlicht. Zwischenzeitlich produzierte Neuaufnahmen wurden bislang nicht von peer-music veröffentlicht.

Die spanische Band ‚Sala & the Strange Sounds‘ produzierte 2013 mit Mayte Mateos eine aktuelle, rockige Version des Welthits Yes Sir, I Can Boogie und ein dazugehöriges Video. Am 27. April 2013 wurde der Song in der Boogie Roller Disco „Charada“ in Madrid vorgestellt.

2016 veröffentlichen die Band ‚Fundacion Tony Manero feat. Baccara‘ (mit Mayte Mateos) Dame un Poco de Tu Amor und die Band ‚Plugin mit Baccara feat. Maria Mendiola‘ eine neue, elektrolastige Version des Klassikers Yes Sir, I Can Boogie als Download-Single. Im November 2016 erschien eine Preview-Single I Belong To Your Heart unter dem Namen ‚Baccara feat. María Mendiola‘ aus dem damals für den 5. Mai 2017 angekündigten Album. Produzenten waren Luiz Rodriguez (Modern Talking, C. C. Catch, New Baccara und Mayte Mateos). Die Single platzierte sich unter anderem in Polen und Serbien.

Am 11. September 2021 starb María Mendiola im Alter von 69 Jahren.[2]

Diskografie

 

Alben

Singles

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK
1977 Yes Sir, I Can Boogie
Baccara
1
Gold

(30 Wo.)
2
(28 Wo.)
1
(17 Wo.)
1
Gold

(… Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1977
Autoren: Frank Dostal, Rolf Soja
Sorry, I’m a Lady
Baccara
1
(23 Wo.)
1
(24 Wo.)
2
(13 Wo.)
8
Silber

(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1977
Autoren: Frank Dostal, Rolf Soja
1978 Darling
Light My Fire
6
(15 Wo.)
7
(8 Wo.)
9
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1978
Autoren: Frank Dostal, Rolf Soja
Parlez-vous français?
Light My Fire
21
(9 Wo.)
18
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1978
Autoren: Frank Dostal, Peter Zentner, Rolf Soja
The Devil Sent You to Lorado
The Hits of Baccara
4
(21 Wo.)
4
(16 Wo.)
5
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1978
Autoren: Frank Dostal, Peter Zentner, Rolf Soja
1979 Body-Talk
Colours
26
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1979
Autoren: Frank Dostal, Rolf Soja
Ay, Ay, Sailor
Colours
39
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1979
Autoren: Frank Dostal, Rolf Soja

Weitere Singles

  • 1977: Granada
  • 1977: Koochie-Koo
  • 1979: El diab
  • lo te mandó a Laredo
  • 1979: Eins plus eins ist eins
  • 1980: Sleepy-Time-Toy
  • 1981: Colorado
  • 1986: Call Me Up / Talisman (als New Baccara)
  • 1988: Fantasy Boy (als New Baccara)
  • 1989: Touch Me (als New Baccara)
  • 1990: Yes Sir I Can Boogie ’90 (als New Baccara)
  • 1999: Yes Sir, I Can Boogie ’99
  • 2000: I Want to Be in Love with Somebody
  • 2004: Soy tu Venus
  • 2005: Yes Sir, I Can Boogie 2005
  • 2016: Dame un Poco de Tu Amor (Fundacion Tony Manero feat. Baccara; mit Mayte Mateos)
  • 2016: Yes Sir, I Can Boogie (mit Plugin)
  • 2018: Gimme Your Love
  • 2021: No Sir, Don't Say Go
43 Barbara Schöneberger w

Barbara Schöneberger (* 5. März 1974 in München; bürgerlich Barbara von Schierstädt[1]) ist eine deutsche Fernseh- und Radiomoderatorin, Entertainerin, Schauspielerin und Sängerin.

Leben

Barbara Schöneberger ist die Tochter des Soloklarinettisten Hans Schöneberger und der Hausfrau Annemarie Schöneberger und wuchs in Gröbenzell bei München auf.[2] Nach ihrem Abitur am Pestalozzi-Gymnasium in München 1993 absolvierte Schöneberger ein Volontariat bei der Modezeitschrift Mode Spezial in München.

Von 1994 bis 1999 studierte sie Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Augsburg. Obwohl sie in der Zwischenprüfung als Einzige die Bestnote „1,0“ erzielt und von der Universität bereits als Studentin eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin angeboten bekommen hatte, brach sie ihr Studium nach dem zehnten Semester ab.[3][4] Danach schlug sie eine Fernsehkarriere ein. Parallel zum Studium hatte Schöneberger bereits für die Agentur Trendhouse EventMarketing in München gearbeitet und wurde nach ihrem ersten Fernsehauftritt, einer Gastrolle in der Serie Café Meineid, schließlich Assistentin in der Sat.1-Spielshow "Bube, Dame, Hörig", der Beginn ihrer Fernseh-Karriere.[5]

Schöneberger lebt in Berlin-Charlottenburg, ist seit 2009 mit dem Computer-Unternehmer Maximilian von Schierstädt verheiratet[6][7] und hat einen Sohn (* 2010) sowie eine Tochter (* 2013).[8][9] Im August 2018 bestätigte sie in einem Interview, den Nachnamen ihres Ehemanns angenommen zu haben, tritt aber in ihrer beruflichen Tätigkeit weiterhin unter ihrem Geburtsnamen Schöneberger auf.[1]

Karriere

Fernsehen und Kino

Ihre Fernsehkarriere begann Schöneberger 1998 als Assistentin von Elmar Hörig in der Sat.1-Sendung Bube, Dame, Hörig. Nach einem Auftritt in der Harald Schmidt Show äußerte der Moderator Harald Schmidt, sie solle eine eigene Sendung bekommen. Unmittelbar nach diesem Auftritt wurde Schöneberger zu einem Casting für die Sendung Tie Break eingeladen. 1999 bestritt Schöneberger mit dieser DSF-Sendung zum Thema Tennis ihre erste Moderation. Im selben Jahr übernahm sie neben Matthias Opdenhövel die Co-Moderation der Sendung Weck Up, die sonntagmorgens bei Sat.1 ausgestrahlt wurde, und moderierte sie bis 2003, sowie 2001 mit Kena Amoa die Reality-TV-Show Girlscamp. 2002 trat Schöneberger in einer Sondersendung der Harald Schmidt Show auf, bei der nur Französisch gesprochen wurde (Le show en français).

Einen ersten großen Erfolg hatte Schöneberger mit ihrer Sendung Blondes Gift. Die Talkshow lief ab 23. April 2001 zunächst auf dem Privatsender suntv (ein Programmfenster auf den städtischen Privatsendern Hamburg 1, TV.München und TV.Berlin) und wurde dann für ein Jahr vom WDR Fernsehen übernommen. Im März 2004 wechselte Schöneberger mit Blondes Gift zu ProSieben, wo sie bis zum 8. August 2005 zu sehen war. Wiederholungen wurden teilweise auf dem Sender TIMM ausgestrahlt.

Zwischenzeitlich wurde Schöneberger für eine Show am späten Samstagabend vom ZDF angeworben, um junge Zuschauer zu binden. Nach 17 Folgen wurde Die Schöneberger-Show wegen zu geringer Einschaltquoten abgesetzt. Regelmäßige Gastauftritte in der Talkshow Blond am Freitag, dem Comedy-Quiz Genial daneben – Die Comedy Arena und anderen Panel-Shows folgten.

2005 war Schöneberger in der einminütigen Fernsehkolumne Big City Fever zu sehen, die als Werbevorspann für Coca-Cola vor Sex and the City seit dem 12. April 2005 wöchentlich auf ProSieben gezeigt wurde. Darin kommentierte Schöneberger Alltagsbegebenheiten aus dem Leben in einer Großstadt. Zudem ist sie Stammgast der Improvisationscomedy Frei Schnauze, in der sie ihre Fähigkeit zeigt, sehr schnell zu erraten, was die anderen Kandidaten darstellen. Des Weiteren war sie Gast in allen sechs Folgen der RTL-Spielshow Typisch Frau – Typisch Mann (2006).

Seit dem 18. Januar 2008 moderiert Schöneberger zusammen mit Hubertus Meyer-Burckhardt die NDR Talk Show,[10] eine Gesprächsrunde mit wechselnden Gästen, über die die Moderatorin anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Sendung sagte:

„Ein gutes Gespräch ist meiner Meinung nach nicht planbar“ (…) „Vielmehr muss es einem gelingen, eine gute Stimmung zu kreieren, auf die sich sowohl der Gast als auch der Gastgeber einlassen und in die sich beide fallen lassen können und von deren Energie sie sich tragen lassen.“[11]

Schöneberger moderiert neben der NDR Talk Show zahlreiche weitere Formate im Fernsehen:

So moderierte sie von 2013 bis 2017 die auf RTL ausgestrahlte Live-Show Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen alle. In ihr traten Thomas Gottschalk und Günther Jauch gegen mehrere Studiokandidaten, das Studiopublikum und die Fernsehzuschauer an. Im Sommer 2018 begann die Nachfolgesendung Denn sie wissen nicht, was passiert, in der Günther Jauch, Thomas Gottschalk und Barbara Schöneberger stets per Zufallsprinzip erfahren, wer die Sendung moderiert und welche verbliebenen Moderatoren in diversen Spielen gegen prominente Gäste antreten. Als Spielleiter und Schiedsrichter fungiert Thorsten Schorn. Oft zu sehen ist sie außerdem in der ARD Quizshow: das Quiz, das die Höhepunkte des Jahres komödiantisch aufarbeitet.

2012, 2014 und 2015 moderierte sie die Romy-Verleihung. Durch die steigende Popularität, die sie dadurch in Österreich erlangte, moderierte sie nachfolgend gemeinsam mit Alfons Haider nun auch die Starnacht am Wörthersee im Juli und im September die Starnacht aus der Wachau.[12]

Seit 2015 verkündet Schöneberger die deutschen Punkte für den Eurovision Song Contest. Im September 2017 moderierte sie den Deutschen Radiopreis in der Hamburger Elbphilharmonie. 2014 und seit 2016 moderiert sie außerdem die Bambi-Verleihung, sowie diverse einmalige Sendungen. Außerdem moderiert sie auch regelmäßig Galas und andere Veranstaltungen außerhalb des Fernsehens.

Neben ihrer Moderatorinnen-Tätigkeit übernimmt sie regelmäßig kleinere Schauspielrollen in deutschen Filmen und Fernsehserien, darunter Kinder- und Jugendfilme wie Hanni und Nanni, wie auch Komödien wie Keinohrhasen.[13] Seit Jahren ist sie zudem in Werbefilmen für unterschiedliche Unternehmen tätig z. B. Wayfair, VHV Gruppe und Homann Feinkost.[14][15]

Des Weiteren tritt sie auch regelmäßig als Gast in Fernseh-Sendungen anderer Moderatoren auf, so war sie unter anderem in Das Quiz und in Zimmer frei! zu Gast.[16][17]

Schöneberger engagiert sich für karitative Einrichtungen wie terre des hommes und bei Wohltätigkeitsveranstaltungen. Am 30. Mai 2011 gewann sie beim Prominenten-Special der Sendung Wer wird Millionär? eine Million Euro, die sie zu Gunsten von Terre des hommes, Livslust und Herzenswünsche spendete.[18][19]

Am 27. Juli 2021 bestätigte der SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler, dass Schöneberger die Moderation der Sendung Verstehen Sie Spaß? übernehmen wird. Ihr erster Auftritt wird voraussichtlich am 2. April 2022 sein.[20][21]

Printmedien

Schöneberger schrieb als Kolumnistin für die Magazine Maxim, Jolie, Woman und die Fernsehzeitschrift Hörzu, und stand als Fotomodell unter anderem für das Männermagazin Maxim vor der Kamera.

Seit 2015 vertreibt sie zudem ein eigenes Frauenmagazin namens Barbara[22], das damit wirbt „Kein normales Frauenmagazin“ zu sein, da „Ohne Diät, Workout und To-Do-Listen!“[23] Das Magazin erscheint beim Verlagshaus Gruner + Jahr; Schöneberger ist als festes Redaktionsmitglied beteiligt.[24]

Musik

 
Schöneberger beim Benefiz-Konzert Cover me im Palladium (Köln), 2007

Im Februar 2006 sang Schöneberger im Rahmen der Show Stars go Swing mit dem Capital Dance Orchestra, produziert von Robert Mudrinic, im TIPI am Kanzleramt. Im September 2007 startete sie ihre erste Tour als Sängerin der Band The Berlin Pops Orchestra unter der Leitung von Joris Bartsch Buhle; am 2. November 2007 erschien ihr erstes Album Jetzt singt sie auch noch!, aus dem als erste Single Männer muss man loben veröffentlicht wurde. Im Februar 2008 wurde die zweite Single Zu hässlich für München ausgekoppelt.

Am 25. September 2009 erschien Schönebergers Zweitwerk Nochmal, nur anders, das sich thematisch vom Swing entfernt und dem typischen Disco-Sound der siebziger Jahre zuwendet.

Am 25. Oktober 2013 erschien Schönebergers drittes Album Bekannt aus Funk und Fernsehen, das sich thematisch um ihr Leben zwischen Fernsehfrau und Hausfrau dreht, und das sie 2014 auch auf der Bühne präsentierte.[25]

Am 11. Mai 2018 erschien Schönebergers viertes Album Eine Frau gibt Auskunft, das sich thematisch in jedem Song mit unterschiedlichen Perspektiven von Frauen auseinandersetzt und dabei die Männerwelt kritisch, aber mit einem Augenzwinkern auf die Schippe nimmt.

Radio

Im Oktober 2018 startete das Barba Radio (Eigenschreibweise: barba radio), ein 24-Stunden-Radioprogramm mit Fokus auf Schöneberger.[26] Das Programm wird über eine App, die Website und Radioaggregatoren verbreitet. Ihre Gespräche mit prominenten Gästen unter dem Programmtitel Mit den Waffeln einer Frau stehen auch online als Podcast zur Verfügung.[27]

Aktuell moderiert sie am Wochenende beim Münchner Radiosender Gong 96.3, beim Berliner Sender 94,3 rs2, für den sächsischen Sender Radio PSR, ebenso wie für den Sender Antenne 1 in Baden-Württemberg[28] Das Barbaradio – Die Barbara Schöneberger Show mit prominenten Gästen.[29]

Moderation von Preisverleihungen

Jurymitgliedschaften

  • Seit 2009 ist sie in der Jury des Autopreises Das Goldene Lenkrad der Boulevardzeitung Bild am Sonntag („BamS“) (seit 2013 Moderatorin)
  • 2010: Unser Star für Oslo (Jurymitglied im Halbfinale), ProSieben

Ehrenamtliches Engagement

Schöneberger engagiert sich ehrenamtlich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei und übernahm mehrmals die Moderation des DKMS Dreamballs. Für ihr Engagement wurde sie 2009 mit dem Douglas Hoffnungsträger Preis ausgezeichnet.[33] Außerdem ist sie, zusammen mit ihrem TV-Moderator-Kollegen Oliver Welke, langjährige Botschafterin für das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes.[34]

Ehrungen und Auszeichnungen

Trivia

Ihre ersten Erfahrungen mit der Kamera sammelte Schöneberger 1989 als Jugendliche in einer Foto-Love-Story der Zeitschrift Mädchen.[35]

Fernseh-Engagements

Film-Rollen

Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[36] Anmerkungen
DE DE AT AT
2007 Jetzt singt sie auch noch! 28
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. November 2007
2009 Nochmal, nur anders 43
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. September 2009
2013 Bekannt aus Funk und Fernsehen 52
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2013
2018 Eine Frau gibt Auskunft 15
(4 Wo.)
72
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2018

Singles

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[36] Anmerkungen
DE DE AT AT
2007 Männer muss man loben
Jetzt singt sie auch noch!
58
(5 Wo.)
72
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2007

Weitere Veröffentlichungen

  • 2008: Zu hässlich für München
  • 2009: Jingle Bells
  • 2014: Herr Kaiser
  • 2018: Du willst es doch auch
  • 2018: Happy Patchwork Family
  • 2018: Mädchen mein Mädchen
  • 2018: Das beste Date seit Jahren
  • 2018: Alles Gute

Gastbeiträge

  • 2019: Niemand – mit Roland Kaiser (auf seinem Album Alles oder dich)
5 Barbara Streisand w

1942 in New York City geboren; Sängerin, Schauspielerin und Regiseurin;
war schon als 13jährige als Sängerin aktiv;
Nachtklubsängerin als Teenager; Beginn als Musicalschauspielerin;

  • Durchbruch mit „Funny Girl“;
  • mehrmals Grammy Award bekommen;
  • Golden Globe Award und eine
  • Special Tony Award;

komponierte „Evergreen“ und wurde dafür als erste Frau hierfür den Oskar (1977);
Pop-Album Guilty sehr erfolgreich;

War in den Charts 1981= Woman in Love;

25 Bob Dylan m

Bob Dylan, [bob ˈdɪlən], eigentlich Robert Allen Zimmerman (* 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota), ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Lyriker sowie Nobelpreisträger. Er gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts.[1] 2016 erhielt er „für seine poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition“[2] als erster Musiker den Nobelpreis für Literatur.

Girl from the north Country

41 Bonnie Tyler w
11 Cher w

20.5.46 in Kalifornien geboren; Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin; Ikone der Popkultur; sie erfand sich immer wieder neu; Folk, Disco, Rockmusik und Electropop; 1965 Teil des Duos Sonny und Cher; sie gehört zu den erfolgreichsten Musikerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts;

Mit Sonny im Duett<;

I got you Babe;

I Believe

14 Claudia Jung w

12.4.64 in Ratingen (eigentlich Ute Singer, geb. Krmmenast); Schlagersängerin, Schauspielerin und Politikerin (Freie Wähler); sie war von 2008 bis 2013 im Bayrischen Landtag; gelernte Fotolaborantin, Arzthelferin und Reiseleiterin; goldene und Platinplatten

46 Dee Dee w

Dee Dee Bridgewater

Dee Dee Bridgewater (2017)
 
Dee Dee Bridgewater in Köln (2006)

Dee Dee Bridgewater, eigentlich Denise Garrett, (* 27. Mai 1950 in Memphis, Tennessee) ist eine US-amerikanische Jazzsängerin und Schauspielerin sowie zweifache Grammy-Preisträgerin.[1]

 
 
 
 

Dee Dee Bridgewater

Dee Dee Bridgewater (2017)
 
Dee Dee Bridgewater in Köln (2006)

Dee Dee Bridgewater, eigentlich Denise Garrett, (* 27. Mai 1950 in Memphis, Tennessee) ist eine US-amerikanische Jazzsängerin und Schauspielerin sowie zweifache Grammy-Preisträgerin.[1]

Leben und Wirken

Dee Dee Bridgewater wurde geboren als Denise Garrett. Bereits ihre Mutter und Großmutter waren als Sängerinnen erfolgreich. Ihr Vater, der ihr Talent förderte, war Musiklehrer und spielte als Trompeter in der Band von Dinah Washington. Ab 1966 trat Bridgewater als Soul- und Jazzsängerin in verschiedenen Clubs in Michigan auf. 1969 wurde sie von John Garvey entdeckt, der sie mit auf eine Russlandtournee nahm. In diesem Jahr lernte sie auch den Trompeter Cecil Bridgewater kennen, den sie bald darauf heiratete. Als dieser ein Engagement von Horace Silver erhielt, zog sie mit ihm nach New York City. Bridgewater sang ab 1971 vier Jahre lang als Leadsängerin bei der Thad Jones-Mel-Lewis-Band. 1973 sang sie auf dem von Roy Ayers verantworteten Soundtrack zum Blaxploitation-Klassiker Coffy unter anderem die Leadstimme bei Coffy Baby.[2] Von 1974 bis 1976 spielte sie am Broadway in dem Musical The Wiz mit. Für ihre Rolle als Glinda erhielt sie im Jahr 1975 den Musicalpreis Tony Award, im Jahr darauf einen Grammy für den Soundtrack zum Musical.

Ihr 1974 veröffentlichtes Debüt-Album Afro Blue erschien nur in Japan. Zwei Jahre später erschien ihr erstes, unter anderem von Gene Page und Jerry Wexler produziertes Album in den USA auf Atlantic, das ebenso wie die drei nachfolgenden Alben für Elektra Soul-, Funk- und Disco-orientiert war. Auch bei diesen Werken arbeitete Bridgewater mit prominenten Produzenten zusammen. Just Family wurde von Stanley Clarke produziert, Bad for Me von George Duke und Dee Dee Bridgewater von Thom Bell.

In den 1970er Jahren trat sie darüber hinaus gemeinsam mit Jazzgrößen wie Sonny Rollins, Dexter Gordon, Dizzy Gillespie, Clark Terry und Ray Charles auf. 1986 verließ sie die USA und ging nach Paris, wo sie die nächsten 15 Jahre lebte und ihren zweiten Ehemann kennenlernte. Heute lebt sie in der Nähe von Las Vegas. Ihre erfolgreiche Karriere als Jazzsängerin in Europa begann mit dem Album Live in Paris (1987). Sie trat bei den wichtigsten Jazzfestivals auf. Mittlerweile zählt sie zu den besten Jazzsängerinnen ihrer Generation. Ihre CD Dear Ella als Tribut an Ella Fitzgerald gewann 1997 einen Grammy. Schauspielerisch erfolgreich war Bridgewater unter anderem in dem Stück Lady Day, in dem sie Billie Holiday darstellte und in Cabaret. Seit 1999 engagiert sich Bridgewater als UN-Botschafterin der FAO gegen den Welthunger. Ihre Tochter ist die Jazzsängerin China Moses.

Auszeichnungen

Ihr Billie-Holiday-Tributalbum Eleanora Fagan (1915–1959): To Billie with Love from Dee Dee wurde 2011 mit dem Grammy als Bestes Jazz-Vokalalbum ausgezeichnet. 2012 erhielt sie für ihr Gesamtwerk den Edison Jazz Award, 2019 die German Jazz Trophy.[3]

Diskografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[4]
Just Family
  US 170 06.05.1978 (7 Wo.)  
Bad for Me
  US 182 26.05.1979 (4 Wo.)  
  • 1974: Afro Blue
  • 1976: Dee Dee Bridgewater
  • 1978: Just Family
  • 1979: Bad for Me
  • 1980: Dee Dee Bridgewater
  • 1987: Live in Paris
  • 1987: Victim of Love
  • 1993: Live in Montreux
  • 1993: Keeping Tradition
  • 1995: Love and Peace: A Tribute to Horace Silver
  • 1996: Prelude to a Kiss – The Duke Ellington Album
  • 1997: Dear Ella (DE: Gold im Jazz-Award)[5]
  • 2000: Live at Yoshi’s
  • 2002: This Is New
  • 2004: Dee Dee Bridgewater Sings Kurt Weill Live at North Sea Jazz Festival
  • 2005: J’ai Deux Amours
  • 2007: Red Earth (mit Compared to What)
  • 2010: Eleanora Fagan - To Billie with love from Dee Dee Bridgewater
  • 2011: Midnight Sun, A Collection of Favorite Love Songs (Emarcy)
  • 2015: Dee Dee’s Feathers (Okeh)
  • 2017: Memphis ... Yes, I’m Ready

Filmografie

  • 1975: Everybody Rides the Carousel (Stimme)
  • 1978: The Wiz
  • 1979: Das Wunder von Pittsburgh (The Fish That Saved Pittsburgh)
  • 1980: Benson (Fernsehserie, eine Folge)
  • 1982: Another Life (Fernsehserie)
  • 1983: Night Partners (Fernsehfilm)
  • 1984: Der Typ vom anderen Stern (The Brother from Another Planet)
  • 1993: Highlander (Fernsehserie, eine Folge)
  • 1993: Falstaff on the Moon (Kurzfilm)
  • 1998: Nicht aus Liebe (Corps plongés, Fernsehfilm)
  • 2007: Auf in den Westen, Lucky Luke! (Tous à l’Ouest: Une aventure de Lucky Luke, Stimme)

Auszeichnungen

Album

Live In Paris

  • 1988: Jazz Academy Awards (Frankreich) – Billie Holiday Award für das „Best Jazz Vocal“
  • 1991: Nominierung für den Grammy – „Best Jazz Vocal“

Keeping Tradition

Love And Peace: A Tribute to Horace Silver

  • 1995: Gavin Report – „Best Jazz Vocal Album“
  • 1995: Swing Journal (Japan) – „Best Jazz Vocal Album“
  • 1995: Jazz Academy Awards (Frankreich) – Billie Holiday Award für das „Best Jazz Vocal“
  • 1995: Choc de L’Année vom Jazzman Magazine (Frankreich)
  • 1996: Nominierung für den Grammy – „Best Jazz Vocal“

Dear Ella

  • 1998: Grammy für das „Best Jazz Vocal Album“
  • 1998: Victoires de la Musique (Frankreich) – „Best Jazz Vocal Album“
  • 1998: Nominierung für den Echo als „Best Jazz Album“

Live At Yoshi’s

  • 2001: Nominierung für den Grammy – „Best Jazz Vocal Album“

J’ai Deux Amours

  • 2005: Nominierung für den Grammy – „Best Jazz Vocal Album“

Schauspielerin

The Wiz

  • 1975: Tony Award für „Best Featured Actress in a Musical“

Lady Day

  • 1987: Nominierung für den Laurence Olivier Award (England) für „Outstanding Performance of the Year by an Actress in a Musical“

JazzSet

  • 1997: New York Festivals Gold Medal
  • 1998 und 1999: New York AIR Award

Quellen

  1. Gold-/Platin-Datenbank des Bundesverbandes Musikindustrie, Abruf vom 25. Juni 2016

Weblinks

 

In anderen Sprachen

  • Diese Seite wurde zuletzt am 30. November 2021 um 20:50 Uhr bearbeitet.
  •  
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Diskografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[4]
Just Family
  US 170 06.05.1978 (7 Wo.)  
Bad for Me
  US 182 26.05.1979 (4 Wo.)  
  • 1974: Afro Blue
  • 1976: Dee Dee Bridgewater
  • 1978: Just Family
  • 1979: Bad for Me
  • 1980: Dee Dee Bridgewater
  • 1987: Live in Paris
  • 1987: Victim of Love
  • 1993: Live in Montreux
  • 1993: Keeping Tradition
  • 1995: Love and Peace: A Tribute to Horace Silver
  • 1996: Prelude to a Kiss – The Duke Ellington Album
  • 1997: Dear Ella (DE: Gold im Jazz-Award)[5]
  • 2000: Live at Yoshi’s
  • 2002: This Is New
  • 2004: Dee Dee Bridgewater Sings Kurt Weill Live at North Sea Jazz Festival
  • 2005: J’ai Deux Amours
  • 2007: Red Earth (mit Compared to What)
  • 2010: Eleanora Fagan - To Billie with love from Dee Dee Bridgewater
  • 2011: Midnight Sun, A Collection of Favorite Love Songs (Emarcy)
  • 2015: Dee Dee’s Feathers (Okeh)
  • 2017: Memphis ... Yes, I’m Ready
45 Dee Dee Bridgewater w

Gabin ist eine italienische Nu-Jazz-Band, bestehend aus Massimo Bottini und Filippo Clary. Ihr Debütalbum Gabin aus dem Jahr 2002 beinhaltet Singles wie "Doo Uap, Doo Uap, Doo Uap", "Sweet Sadness" und "La Maison". 2004 erschien das Album Mr. Freedom. Ihr Song "Bang Bang To The Rock'N'Roll" wurde 2005 im Film Fantastic Four[1] gespielt, sowie 2008 im Film Sex Drive (Spritztour)[2].

Sie arbeiteten unter anderem mit Jazzmusikern wie Dee Dee Bridgewater, Edwyn Collins und China Moses zusammen. Die Musikrichtung ist ein Mix aus Jazz, Soul, Downbeat und Latin-Klängen.

Der Bandname Gabin bezieht sich auf den legendären Filmstar des französischen Kinos, Jean Gabin.[3]

Gabin feat.. Dee Dee Bridgewater - Into my Soul

10 Donna Summer w

31.12.48 in Boston geboren; 17.5.2012 verstorben;

Sängerin, Songschreiberin; lebte eine Zeitlang in Deutschland und Österreich; Disco-Queen; mit Produzenten Giorgio Moroder und Pete Bellotte entwickelte sie moderne Tanzmusik in den 70er Jahren; von 77 bis 79 erfolgreichste Musikerin in Deutschland; weltweit ebenfalls sehr erfolgreich; 5 Grammys gewonnen; sie gehört zum Klangerbe der USA (I Feel Love wurde in das Nationale Schallplattenverzeichnis der US-Kongressbibliothek eingetragen

I Feel Love

42 Dusty Springfield m
26 Film Alle Jahre wieder - Weihnachten mit den Coopers m

Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“ ist eine Komödie, in der es um das Familienleben der Coopers geht. An Weihnachten versammeln sich gleich mehrere Generationen um gemeinsam die Feiertage zu genießen. Doch jeder aus der Familie hat seine eigenen Probleme, die er nicht an Weihnachten aussprechen möchte. So herrscht bei den Coopers eine explosive Stimmung die das Weihnachtsfest gefährden.

Song: Anhören:
Merry Christmas, Baby – Otis Redding
Szene: Eleanor trifft Joe an der Flughafen-Bar.
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Girl from the North Country – Bob Dylan
Szene: Eleanor entschuldigt sich bei Joe.
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Soul Cake aka “A Stoalin” – Sting
Szene: Bucky ist sauer, weil Ruby ihr nicht gesagt hat, dass sie ihren Job gekündigt hat.
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To Love Somebody – Nina Simone
Szene: Joe stellt sich vor mit Eleanor "Spaß" im Flughafen zu haben.
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Carol of the Bells – Sixpence None the Richer
Szene: Bo sucht das perfekte Geschenk für seinen Bruder.
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Ring them Bells – Sarah Jarosz
Szene: Im Krankenhaus: Der Doktor sagt das es Bucky besser geht.
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Fear of Silence – Nick Urata
Szene: Emma gesteht Percy, dass sie den Schmuck geschluckt hat.
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Joy to the World – The O’Neill Brothers
Szene: Die Kinder weinen, während sie mit Santa fotografiert werden.
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I Only Care About You – Xu Fengming
Szene: Eleanor verfolgt Joe auf dem Krankenhaus-Flur.
---
Tears Of Happiness (Chill Out Mix) – Psytrotune
Szene: Alle sind wieder fröhlich...
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Buckets of Rain – Bob Dylan
Szene: Charlotte kämpft mit Sam in der Küche.
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If Not For You – Bob Dylan
Szene: Am Ende des Films zu hören. Jeder tanzt.
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White Winter Hymnal – Fleet Foxes
Szene: Das erste Lied, welches im Abspann zu hören ist.
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The Light of Christmas Day – Robert Plant & Alison Krauss
Szene: Das zweite Lied, welches im Abspann zu hören ist.
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O Holy Night – Tamika Lawrence, Molly June & Wes Hutchinson amazon logo
Little Drummer Boy – Molly June & Wes Hutchinson amazon logo
Companion – The Dodos amazon logo
On The Bridge – Nick Urata ---
Carol of the Bells – London Fox Children’s Choir amazon logo
My Sharona – Berton Averre and Douglas Fieger ---
Have Yourself a Merry Little Christmas – Hugh Martin and Ralph Blane amazon logo
God Rest Ye Merry Gentlemen – Jerrad Green ---
Little Drummer Boy – Katherine Davis, Henry Onorati and Harry Simeone ---
Hep Cat’s Holiday – The Cats And The Fiddle amazon logo
 

1

8 Gianna Nannini w

1954 in Siena/ Italien geboren; Bruder war erfolgreich im Motorsport; sie studierte Klavier und Komposition; später Literaturwissenschaft und Philosophie mit summa cum laude abgeschlossen; in den ersten Jahren ihrer Musikkarriere litt sie unter Depressionen; ihr Vorbild war Janis Joplin; probierte musikalisch viel aus

Bello e impossibile, occhi aperti, Latin lover; neuere Titel suchen

51 Gitte Haenning w

Gitte Hænning

 
Gitte Hænning beim Benefizkonzert Cover Me 2005 der Deutschen AIDS-Hilfe in Köln
 
Gitte Hænning, 2010

Gitte Hænning-Johansson (* 29. Juni 1946 in Aarhus, Dänemark) ist eine dänische Sängerin und Schauspielerin. Mit ihrem Hit Ich will ’nen Cowboy als Mann wurde sie 1963 zu einer der beliebtesten Interpretinnen des deutschsprachigen Schlagers. Seit den 1980er Jahren tritt sie mit anspruchsvollen Texten des Librettisten Michael Kunze als gereifte Popsängerin in Erscheinung. Ihr Repertoire umfasst außerdem Blues, Jazz, Musical und dänische Volkslieder.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Hænning stand im November 1954 als Achtjährige erstmals auf der Bühne in ihrer dänischen Heimat. Ihr Vater Otto Johansson (* 19. November 1916; † 7. Februar 2004) war Gesangslehrer und ebnete ihr den Weg ins Showgeschäft, als er mit ihr den deutschen Erfolgsschlager Ich heirate Pappi auf Dänisch (Giftes med farmand) aufnahm (veröffentlicht am 20. Oktober 1954). 1958 galt das blonde Mädchen als der berühmteste Kinderstar ganz Skandinaviens, hatte schon Auftritte im Fernsehen, beim Film und auf der Musicalbühne und 16 Schallplatten besungen. Ab Ende der 1950er Jahre veröffentlichte sie auch in deutscher Sprache. Seit den frühen 1960er Jahren war sie in den dänischen und schwedischen Hitparaden sehr erfolgreich. Schon im Januar 1963 hatte sie in Dänemark mit Ta’ med ud a fisk ihren allerersten Nr.1-Hit. Im gleichen Jahr war sie außer in Deutschland auch noch in Schweden mit Kom ned på jorden igen auf dem 1. Platz. Somit hatte sie im Jahr 1963 drei verschiedene Nr.1-Hits in drei Ländern, dazu kommt noch eine vierte Nr.1 im Duett mit Rex Gildo. Sie nahm auch im nationalen Finale der dänischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest im Jahr 1962 mit dem Song Jeg snakker med mig selv teil. Dieser Song wurde jedoch disqualifiziert. Ein Jahr später versuchte sie es erneut mit dem Song Lille sarte kvinde und belegte damit im Vorentscheid den 4. Platz.

Nils Nobach entdeckte sie 1960 für den deutschen Schlagermarkt und vermittelte ihr einen Plattenvertrag mit Electrola. Nach zunächst mäßigem Erfolg gewann sie 1963 die Deutschen Schlager-Festspiele in Baden-Baden mit dem Titel Ich will ’nen Cowboy als Mann, der dann auch ein Nr.1-Hit in Deutschland wurde.

 
Gitte (links) mit ihrem Vater (rechts) 1957

In der Folgezeit trat Gitte meist zusammen mit dem Schlagersänger Rex Gildo auf. Sie waren Mitte der 1960er Jahre das beliebteste Duo auf dem deutschen Schlagermarkt. Mit Vom Stadtpark die Laternen hatte sie 1963 noch einen weiteren Nr.1-Hit. Das Duo Gitte/Rex Gildo platzierte bis 1965 sechs weitere Singles, die erfolgreichsten waren Jetzt dreht die Welt sich nur um dich und Zwei auf einer Bank. Weiterhin veröffentlichte Gitte auch Solo-Singles in deutscher, dänischer und schwedischer Sprache, die zumeist im oberen Mittelfeld der Verkaufslisten auftauchten. Bis in die 1970er Jahre hatte sie 15 Hits in Dänemark und 10 Hits in Schweden (hier hatte sie 1965 und 1966 zwei weitere Nr.1-Hits). Häufig war sie zu Gast in Fernseh-Shows. Schon früh hatte sie Begegnungen mit dem Jazz. 1968 nahm die begeisterte Jazz-Liebhaberin mit der renommierten Kenny Clarke/Francy Boland Big Band das Album My Kind of World auf, das damals zwar von der Kritik wohlwollend, aber vom Publikum erst viele Jahre später, als Neuveröffentlichung auf CD unter dem Titel Out of This World, beachtet wurde.

Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre hatte Gitte Erfolg mit den Singles Man muß schließlich auch mal nein sagen können, Probleme, Aber heimlich, Millionär, Weiße Rosen, Dann kamst Du und Regenbogen. Mehrfach coverte sie ihre eigenen deutschen, aber auch internationale Hits in dänischer Sprache.

1973 startete sie für Deutschland mit dem Titel Junger Tag beim Eurovision Song Contest und wurde Achte. In den 1970er Jahren konnte sie mit Schlager-Titeln wie So schön kann doch kein Mann sein (1975) und Lass mich heute nicht allein (1976) wie stets gute Hitparadenplatzierungen erzielen und erreichte mit Ich hab die Liebe verspielt in Monte Carlo (1974), wenn auch knapp, sogar die Top Ten. Die beiden männlichen Mitglieder der Gruppe ABBA produzierten für Gitte den Titel Happy-End, der 1976 auf einer Single-A-Seite erschienen ist. 1978 nahm sie in Luxemburg an der Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest mit dem Lied Rien qu’une femme teil und belegte den dritten Platz hinter Baccara. Immer wieder hatte Gitte beim Fernsehen eigene Personality-Shows (1974, 1978, 1981, 1983). Während sie sich in Deutschland als Showstar etablierte, veröffentlichte sie zwar weiterhin in Skandinavien, aber mit abnehmendem Erfolg. 1979 spielte sie am Stadttheater Oberhausen zusammen mit Silvio Francesco und Horst Jüssen in dem Musical „Ich liebe meine Frau“.

Ein Imagewechsel hin zur ernsthaften Pop-Interpretin Anfang der 1980er Jahre brachte ihr nun auch die Aufmerksamkeit der Kritik. Freu dich bloß nicht zu früh (die deutsche Version des Andrew-Lloyd-Webber-Hits Take That Look Off Your Face) wurde 1980 ein großer Erfolg (Platz 10). Das Musikstück war Teil des von Lloyd Webber geschriebenen und im Original von Marti Webb aufgenommenen Ein-Akt-Musicals für eine Person Tell Me on a Sunday. Gitte Hænning nahm eine deutsche Version des Musicals unter dem Titel Bleib noch bis zum Sonntag auf. Für dieses Konzeptalbum erhielt sie 1980 den Deutschen Schallplattenpreis. Danach waren Die Frau die dich liebt (von den Bee Gees 1980 für Barbra Streisand komponiert), Etwas ist geschehen (1981), Ich will alles (1983) und Lampenfieber (1983) ihre bekanntesten Hits. Zum Zeichen ihrer Emanzipation nahm Gitte nun auch ihren Nachnamen mit auf die Plattenhüllen. In dieser Zeit überzeugte sie auch mit mehreren Konzeptalben wie Ungeschminkt (1982), das besonders erfolgreiche Berührungen (1983), wofür sie ihre erste Goldene Schallplatte erhielt, und Jetzt erst recht (1987). Live war Hænning 1984 (Berührungen-Tour), 1988 (Jetzt erst recht-Tour) und 1993 (Liebster-Tour) auf Tournee zu erleben. Ihre beiden CDs Liebster (1993) und My Favorite Songs (1998), beide bei WEA erschienen, waren allerdings weniger erfolgreich. Außerdem bewarb sie in den 1980er Jahren die Praline Mon Chéri des italienischen Herstellers Ferrero.[1]

In den 1990er Jahren spielte Hænning mehrere Monate in Berlin im Musical Shakespeare & Rock’n’Roll, das von Friedrich Kurz (ihrem damaligen Lebensgefährten) produziert wurde. Sie gehörte etwas später ebenfalls zum Ensemble der erfolgreichen Berliner Zeltaufführungen von Die Zauberflöte unter der Regie von George Tabori. Gelegentlich absolvierte sie Gastauftritte in festspielartigen Musikprogrammen. Ein Jazz-Konzert für ihren Vater Otto Hænning in der Komischen Oper in Berlin wurde 1997 zum großen Erfolg. Das Konzert Songs for My Father wurde auch als Live-CD veröffentlicht. Für die Ende 1998 erstausgestrahlte 13-teilige ZDF-Justizfernsehserie Lisa Falk – Eine Frau für alle Fälle interpretierte sie den Titelsong Like A Star in the Night.[2]

Von 2001 bis 2003 war sie mit ihrem In-Jazz-Programm erfolgreich auf Tournee durch Deutschland. Bis in die Gegenwart tritt sie mit diesem Programm immer wieder auf. Im November 2004 feierte Gitte ihr 50. Bühnenjubiläum mit einer kleinen Konzertreihe und sang alte und neue Songs. Zum Jubiläum veröffentlichte sie gleich zwei von ihr selbst produzierte neue CD-Alben – ein Live-Jazz-Album der In Jazz-Tour und das Popalbum Johansson, das ihrem im Frühjahr 2004 verstorbenen Vater gewidmet ist.

 
„Gitte Wencke Siw – Die Show“ 2005 in Frankfurt

Von Juni 2004 bis Ende 2007 stand Hænning gemeinsam mit Wencke Myhre und Siw Malmkvist mit dem Programm Gitte, Wencke, Siw – Die Show („GWS-Die Show“) über 500-mal in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart, Bremen, in der Schweiz und in Österreich sowie an zahlreichen anderen Orten auf der Bühne. Mit den beiden Kolleginnen verbindet sie, neben der skandinavischen Herkunft, manch ähnliche Station im Showgeschäft. Die veröffentlichte Live-CD der Show erreichte im Frühjahr 2005 den Platz 100 in den offiziellen deutschen Verkaufscharts. Hierfür erhielten sie 2004 gemeinsam die Goldene Stimmgabel (Platin-Sonderpreis).

In ihrer Heimat war Gitte Hænning 1980 mit der dänischen Version von Bleib noch bis zum Sonntag für lange Zeit letztmals erfolgreich. Die LP erreichte dort den 4. Platz. Es folgten nur noch einige Best-of-CDs, aber keine Neuaufnahmen mehr. Überraschend war daher der Verkaufserfolg der 4-CD-Box Den komplette Popboks 1958–1965 im Frühjahr 2006, die sich in Dänemarks Albencharts bis auf den 8. Platz platzieren konnte.

Im November 2006 wurde der Dokumentarfilm Ich will alles – Die Gitte Hænning Story von Filmemacher Marc Boettcher bei den Nordischen Filmtagen Lübeck uraufgeführt und später auch im Fernsehen gezeigt. Im Juni 2007 erschien der Film auf DVD und es wurde eine Doppel-CD dazu veröffentlicht.

Ende August 2007 veröffentlichte die Plattenfirma Sony BMG die drei erfolgreichen Alben Bleib noch bis zum Sonntag, Ungeschminkt und Berührungen noch einmal in einer 3er-CD-Box. Alle drei Alben waren seit Ende der 1980er Jahre nicht mehr im Handel erhältlich und sind nun wieder für die Fans verfügbar.

Im Herbst 2007 konnte man Gitte Hænning wieder live in Deutschland erleben. Sie tourte zusammen mit einem extra von ihr zusammengestellten Orchester mit dem jazz-orientierten Programm Ich will durch deutsche Theater und Konzertsäle. Ab Oktober 2008 war Gitte Hænning und ihr 13-Personen-Orchester mit dem pop-orientierten Programm Ich will alles – Tour 2008 auf Tournee. Die Tour setzte sie 2009 und 2010 mit der Konzertreise Ich will alles fort.

Ab Ende Mai bis Juli 2010 spielte und sang sie in der Shakespeare-Theaterinszenierung von Was ihr wollt unter der Regie von Armin Holz bei den Ruhrfestspielen Marl und anschließend am Renaissance-Theater (Berlin) die Rolle des „Narren“. Im November 2010 veröffentlichte Hænning ein neues Album, bestehend aus Neuaufnahmen ihrer größten Hits und vier neuen Songs mit dem Titel Was ihr wollt. Hiermit gelang es ihr nach 27 Jahren wieder als Solistin in die deutschen Charts zu kommen.

Gitte Hænning war 2012 an der Seite von Profi-Tanzpartner Gennady Bondarenko in der RTL-Tanzshow Let’s Dance zu sehen, aus der sie wegen des Todes ihrer vier Jahre älteren Schwester in der vierten Runde ausstieg.

Ab Mai 2014 bis Januar 2015 stand sie wieder auf einer Theaterbühne. Im Zwei-Personen-Stück Love Letters agierten sie und Egon Madsen im Theaterhaus Stuttgart.

Ab März 2015 trat sie mit ihrem Programm All by myself auf.

Im Oktober 2016 hatte sie Premiere am Theater Lübeck in der Rolle der Norma Desmond in Andrew Lloyd Webbers Musical Sunset Boulevard unter der Regie von Michael Wallner.[3]

 

Ab Herbst 2017 trat sie mit dem Programm Meine Freunde, meine Helden, Ihre Gitte! auf. Hier interpretierte sie wenige eigene Lieder, sondern Songs von Udo Lindenberg, Rio Reiser und auch internationale Standards.

Erneut übernahm sie ab September 2018 eine Rolle in einem Musical. Im Hamburger Mehr!-Theater am Großmarkt war sie als alternde Tanzlehrerin Hannah in der Bühnenversion des Kultfilms der achtziger Jahre Flashdance in einer Sprechrolle zu sehen.

Privates

Mitte der sechziger Jahre war sie mit dem dänischen Jazzmusiker Niels-Henning Ørsted Pedersen liiert. Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre lebte sie mit dem Komponisten Robert Cornford in London und Rom. Gitte heiratete 1974 ihren Manager Jo Geistler. Die Ehe wurde jedoch 1976 geschieden. In den 1980er Jahren war einige Jahre der Regisseur Pit Weyrich ihr Lebensgefährte. In den 1990er Jahren war der Musicalproduzent Friedrich Kurz an ihrer Seite.

Seit einigen Jahren lebt Gitte Hænning in Berlin.

 

Diskografie (überwiegend deutschsprachige Auswahl)

Deutschsprachige Singles (Auswahl) 1959–1969

  • 1959: Keine Schule morgen (No School Tomorrow)
  • 1960: Jung sein ist nicht so leicht (Heartaches at Sweet Sixteen)
  • 1960: I’m Sorry
  • 1961: Das kommt davon (Breakin’ in a Brand New Heart)
  • 1963: Ich will ’nen Cowboy als Mann
  • 1963: Vom Stadtpark die Laternen (Duett mit Rex Gildo)
  • 1964: Nur ein bißchen Glück
  • 1964: Zwei auf einer Bank (Duett mit Rex Gildo)
  • 1964: Jetzt dreht die Welt sich nur um dich (Duett mit Rex Gildo)
  • 1964: Wenn du musikalisch bist
  • 1964: Hokuspokus (Duett mit Rex Gildo)
  • 1964: Das ist der Blue Beat
  • 1965: Nashville Tennessee
  • 1965: Dein ist mein Glück (Duett mit Rex Gildo)
  • 1965: Sweet Hawaii (Duett mit Rex Gildo)
  • 1965: Er hat ein Motorboot
  • 1965: … und der Himmel weint (You Were on My Mind)
  • 1966: Man muß schließlich auch mal nein sagen können
  • 1967: Ich mach Protest
  • 1967: Wie deine Mutter ist
  • 1967: Liebe ist doch kein Ringelreih’n
  • 1968: Probleme
  • 1968: Aber heimlich
  • 1968: Die Souvenirs von dir (Sweet Souvenirs of Stefan)
  • 1969: Millionär
  • 1969: Weiße Rosen

1970–1979

  • 1970: Mini oder Maxi
  • 1970: Dann kamst du
  • 1971: Regenbogen
  • 1972: Der Mann aus Sacramento (Sacramento – A Wonderful Town)
  • 1972: Alle wollen nur das Eine (Loco por ti)
  • 1973: Junger Tag
  • 1973: Dann kommt die Erinnerung
  • 1974: Ich hab die Liebe verspielt in Monte Carlo
  • 1974: So schön kann doch kein Mann sein
  • 1975: Ich bin kein Kind von Traurigkeit
  • 1975: Wie du mir, so ich dir
  • 1976: Laß mich heute nicht allein
  • 1976: Happy End
  • 1977: Bye, bye bel ami
  • 1977: Shake Me
  • 1978: Mach mich nicht schwach (Rien qu’une femme)
  • 1978: Von Hollywood träumen (No Hollywood Movie)
  • 1979: Dann tanzt sie allein

1980–1989

  • 1980: Mach das doch noch einmal mit mir (Do That to Me One More Time)
  • 1980: Freu’ dich bloß nicht zu früh (Take that Look off Your Face)
  • 1980: Die Frau, die dich liebt (Woman in Love,)
  • 1981: Ich lass’ dich nie mehr allein (Half the Way)
  • 1981: Etwas ist geschehen (Something’s Gotten Hold of My Heart)
  • 1982: Ungehemmt (Physical)
  • 1982: Der Anruf (Er rief an) (My First Love)
  • 1982: Ich bin stark
  • 1982: Ich will alles
  • 1983: Tränen? – Vielleicht
  • 1983: Lampenfieber
  • 1983: So liebst nur du
  • 1984: Liebe – nein, danke!
  • 1986: Aber Liebe ist es nicht
  • 1987: Sonne & Mond
  • 1988: Aufwärts
  • 1988: Du tust mir so gut
  • 1989: Mac Arthur Park (Alle Träume, die wir hatten) (MacArthur Park)

seit 1990

  • 1993: Hör bitte auf (Stop!)
  • 1993: Bis später
  • 1993: Eiskalt
  • 2004: Tanz der Welt
  • 2005: Sturmkind
  • 2005: Frühling
  • 2010: Die Frau, die dich liebt (Version 2010)
  • 2011: Mit jedem Abschied fängt was an
  • 2011: Salz in der Luft

 

 

1 Gretchens Antwort w

A capella Band aus Berlin, besteht seit 2014; Gründungsmitglieder: Sophie Gaffrontke, Jessica Jorgas, Steffi Klein und Anne Stabler; Sophie musste aus beruflichen Gründen die Band verlassen; neu dabei: Liza John; der Band-Name bezieht sich auf Goethes Faust und dessen „Gretchenfrage“; sie haben nicht nur Fragen, sondern geben auch Antworten.

  • Huch, hab's wieder getan
  • Dreh den Swing auf
31 Ilse Werner w

pfeifen

die kleine Stadt will schlafen geh'n

 

16 Inga Humpe w

13.1.56 in Hagen; Sängerin, Komponistin, Texterin; war in den Bands Neonbabies, DÖF, Humpe und Humpe; heute:2raumwohnung; sie wollte Schauspielerin werden; Texterin für Stephan Remmler, Falco;

7 Joy Flemming w

Geboren als Erna Raad 1944 in Rockenhausen; gestorben 2017; Jazz-, Blues- und Schlagersängerin; sang schon als Kind und Jugendliche; als Jazz- und Bluessängerin tingelte sie durch Bars und Kneipen in Mannheim (für die dort stationierten amerikanischen Soldaten); Durchbruch: Talentschuppen SWF 1968; sie machte viele Tourneen (Argentinien, DDR, Skandinavien, China, Frankreich und die Sowjetunion; sie erhielt viele Auszeichnungen; sie nahm am ESC in Stockholm teil (1975); wurde dort nur 17. Sie nahm noch mehrere Male am deutschen Vorentscheid zum Grand Prix teil

Neckarbrückenblues; ein Lied kann eine Brücke sein

22 Katie Melua w

Ketevan „Katie“ Melua (georgisch ქეთევან „ქეთი“ მელუა [ˌmεlua];[1] * 16. September 1984 in Kutaissi, Georgische SSR[2]) ist eine georgisch-britische Sängerin, Songwriterin und Musikerin.

Jugend und Privatleben

Katie Melua ist georgischer, russischer und kanadischer Abstammung[3] und wuchs als Tochter des Herzchirurgen Amiran und der Krankenschwester Tamara Melua in Tiflis auf,[4] verbrachte aber einen Teil ihrer Kindheit auch in Batumi[5] und Moskau.[6] Weil ihr Vater der Familie einen besseren Lebensstandard ermöglichen wollte, bewarb er sich weltweit bei Kliniken.[7] Als er eine Jobzusage am Royal Victoria Hospital in der nordirischen Hauptstadt Belfast erhielt, zog Melua mit ihrer Familie 1993 – im Schatten des georgischen Bürgerkrieges sowie des Nordirlandkonflikts – dorthin, wo sie in der Nähe der berüchtigten Falls Road lebten.[8] Dort besuchte die getaufte georgisch-orthodoxe Christin[9] die katholische St.-Catherine’s-Grundschule und später das Dominican College in Fortwilliam, während ihr jüngerer Bruder protestantische Schulen besuchte.[10] 1997 zog die Familie ins südenglische Redhill. Sie absolvierte eine Ausbildung an der BRIT School im Süd-Londoner Stadtteil Croydon, die sie 2003 mit Auszeichnung abschloss.[11]

Im August 2005 nahm Melua gemeinsam mit ihrer Familie im südostenglischen Weybridge die britische Staatsbürgerschaft an,[12] besitzt aber weiterhin auch die georgische. Am 1. September 2012 heiratete sie im Nash Conservatory innerhalb der Royal Botanic Gardens in Londons südwestlichem Stadtteil Kew den ehemaligen britischen Motorradrennfahrer und jetzigen Gesangskollegen James Toseland, die Trennung wurde im Oktober 2020 bekannt.[13][14] Sie spricht Georgisch, Russisch und Englisch. 2017 trat sie beim MTV-Unplugged-Konzert von Peter Maffay auf und sang dabei auch auf Deutsch.[15]

Jugend und Privatleben

Katie Melua ist georgischer, russischer und kanadischer Abstammung[3] und wuchs als Tochter des Herzchirurgen Amiran und der Krankenschwester Tamara Melua in Tiflis auf,[4] verbrachte aber einen Teil ihrer Kindheit auch in Batumi[5] und Moskau.[6] Weil ihr Vater der Familie einen besseren Lebensstandard ermöglichen wollte, bewarb er sich weltweit bei Kliniken.[7] Als er eine Jobzusage am Royal Victoria Hospital in der nordirischen Hauptstadt Belfast erhielt, zog Melua mit ihrer Familie 1993 – im Schatten des georgischen Bürgerkrieges sowie des Nordirlandkonflikts – dorthin, wo sie in der Nähe der berüchtigten Falls Road lebten.[8] Dort besuchte die getaufte georgisch-orthodoxe Christin[9] die katholische St.-Catherine’s-Grundschule und später das Dominican College in Fortwilliam, während ihr jüngerer Bruder protestantische Schulen besuchte.[10] 1997 zog die Familie ins südenglische Redhill. Sie absolvierte eine Ausbildung an der BRIT School im Süd-Londoner Stadtteil Croydon, die sie 2003 mit Auszeichnung abschloss.[11]

Im August 2005 nahm Melua gemeinsam mit ihrer Familie im südostenglischen Weybridge die britische Staatsbürgerschaft an,[12] besitzt aber weiterhin auch die georgische. Am 1. September 2012 heiratete sie im Nash Conservatory innerhalb der Royal Botanic Gardens in Londons südwestlichem Stadtteil Kew den ehemaligen britischen Motorradrennfahrer und jetzigen Gesangskollegen James Toseland, die Trennung wurde im Oktober 2020 bekannt.[13][14] Sie spricht Georgisch, Russisch und Englisch. 2017 trat sie beim MTV-Unplugged-Konzert von Peter Maffay auf und sang dabei auch auf Deutsch.[15]

Karriere

Beginn der Karriere

 
Melua in Guildford (2004)

Im Jahr 2000 wurde Melua mit dem Lied Without You[16] Siegerin der nicht ganz ernst zu nehmenden britischen Fernsehtalentshow Stars up Their Nose,[17] der verschiedene Fernsehauftritte beim Sender ITV folgten. Der Produzent und Komponist Mike Batt entdeckte Melua bei einem Vorsingen und nahm sie bei seinem Plattenlabel Dramatico unter Vertrag. Für die ersten drei Alben zeichnete Batt als Produzent, Arrangeur und Songschreiber verantwortlich. Einen Teil ihrer Stücke komponierte sie selbst. Typisch für die Arrangements von Batt sind Gitarren- oder Streicherbegleitungen, die Meluas Stimme stets im Vordergrund lassen. Sie begleitet sich auf der Gitarre und seltener auch am Klavier. Melua möchte mit ihrer mit Jazz-, Blues- und Folkelementen angereicherten Musik an ihr Vorbild Eva Cassidy anschließen.

2003 erschien Meluas Debütalbum Call Off the Search, für das sie die beiden Stücke Belfast (Penguins and Cats) und Faraway Voice selbst geschrieben hatte. Es belegte im Januar 2004 Platz 1 der britischen Singlecharts und wurde in Deutschland erst im April 2004 veröffentlicht. In mehreren Ländern wurde es mit Doppelplatin ausgezeichnet. In Großbritannien erreichte es mit 1,8 Millionen verkauften CDs sechsfach Platin.

Internationaler Durchbruch

Im Februar 2004 sang Melua bei den Brit Awards ein Duett mit Jamie Cullum. Ende Februar startete sie in Großbritannien ihre erste Welttournee,[18] die sie im weiteren Verlauf unter anderem in die USA und nach Kanada sowie im September nach Deutschland führte. Es folgten weitere Konzerte in Skandinavien, den Niederlanden und Frankreich. Am 22. Oktober 2004 trat sie zum ersten Mal in der Royal Albert Hall in London auf, den Abschluss der Tournee 2004 bildeten drei Konzerte in New York City. Bei ihren Konzerten bemühte sie sich um eine intime Atmosphäre ohne Showeinlagen. Im November 2004 beteiligte sie sich an dem Projekt Band Aid 20.

Im März 2005 nahm Melua am 46664-Konzert im südafrikanischen George teil, bei dem auch Nelson Mandela – der Initiator dieser Konzertreihe zugunsten seiner AIDS-Stiftung – zugegen war. Dort sang sie – begleitet von Brian May und Roger Taylor von der Gruppe Queen – den Titel Too Much Love Will Kill You. Im April 2005 wurde sie bei der Echo-Verleihung in der Kategorie Erfolgreichster Newcomer International ausgezeichnet. 2005 gab sie weltweit zahlreiche weitere Konzerte, darunter erneut in den USA sowie in Australien, Neuseeland und Japan.

 

 

 

17 Katja Ebstein w

9.3.45 im heutigen Niederschlesien; Sängerin und Schauspielerin; wuchs in Berlin auf; bekannt durch den dritten Platz beim ESC 1970; 1971 und zweiten 1980; Schlager, Pop, Chanson, Kabarett und Musical; produziert von erstem Ehemann Christian Bruhn; auch international bekannt; war auf einer Tournee des Orchesters James Last dabei; mit Paul Kuhn in der Sowjetunion gesungen; trat in Ein Kessel Buntes in der DDR auf; ist politisch und sozial engagiert;

47 Lauren Daigle w
Lauren Daigle, Madrid 2019

Lauren Daigle (* 9. September 1991[1]) ist eine US-amerikanische Sängerin christlicher Popmusik.

Leben

Daigle wuchs in Lafayette, Louisiana, auf. Schon früh sang sie in einem Chor, dessen Leitung sie während des Studiums übernahm.

Im April 2015 veröffentlichte sie mit How can it be ihr Debütalbum, das an die Spitze sowohl der Billboard’s Christian Albums Charts als auch der iTunes Christian Albums Charts gelangte. 2016 wurde das Album für einen Grammy Award in der Kategorie „Best Contemporary Christian Music Album“ nominiert, gewann zahlreiche christliche Musikpreise und erhielt eine Platin-Schallplatte.[2] Für die Singles How Can It Be, Trust In You und First erhielt sie jeweils eine Goldene Schallplatte in den USA.

2015 ging Daigle mit Hillsong United auf Tour,[3] ihre erste eigene Tour fand 2016 statt.

Bei den Grammy Awards 2019 wurden ihr Song You Say in der Kategorie Best Contemporary Christian Music Performance/Song und ihr Album Look Up Child in der Kategorie Best Contemporary Christian Music Album ausgezeichnet.[4] Im selben Jahr hatte sie unter anderem Auftritte in der Tonight Show und in der Ellen DeGeneres Show und spielte drei Konzerte in Deutschland.

 

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Silberne Schallplatte

Goldene Schallplatte

Platin-Schallplatte

2× Platin-Schallplatte

  • Kanada Kanada
    • 2019: für die Single You Say

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region Silver record icon.svg Silber Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
Belgien (BEA) Belgien (BEA) 1 20.000 ultratop.be
Frankreich (SNEP) Frankreich (SNEP) 1 100.000 snepmusique.com
Kanada (MC) Kanada (MC) 2 160.000 musiccanada.com
Niederlande (NVPI) Niederlande (NVPI) 1 80.000 nvpi.nl
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI) 1 10.000 musikwoche.de
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA) 2 13 14.000.000 riaa.com
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI) 1 200.000 bpi.co.uk
Insgesamt 1 5 16  

Weblinks

Commons: Lauren Daigle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

 

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Diskografie

Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
CH CH US US Vereinigte Staaten Christ
2015 How Can It Be 28
Platin

(127 Wo.)
1
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. April 2015
Verkäufe: + 1.000.000
2016 Behold: A Christmas Collection 29
(25 Wo.)
1
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2016
2018 Look Up Child 28
(16 Wo.)
3
Platin

(… Wo.)
1
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. September 2018
Verkäufe: + 1.000.000

EPs

Jahr Titel Charts[5] Anmerkungen
Vereinigte Staaten Christ
2015 How Can It Be 18
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. September 2014

Singles

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
CH CH US US Vereinigte Staaten Christ
2014 How Can It Be
How Can It Be
Platin
5
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. September 2014
Verkäufe: + 1.000.000
2015 First
How Can It Be
Platin
2
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Juni 2015
Verkäufe: + 1.000.000
Light of the World
16
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. November 2015
2016 Trust in You
How Can It Be
Doppelplatin
×2
1
(57 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Januar 2016
Verkäufe: + 2.000.000
Come Alive (Dry Bones)
How Can It Be
Platin
6
(39 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. September 2016
Verkäufe: + 1.000.000
Jingle Bells
Behold: A Christmas Collection
7
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2016
2017 Back to God
1
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. April 2017
mit Reba McEntire
O’Lord
How Can It Be
Platin
3
(43 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. September 2017
Verkäufe: + 1.000.000
2018 You Say
Look Up Child
41
Gold

(39 Wo.)
29
Vierfachplatin
×4

(43 Wo.)
1
(160 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Juli 2018
Verkäufe: + 4.570.000
The Christmas Song
Behold: A Christmas Collection
55
(2 Wo.)
1
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. November 2018
2019 Look Up Child
Look Up Child
Gold
3
(40 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Januar 2019
Verkäufe: + 500.000
Rescue
Look Up Child
Platin
2
(54 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Juli 2019
Verkäufe: + 1.000.000
2020 Still Rolling Stones
Look Up Child
Gold
4
(38 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. April 2020
2021 Hold On to Me
1
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2021
Tremble
17
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. August 2021
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zu Download und Streaming bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
2015 Loyal
How Can It Be
37
(17 Wo.)
Charteinstieg: 14. November 2015
2016 I Am Yours
How Can It Be
42
(17 Wo.)
Charteinstieg: 16. Januar 2016
Here’s My Heart
How Can It Be
43
(5 Wo.)
Charteinstieg: 23. Januar 2016
Have Yourself a Merry Little Christmas
Behold: A Christmas Collection
13
(5 Wo.)
Charteinstieg: 10. Dezember 2016
What Child Is This
Behold: A Christmas Collection
26
(5 Wo.)
Charteinstieg: 10. Dezember 2016
2017 O Holy Night
Behold: A Christmas Collection
33
(5 Wo.)
Charteinstieg: 16. Dezember 2017
2018 My Revival
How Can It Be
38
(8 Wo.)
Charteinstieg: 4. August 2018
This Girl
Look Up Child
23
(20 Wo.)
Charteinstieg: 22. September 2018
Love Like This
Look Up Child
26
(20 Wo.)
Charteinstieg: 22. September 2018
Everything
Look Up Child
31
(20 Wo.)
Charteinstieg: 22. September 2018
Your Wings
Look Up Child
32
(19 Wo.)
Charteinstieg: 22. September 2018
Remember
Look Up Child
33
(20 Wo.)
Charteinstieg: 22. September 2018
Rebel Heart
Look Up Child
36
(20 Wo.)
Charteinstieg: 22. September 2018
Losing My Religion
Look Up Child
37
(12 Wo.)
Charteinstieg: 22. September 2018
Turn Your Eyes Upon Jesus
Look Up Child
40
(7 Wo.)
Charteinstieg: 22. September 2018
Inevitable
Look Up Child
43
(7 Wo.)
Charteinstieg: 22. September 2018
Winter Wonderland
Behold: A Christmas Collection
25
(6 Wo.)
Charteinstieg: 1. Dezember 2018
O Come O Come Emmanuel
Behold: A Christmas Collection
38
(3 Wo.)
Charteinstieg: 15. Dezember 2018
Christmas Time Is Here
Behold: A Christmas Collection
44
(3 Wo.)
Charteinstieg: 22. Dezember 2018

Gastbeiträge

Jahr Titel
Album
Charts[5] Anmerkungen
Vereinigte Staaten Christ
2015 Noel
Adore: Christmas Songs of Worship
4
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 2015
Chris Tomlin feat. Lauren Daigle
A Christmas Alleluja
Adore: Christmas Songs of Worship
36
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Oktober 2015
Chris Tomlin feat. Lauren Daigle & Leslie Jordan
2017 Peace Be Still
All the Earth
35
(5 Wo.)
Charteinstieg: 8. September 2017
The Belonging Co. feat. Lauren Daigle

Weitere Gastbeiträge

  • 2015: I Will Be Here (Geoffrey Andrews feat. Lauren Daigle)
29 Lilian Harvey w

Lilian Harvey

 
Lilian Harvey, Fotografie (um 1928) von Alexander Binder

Lilian Harvey, gebürtige Lilian Helen Muriel Pape (* 19. Januar 1906 in London; † 27. Juli 1968 in Juan-les-Pins, Frankreich), war eine britisch-deutsche Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin. Durch Musikfilme wie Die Drei von der Tankstelle und Der Kongreß tanzt wurde sie in den 1930er Jahren zu einem beliebten Star in Deutschland. In insgesamt zwölf Filmen bildete sie mit Willy Fritsch ein populäres Leinwandpaar.

Leben

Frühes Leben und Anfänge

Lilian Harvey kam 1906 in London als Tochter der Engländerin Ethel Pape geb. Laughton zur Welt, die zu dieser Zeit mit dem deutschen Kaufmann Walter Bruno Pape aus Magdeburg verheiratet war. Aufgrund eines längeren Auslandsaufenthaltes dürfte Walter Pape jedoch als ihr leiblicher Vater nicht in Betracht kommen.[1] Während der Schulzeit in London nahm Pape ohne das Wissen ihrer Mutter Ballettunterricht.[2] Während des Ersten Weltkrieges hielt sich die Familie Pape gerade in Magdeburg auf und konnte und wollte deshalb nicht nach England zurückkehren. Das Mädchen Lilian wurde in der Schweiz in Solothurn bei ihrer Tante untergebracht. 1923 machte sie ihr Abitur in Berlin, wo sich die Familie inzwischen niedergelassen hatte. Danach löste sie sich von der häuslichen Umgebung. Sie besuchte die Ballettschule der Deutschen Staatsoper und erhielt erste bezahlte Auftritte als Tänzerin in Ungarn und Österreich. Damals nahm Lilian Pape den Mädchennamen ihrer Großmutter Harvey als Künstlernamen an.[3]

 
Lilian Harvey, Fotografie (um 1925) von Alexander Binder
 
Berliner Gedenktafel am Haus Düsseldorfer Straße 47 in Berlin-Wilmersdorf. Dort wohnte bis 1925 auch der Komponist Leon Jessel.

Von da an ging es mit der Karriere rasch aufwärts. Im Februar 1924 erhielt sie eine erste kleine Rolle in Robert Lands Der Fluch, wo sie die junge Jüdin Ruth spielte. Sie agierte in mehreren Stummfilmen und erhielt bereits 1925 unter der Regie von Richard Eichberg im Film Leidenschaft – Die Liebschaften der Hella von Gilsa als Partnerin von Otto Gebühr die Hauptrolle. An der Seite von Willy Fritsch, mit dem sie später noch elf weitere Filme drehte, stand sie erstmals 1926 in der Operettenverfilmung von Die keusche Susanne vor der Filmkamera. Im Jahr 1929 wurde im Berliner Gloria-Palast der Film Ihr dunkler Punkt gezeigt, in dem Lilian Harvey ebenfalls zusammen mit Willy Fritsch spielte.[4] Unmittelbar zuvor war die Schauspielerin fest von der UFA unter Vertrag genommen worden.

Karriere als Filmstar

1930 kam der entscheidende Durchbruch, als sie im romantischen Komödienfilm Liebeswalzer mit Fritsch zum Traumpaar des deutschen Films avancierte. Lilian Harvey selbst wurde in der Folgezeit nach dem gleichnamigen, im Film enthaltenen Schlager von der Presse zum süßesten Mädel der Welt gekürt.[5] 1931 erschien der Film Der Kongreß tanzt, in dem sie in einer Szene Christels Lied singt, besser bekannt als Das gibt’s nur einmal. Bis heute ist diese Komposition aus der Feder von Werner Richard Heymann ein Evergreen geblieben. Die nachfolgenden Filme wurden zunächst, wie damals nicht unüblich, mehrsprachig mit unterschiedlichen Partnern gedreht sowie später auch in England und Frankreich synchronisiert, so dass Lilian Harvey sowohl im In- als auch im Ausland zu den populärsten Filmstars zählte. Sie erhielt ein Engagement nach Hollywood und drehte dort vier Filme, ein großer Erfolg blieb jedoch aus. Harvey kaufte 1931 die Villa Asmodée in Juan-les-Pins an der Côte d’Azur.[6]

1935 kehrte Harvey ins nationalsozialistische Deutschland zurück. Sie drehte noch mehrere erfolgreiche Filme, darunter einige mit ihrem Freund, dem Regisseur Paul Martin. Nachdem bekannt geworden war, dass sie weiterhin jüdische Kollegen in ihrem Haus empfing, wurde sie von der Gestapo beobachtet und galt in der Folgezeit als unzuverlässig. 1939 verließ Harvey schließlich Deutschland und emigrierte nach Juan-les-Pins. Dort drehte sie 1940 ihren letzten Film Miquette. Nach der Besetzung Südfrankreichs ging sie 1942 abermals nach Hollywood. Zuvor war sie vor französischen Soldaten und in der Schweiz in Programmen für die Stärkung der Kriegsmoral aufgetreten. 1943 erkannte das NS-Regime Harvey die deutsche Staatsbürgerschaft ab.

Späteres Leben

 
Lillian Harvey (1963)

Nach dem Krieg kehrte Harvey 1946 nach Paris zurück. In den folgenden Jahren unternahm sie Gesangstourneen durch Skandinavien und Ägypten. Auch in Deutschland, wohin sie 1949 zurückkehrte und wo sie Theaterrollen annahm, wurde sie freudig begrüßt. Ihr Theaterdebüt in Deutschland fand aber erst Ende 1961 an der Seite von Heinz Plate am Heidelberger Zimmertheater statt.[7] Allerdings musste sie wegen einer Lungenerkrankung einen längeren Sanatoriumsaufenthalt in der Schweiz hinnehmen. 1953 heiratete sie den dänischen Theateragenten Hartvig Valeur-Larsen, doch 1955 reichte Harvey die Scheidung ein. 1955/1956 lernte sie auf einer Gastspielreise durch die DDR Else Wirth kennen, die von nun an ihre Lebensgefährtin und Mitarbeiterin wurde. Die Scheidung von Valeur-Larsen erfolgte 1957. Von der Bundesregierung erhielt Harvey eine Entschädigung in Rentenform für das in der Zeit des Nationalsozialismus eingezogene Vermögen.

Lilian Harvey, die zeitlebens depressiv und psychisch sehr zerbrechlich wirkte, starb 1968 zurückgezogen in ihrem eigenen Hotel in Juan-les-Pins an einer verschleppten Gelbsucht. Ihre letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Cimetière de Rabiac im benachbarten Antibes.[8]

Ihr schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.[9]

Preise und Auszeichnungen

Filmografie

 

Literatur

  • Hans Borgelt: Das süßeste Mädel der Welt. Die Lilian-Harvey-Story. Ungekürzte Taschenbuchausgabe. Heyne, München 1976, ISBN 3-453-00626-7.
  • Heike Goldbach: Ein Feuerwerk an Charme – Willy Fritsch. Der Ufa-Schauspieler. Über eine große Filmkarriere in wechselhaften Zeiten. tredition, Hamburg 2017. ISBN 978-3-7439-1290-8
  • Christiane Habich: Lilian Harvey. Haude und Spener, Berlin 1990, ISBN 3-7759-0295-3.
  • Uwe Klöckner-Draga: „Wirf weg, damit du nicht verlierst…“. Lilian Harvey – Biographie eines Filmstars. edition q, Berlin 1999, ISBN 3-86124-500-0.
  • Jörg Schöning, Christiane Habich: Lilian Harvey – Schauspielerin. In: CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film, Lieferung 18, 1991.
  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 3: F – H. John Barry Fitzgerald – Ernst Hofbauer. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 558 f.
  • Kay Weniger: ‘Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …’. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht. ACABUS-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S. 632 ff.

Weblinks

Commons: Lilian Harvey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

 

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In anderen Sprachen

- Liebling, mein Herz lässt dich grüßen 1930

- Das gibt's nur einmal 1931

- Wir zahlen keine Miete mehr 1932

- Irgendwo auf der Welt 1932

- Wie hab ich nur leben können ohne dich 1933

- Ich tanze mit dir in den Himmel hinein 1937

- Guten Tag, liebes Glück 1939

Diskografie

  • 1930: Liebling, mein Herz läßt dich grüßen (Werner Richard Heymann/Robert Gilbert) a.d. Tonfilm „Die drei von der Tankstelle“, mit Willy Fritsch und Orchester, Odeon Nr. O 2993 a
  • 1930: Die Zwei von der Zankstelle – Potpourri (bearbeitet von Peter Kreuder), mit Willy Fritsch und dem Odeon-Künstler-Orchester, Leitung: Peter Kreuder, Odeon Nr. O 11557
  • 1930: Kind, dein Mund ist Musik. Mit Willy Fritsch. Engl. Waltz a.d. Ufa Tonfilm "Einbrecher" (Friedr. Hollaender). Text Rob. Leibmann u. Friedr. Hollaender. Odeon Nr. O 11361. B-seite: Eine Liebelei, so nebenbei (mit Willy Fritsch, id.).
  • 1931: Christels Lied (Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder"), (Werner Richard Heymann/Robert Gilbert), aus dem Ufa-Tonfilm „Der Kongreß tanzt“, mit Orchester, Parlophon Nr. B 48067-1 und auch Odeon 11524; Rückseite: Heurigen-Lied: Das muß ein Stück vom Himmel sein (Willy Fritsch).
  • 1931: Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder (Just Once For All Time), (Werner Richard Heymann/Robert Gilbert), aus dem Ufa-Tonfilm „Der Kongreß tanzt“, mit Orchester, Columbia Nr. J 1742 (England)
  • 1931: Du hast mir heimlich die Liebe ins Haus gebracht (Werner R. Heymann/Robert Gilbert) aus der Ufaton-Film-Operette Ihre Hoheit befiehlt, mit Willy Fritsch und Orchester unter Leitung von Kapellmeister Otto Dobrindt, Parlophon Nr. B. 12435 II
  • 1932: Irgendwo auf der Welt (Werner Richard Heymann/Robert Gilbert), mit dem Ufa-Jazz-Orchester unter Leitung von Gérard Jacobson, Columbia Nr. J 1742
  • 1932: Wir zahlen keine Miete mehr (Richard Heymann/Robert Gilbert) aus dem Tonfilm „Ein blonder Traum“, mit Willy Fritsch und Orchester, Odeon Nr. O-11684, Parlophon Nr. B 47247 I
  • 1932: Du wärst was für mich (Musik: Jean Gilbert/Robert Gilbert) aus dem Tonfilm „Zwei Herzen und ein Schlag“, mit Willy Fritsch und Orchester, Leitung: Otto Dobrindt, Parlophon B 48136 I
  • 1932: Das macht Baby. Foxtrot a.d. Ufaton-Film der Guenther-Stapenhorst-Produktion "Zwei Herzen und ein Schlag", mit Orchesterbegleitung. Musik Jean Gilbert, Text Rob. Gilbert. Odeon Nr. O 11587. B-seite: Chanson der flotten Liese, id.
  • 1936: Ich wollt', ich wär ein Huhn (Peter Kreuder/Hans Fritz Beckmann) aus dem Ufa-Film „Glückskinder“, mit Willy Fritsch und dem Odeon-Tanzorchester, Odeon Nr. O 25802 b
  • 1937: Ich tanze mit dir in den Himmel hinein (Friedrich Schröder/Hans Fritz Beckmann) a.d. Ufa-Tonfilm „Sieben Ohrfeigen“, mit Willy Fritsch und dem Parlophon-Tanzorchester, Dirigent: Friedrich Schröder, Parlophon Nr. B 49967-II
  • 1937: Chinamann (Friedrich Schröder/Hans Fritz Beckmann) aus dem Tonfilm: „Sieben Ohrfeigen“, mit Willy Fritsch und dem Odeon-Tanzorchester, Odeon Nr. O-25903

 

 

2 Luna w

Sie heißt eigentlich Alina; 2002 geboren, mit 10 Jahren bekam sie Klavierunterricht und begann, zu komponieren; sie veröffentlichte auf Tik Tok eine 50sekündige Piano-Version ihres Songs „Verlierer.“ Es wurden einige Musiker auf sie aufmerksam; Plattenvertrag folgte

  • Blau
  • Verlierer

 

48 Mariah Carey w
38 Marianne Rosenberg w

Marianne Rosenberg nunmehr 66 Jahre alt

 

Im Alter von vierzehn Jahren gewann Rosenberg einen Talentwettbewerb im Romanischen Café im Europa-Center. Danach nahm sie ihre erste Schallplatte Mr. Paul McCartney auf, die 1970 ihr erster Erfolg wurde. Mit ihren weiteren Titeln Fremder Mann (1971), Jeder Weg hat mal ein Ende (1972), Er gehört zu mir (1975) und Marleen (1976) erreichte ihre Karriere in den 1970er Jahren ihren Höhepunkt. Sie hatte zahlreiche Auftritte in Hörfunk und Fernsehen (darunter mehrmals in der ZDF-Hitparade) und wurde zu einem der erfolgreichsten Schlagerstars des Jahrzehnts.


 

28 Marlene Dietrich w

Marlene Dietrich (eigentlich Marie Magdalene Dietrich; * 27. Dezember 1901 in Schöneberg, heute Berlin; † 6. Mai 1992 in Paris)[1] war eine deutsch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Dietrich gilt als Hollywood- und Stilikone und ist eine der wenigen deutschsprachigen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die auch international Ruhm erlangten. Das American Film Institute wählte sie 1999 unter die 25 größten weiblichen Leinwandlegenden aller Zeiten.[2] Charakteristisch waren ihre langen Beine, ihre tiefe rauchig-erotische Stimme und die von ihr getragenen Hosenanzüge, die sie in den 1930er Jahren für Frauen als Kleidungsstück salonfähig machte. Geschlecht weiblich oder divers siehe Wikipedia

 

 
Marlene Dietrich, 1920er Jahre

Dietrich begann ihre Karriere als Schauspielerin am Theater und in Stummfilmen der Goldenen Zwanziger in Berlin. Der Aufstieg zur internationalen Künstlerin gelang ihr 1930 mit der Hauptrolle in dem Film Der blaue Engel von Regisseur Josef von Sternberg. Mit ihm ging sie Anfang der 1930er Jahre nach Hollywood, wo sie von Paramount unter Vertrag genommen wurde. An der Seite von Gary Cooper drehte sie das Drama Marokko (1930), für das sie eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin erhielt. Mit Filmen wie Shanghai-Express (1932) und Der große Bluff (1939) etablierte sie sich als erster deutscher Filmstar in Hollywood. Ab den 1950er Jahren stand Dietrich überwiegend als Sängerin auf der Bühne. Zu ihren berühmtesten, auch international erfolgreichen Liedern zählen Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, Lili Marleen, Ich hab noch einen Koffer in Berlin und Sag mir, wo die Blumen sind. Anerkennung für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie in diesen Jahren für Zeugin der Anklage (1957) unter der Regie von Billy Wilder und für Urteil von Nürnberg (1961) an der Seite von Spencer Tracy. Nach ihrem Rückzug aus dem Showgeschäft Ende der 1970er Jahre lebte sie bis zu ihrem Tod zurückgezogen in ihrer Pariser Wohnung.

Während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland weigerte sich die Schauspielerin, die nationalsozialistische Propaganda zu unterstützen. Stattdessen nahm sie 1939 die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten an und unterstützte die US-Truppen während des Zweiten Weltkriegs, indem sie im Rahmen der Truppenbetreuung für die Soldaten sang und Verwundete in Lazaretten besuchte.[3][4] 1947 verlieh ihr US-Präsident Harry S. Truman die Freiheitsmedaille.

 

In dem Film "Der Blaue Engel" besetzte sie eine Hauptrolle und hatte ihren Durchbruch. Gedreht wurde der Streifen in den Potsdamer Filmstudio Babelsberg, dem ältesten Filmstudio der Welt überhaupt.

 

Sie ging Anfang der 30iger Jahre nach Hollywood. Dort drehte sie mehrere Filme. Ab den 50iger Jahren stand Dietrich jedoch überwiegend als Sängerin auf der Bühne.

 

Juchhu, heute sollte Marlene einige ihrer Hits darbieten und Eile war geboten, damit man überhaupt noch ein Ticket bekam.

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt wurde ein Welthit ist ein Lied, das Friedrich Hollaender 1930 für den Film Der blaue Engel komponierte. Von Hollaender stammt auch der Text. Im Film wurde das Lied von Marlene Dietrich in ihrer Filmrolle der Lola Lola gesungen und durch ihre Interpretation weltberühmt.

 

Für großes Aufsehen sorgte sie erstmals in der wohl berühmtesten Szene des Films Der Blaue Engel von 1930, in der sie in ihrer Rolle als Nachtklubsängerin in Strapsen, Pumps und mit einem Zylinder auf dem Kopf auf einem Fass sitzt, ihr rechtes Bein mit den Armen vor der Brust anwinkelt und das Lied Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt singt. Durch die Szene wurde sie zum Sexsymbol und ihre langen Beine zu ihrem Markenzeichen. In Hollywood angekommen, begann die bis dahin eher drall wirkende Dietrich mit ihrer Verwandlung zur Femme fatale. Sie nahm etwa 30 Pfund ab, ließ sich die feinste Garderobe schneidern und perfektionierte ihr Make-up; ihre hohen, dünngezupften Augenbrauen zog sie mit schwarzem Kajal nach, trug mehrere Schichten Lidschatten auf, um ihre Augen größer wirken zu lassen und schminkte sich einen herzförmigen Kussmund. Sie ging sogar so weit, sich für die Betonung ihrer hohen Wangenknochen vier Backenzähne ziehen zu lassen.[51]

Ich Bin Die Fesche Lola (Aus Dem Film Der Blaue Engel)


 

 


 


 


 


 


 

 

 

- Nimm dich in acht vor blonden Frauen

- Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt

- Ich bin die fesche Lola Für großes Aufsehen sorgte sie erstmals in der wohl berühmtesten Szene des Films Der Blaue Engel von 1930, in der sie in ihrer Rolle als Nachtklubsängerin in Strapsen, Pumps und mit einem Zylinder auf dem Kopf auf einem Fass sitzt, ihr rechtes Bein mit den Armen vor der Brust anwinkelt und das Lied Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt singt. Durch die Szene wurde sie zum Sexsymbol und ihre langen Beine zu ihrem Markenzeichen.

- Lili Maarleen

- Sag mir wo die Blumen sind - Where Have All the Flowers Gone ist ein Antikriegslied, das 1955 vom US-amerikanischen Singer-Songwriter Pete Seeger geschrieben wurde. Der Folksong wurde von Max Colpet unter dem Titel Sag mir, wo die Blumen sind ins Deutsche übertragen und in der 1962 erstmals veröffentlichten Version von Marlene Dietrich international populär.

21 Meghan Trainor w

Meghan Trainor

 
Meghan Trainor (2015)

Meghan Elizabeth Trainor[1] (* 22. Dezember 1993 auf Nantucket, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Songwriterin und Popsängerin. In 2021= 28 Jahre alt

Meghan Trainor wuchs in einer sehr musikalischen Umgebung auf und stand in der Jugend in einer Band mit mehreren Familienmitgliedern auf der Bühne.[2] Sie sang schon mit sechs und schrieb mit elf Jahren ihr erstes eigenes Lied. Vier Jahre lang war sie Sängerin der Band Island Fusion in ihrer Heimat auf der Insel Nantucket und spielte auch Gitarre, Keyboard und Trompete. An der High School in Cape Cod gehörte sie der dortigen Jazz-Band als Trompeterin an. Bei Johnny Spampinato, einem Mitglied von NRBQ, hatte sie Gitarrenunterricht. Sie nahm an Lehrgängen des Berklee College of Music in Boston teil und erreichte dort zweimal das Finale des Songwriter-Wettbewerbs. Mit 18 Jahren wurde sie vom Label Big Yellow Dog als Songschreiberin unter Vertrag genommen und Stücke mit ihrer Beteiligung wurden unter anderem von den Rascal Flatts und Sabrina Carpenter aufgenommen.

 
Meghan Trainor, 2014

Trainor hat auch früh schon selbstproduzierte Alben aufgenommen, aber erst mit dem Song All About That Bass bekam sie 2014 einen eigenen Plattenvertrag. Ursprünglich hatte sie das Lied zusammen mit Kevin Kadish für andere Künstler geschrieben, aber als der Labelchef L.A. Reid ihre Version hörte, nahm er sie für Epic Records unter Vertrag.[3] In dem Song im 50er-Jahre-Doo-Wop-Stil geht es um die Vorzüge von fülligen Frauen. Das Musikvideo, in dem unter anderem ein schwergewichtiger Mann Tanzbewegungen vollführt, wurde zu einem Internet-Erfolg und erreichte Mitte des Jahres in einem Monat über 1,5 Millionen Aufrufe bei YouTube.

Die Single erreichte zuerst in Australien und Neuseeland Platz eins der Charts und kam dann auch in den USA an die Spitze der Download-Charts. Einige Wochen später erreichte das Lied auch Platz eins in den Hot 100. Nachdem der Song im August in Europa veröffentlicht worden war, erreichte er unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien Platz 1 der Charts. Die internationalen YouTube-Zugriffe stiegen bis Ende Mai 2015 auf über 840 Millionen. Im Oktober 2014 veröffentlichte sie ihre zweite Single Lips Are Movin. In den britischen Charts erreichte der Song Rang 2, in den US-Charts Rang 4. Bei der Echoverleihung 2015 war Trainor einer der internationalen Showacts.

Ihre dritte Single Dear Future Husband erschien im März 2015 und wurde mit Doppelplatin in den USA ausgezeichnet. Die vierte und letzte Single aus ihrem ersten Album Title ist Like I'm Gonna Lose You, die sie mit John Legend einsang. Die Single erschien im Juni 2015 und wurde wie ihr Vorgänger in den USA mit Doppelplatin ausgezeichnet. Im Oktober veröffentlichte Trainor den Song Better When I’m Dancin’, der Teil des Soundtracks des Films Die Peanuts – Der Film ist.

Ihre erste eigene Konzerttour That Bass Tour startete im Februar 2015 mit Sheppard als Vorband. Die Tour hatte einen Umfang von 36 Konzerten in Nord-Amerika, Asien, Ozeanien und Europa, davon auch drei in Deutschland, nämlich in Hannover, Hamburg und Köln. Die Tour endete im Juni desselben Jahres mit einem Konzert in London und war dort Teil des Summertime Ball.

Im März 2016 wurde NO, die von Ricky Reed produzierte erste Single aus ihrem Album Thank You veröffentlicht. Später folgten als Promotion-Singles die Songs Watch Me Do, I Love Me (featuring Lunchmoney Lewis), Better (featuring Yo Gotti) und Mom. Im Mai 2016 erschien die zweite Single Me Too. Das Video dazu wurde nach kurzer Zeit wieder gelöscht, da ihr Körper in dem Video ohne ihr Wissen digital bearbeitet worden war.[4] Am Tag darauf wurde das unbearbeitete Video veröffentlicht. Das Album wurde ebenfalls im Mai weltweit als CD und als Download veröffentlicht und konnte sich in Deutschland auf Platz 25 platzieren. Bei den Billboard Music Awards 2016 präsentierte sie ihre Single NO live und war in drei Kategorien nominiert. Sie veröffentlichte gemeinsam mit Charlie Puth die Single Marvin Gaye.

Im Dezember 2018 heiratete sie den Schauspieler Daryl Sabara.[5] Im Februar 2021 wurden sie Eltern eines Sohnes.[6] Im Januar 2020 erschien ihr drittes Album Treat Myself.

Die Sängerin leidet seit Jahren unter Angststörungen, die sie nur mit Medikamenten in den Griff bekommt

 

Auf Meghan Trainors Toilette sieht es wohl etwas anders aus als bei dem Normalbürger. Denn sie hat ein Partnerklo...

Die US-amerikanische Songwriterin und Popsängerin Trainor plaudert jetzt aus dem Nähkästchen und verrät, sie findet es super, neben ihrem Partner aufs Klo zu gehen – hoffentlich nur beim kleinen Geschäft…

Seit der Geburt des Sohnes gibt’s das Doppelklo

Die „All About That Bass“-Interpretin und ihr Ehemann Daryl Sabara haben bekanntermaßen zwei Toiletten nebeneinander. Seit ihr Sohn Riley im Februar auf die Welt kam, ist das Doppelklo eine große Hilfe für die frisch gebackenen Eltern.

 

Ihre dritte Single Dear Future Husband erschien im März 2015 und wurde mit Doppelplatin in den USA ausgezeichnet. Die vierte und letzte Single aus ihrem ersten Album Title ist Like I'm Gonna Lose You, die sie mit John Legend einsang. Die Single erschien im Juni 2015 und wurde wie ihr Vorgänger in den USA mit Doppelplatin ausgezeichnet. Im Oktober veröffentlichte Trainor den Song Better When I’m Dancin’, der Teil des Soundtracks des Films Die Peanuts – Der Film ist.

Ihre erste eigene Konzerttour That Bass Tour startete im Februar 2015 mit Sheppard als Vorband. Die Tour hatte einen Umfang von 36 Konzerten in Nord-Amerika, Asien, Ozeanien und Europa, davon auch drei in Deutschland, nämlich in Hannover, Hamburg und Köln. Die Tour endete im Juni desselben Jahres mit einem Konzert in London und war dort Teil des Summertime Ball.

Im März 2016 wurde NO, die von Ricky Reed produzierte erste Single aus ihrem Album Thank You veröffentlicht. Später folgten als Promotion-Singles die Songs Watch Me Do, I Love Me (featuring Lunchmoney Lewis), Better (featuring Yo Gotti) und Mom. Im Mai 2016 erschien die zweite Single Me Too. Das Video dazu wurde nach kurzer Zeit wieder gelöscht, da ihr Körper in dem Video ohne ihr Wissen digital bearbeitet worden war.[4] Am Tag darauf wurde das unbearbeitete Video veröffentlicht. Das Album wurde ebenfalls im Mai weltweit als CD und als Download veröffentlicht und konnte sich in Deutschland auf Platz 25 platzieren. Bei den Billboard Music Awards 2016 präsentierte sie ihre Single NO live und war in drei Kategorien nominiert. Sie veröffentlichte gemeinsam mit Charlie Puth die Single Marvin Gaye.Im Dezember 2018 heiratete sie den Schauspieler Daryl Sabara.[5] Im Februar 2021 wurden sie Eltern eines Sohnes.[6] Im Januar 2020 erschien ihr drittes Album Treat Myself. Nominierungen

 

 

 

All About That Bass = 2014

Lips are movin

Dear future husband

Like I'M GONNA LOSE YOU - mit John Legend = 2015

Better When I’m Dancin’, der Teil des Soundtracks des Films Die Peanuts – Der Film ist.

Diskografie

Hauptartikel: Meghan Trainor/Diskografie

Studioalben

Jahr

Titel
Musiklabel

Chartplatzierungen

Anmerkungen

DE  DE

AT  AT

CH  CH

UK  UK

US  US

2015

Title
Epic

14
(34 Wo.)

13
(21 Wo.)

2
(22 Wo.)

1

Platin


(59 Wo.)

1

Dreifachplatin

×3


(107 Wo.)

Erstveröffentlichung: 9. Januar 2015
Verkäufe: + 1.992.000

2016

Thank You
Epic

25
(4 Wo.)

20
(2 Wo.)

16
(4 Wo.)

5

Silber


(9 Wo.)

3

Platin


(47 Wo.)

Erstveröffentlichung: 13. Mai 2016
Verkäufe: + 1.185.000

2020

Treat Myself
Epic

99
(1 Wo.)

67
(1 Wo.)

28
(1 Wo.)

41
(1 Wo.)

25
(3 Wo.)

Erstveröffentlichung: 31. Januar 2020

Auszeichnungen und

 

 

 

 

 

27 Miriam Makeba w

vollständiger Name Zenzile Makeba Qgwashu Nguvama Yiketheli Nxgowa Bantana Balomzi Xa Ufun Ubajabulisa Ubaphekeli Mbiza Yotshwala Sithi Xa Saku Qgiba Ukutja Sithathe Izitsha Sizi Khabe Singama Lawu Singama Qgwashu Singama Nqamla Nqgithi,[1]

Miriam Makeba (* 4. März 1932 in Prospect Township, Johannesburg; † 10. November 2008 in Castel Volturno, Italien), auch bekannt als Mama Africa,[2][3] war eine südafrikanische Sängerin und eine Vertreterin der Weltmusik. Sie kämpfte seit ihrem Exil 1960 gegen die damalige Apartheid-Politik Südafrikas und setzte sich für die Menschenrechte ein.

Jugend und erste Erfolge in Südafrika

Miriam Makeba kam als Kind der Haushaltshilfe und Heilerin Zenzi Makeba, einer Swazi, sowie des Lehrers Caswell Makeba, eines Xhosa, auf die Welt. Sie war das jüngste Kind und hatte drei Schwestern und einen Bruder. Ihr Geburtsort Prospect Township war ein innerstädtischer Slum im Osten Johannesburgs, der 1936 abgerissen wurde.[4] Wenige Wochen nach ihrer Geburt musste ihre Mutter eine sechsmonatige Gefängnisstrafe verbüßen, so dass Miriam Makeba diese Zeit ebenfalls im Gefängnis verbrachte. Ihr Vater starb, als sie sechs Jahre alt war. Makeba besuchte acht Jahre lang das Kilnerton Training Institute, eine Primarschule in Pretoria, wo sie auch im Chor sang. Nach dem Schulbesuch arbeitete sie wie ihre Mutter bei Weißen als Haushaltshilfe. Im Jahr 1949 heiratete sie ihren Jugendfreund James „Gooli“ Kubay[5] und 1950 brachte sie ihre einzige Tochter Bongi Makeba zur Welt.[6] Im Folgejahr wurde die Ehe geschieden.

Ihre musikalische Laufbahn begann Miriam Makeba als Sängerin in den Gruppen Cuban Brothers und Manhattan Brothers, mit denen sie 1953 ihre erste Single als Solistin aufnahm, Lakutshona Ilanga.[7] Nachdem sie (vermutlich 1954) in Alf Herberts Show African Jazz and Variety mit Dorothy Masuka, Dolly Rathebe und Lionel Pillay auf Tournee war, trat sie 1955 wieder mit den Manhattan Brothers auf. Es entstanden erste Aufnahmen unter eigenem Namen. 1956 gründete sie die Gesangsgruppe The Skylarks (deutsch etwa: „Die Lerchen“), die nur aus Frauen bestand; erste Aufnahmen entstanden (noch als The Sunbeams) mit ihrer Halbschwester Mizpah und Johanna Radebe; seit 1957 trat sie mit den Skylarks im Quartett (bald mit Mummy Girl Nketle, Mary Rabotapi und Abigail Kubeka) auf.[8]

1959 heiratete sie den indischstämmigen Jazzsänger Sonny Pillay.[6] Im selben Jahr war sie die Hauptdarstellerin in dem erfolgreichen Musical King Kong. Dort war auch der Jazzmusiker Hugh Masekela engagiert. Ebenfalls 1959 spielte sie eine kleine Rolle als Shebeen-Sängerin in Lionel Rogosins Anti-Apartheid-Film Come Back, Africa, der internationales Aufsehen erregte.[8]

Makeba wurde in Folge ihres Filmauftritts zur Premiere des Films auf den Internationalen Filmfestspielen nach Venedig eingeladen.[8] Anschließend war sie Gast in der Steve Allen Show, einer Fernsehshow in den USA. Kurz nachdem sie ihre Tochter in die USA geholt hatte, starb ihre Mutter. Die südafrikanischen Behörden verweigerten ihr die Einreise zur Beerdigung. Harry Belafonte half ihr bei der Umsiedlung in die USA und bei ersten Auftritten in Los Angeles und New York. Damit begann ihre Weltkarriere. Makebas größter internationaler musikalischer Erfolg ist das auf isiXhosa geschriebene Lied Pata Pata (1967). Dieses Lied schaffte es auf Platz 12 der US-amerikanischen Charts und bis auf Platz 14 in der bundesdeutschen Hitparade. Zu ihren weiteren bekannten Liedern zählen The Click Song, Malaika, Soweto Blues sowie eine Version von Mbube (The Lion Sleeps Tonight), die sie unter anderem auf der Feier zum 45. Geburtstag John F. Kennedys im Madison Square Garden am 19. Mai 1962 sang. 1963 sprach sie erstmals vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen und verlangte den Boykott des südafrikanischen Apartheid-Regimes.[9] In der Folge wurde ihr von der südafrikanischen Regierung die Staatsbürgerschaft aberkannt; ihre Schallplatten wurden in Südafrika verboten.[10] Von 1964 bis 1966 war sie mit Hugh Masekela verheiratet, mit dem sie auch zusammen auftrat. 1968 heiratete sie den Bürgerrechtler und Black-Panther-Aktivisten Stokely Carmichael. Daraufhin wurden sie vom FBI überwacht; die Platten- und Tourneeverträge wurden gekündigt, so dass das Ehepaar nach Guinea auswanderte, wo Makeba bereits 1963 nach der Ausbürgerung aus Südafrika die Staatsangehörigkeit zuerkannt worden war.[10]

Rückkehr nach Südafrika

 
Miriam Makeba mit Dizzy Gillespie (1991)

Nach drei Jahrzehnten Exil in den USA, Guinea und Belgien kehrte sie im Juni 1990, auf Bitte von Nelson Mandela, nach Südafrika zurück und lebte ab Dezember 1990 wieder in Johannesburg.[10]

1991 ging sie mit dem Jazztrompeter Dizzy Gillespie auf Tour, 1992 war sie an der Seite von Whoopi Goldberg in der Verfilmung des Musicals Sarafina! zu sehen. Sie wurde zur Goodwill-Botschafterin Südafrikas bei den Vereinten Nationen ernannt. 2004 gründete sie den ZF Makeba Trust, um ihr Vermächtnis zu sichern. Zu diesem Trust gehört das Miriam Makeba Rehabilitation Centre for Abused Girls, das missbrauchten Mädchen Schutz bietet. Am 26. September 2005 erklärte Miriam Makeba ihren Abschied von der Bühne. Eine letzte Welttournee führte sie noch durch die USA, Kuba, Brasilien, Venezuela, Skandinavien und Deutschland. Am 25. Mai 2006 gab Miriam Makeba auf dem 18. Africa Festival in Würzburg ihr letztes Konzert in Deutschland.

Am 9. November 2008 trat Miriam Makeba auf einem Benefizkonzert für den von der Camorra bedrohten Schriftsteller und Journalisten Roberto Saviano in Castel Volturno in Italien auf. Kurz nach ihrem Auftritt erlitt sie einen Herzinfarkt und verstarb am frühen Morgen des 10. November im Krankenhaus.[13] Ihre Asche wurde dem Meer übergeben.

Musik

 
Makeba während eines Auftritts

Makebas Songs enthalten Elemente der traditionellen Musik des südlichen Afrika, aber auch der westlichen Pop-, Jazz- und Folkmusik.[14] Etwa mit Mas que nada interpretierte sie auch brasilianische Lieder. Meist sang sie auf Englisch oder isiXhosa, aber auch in anderen südafrikanischen Sprachen; in Malaika singt sie auf Swahili. Ihre Stimme konnte laut Jon Pareles von den New York Times „leicht, trällernd und mädchenhaft“ klingen, aber auch „kokett, bluesig oder äußerst überschwänglich“. Daneben vernahm derselbe Kritiker „eine Schicht von ungeglätteten, schärferen Mahnrufen, den Ton von Dorfliedern und Geisterbeschwörungen“.[15]

pata pata

und vieles mehr

 

49 Natalie Imbruglia w
24 Otis Redding m

Otis Redding (* 9. September 1941 in Dawson, Georgia; † 10. Dezember 1967 bei Madison, Wisconsin) war ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter, der mit 26 Jahren bei einem Flugzeugabsturz starb und posthum einer der einflussreichsten Soul-Sänger der 1960er-Jahre wurde. Redding trägt den Beinamen King of Soul.

Tod

Otis Redding starb am 10. Dezember 1967, als er zusammen mit vier Mitgliedern seiner damaligen Begleitband The Bar Kays verunglückte. Sein zweimotoriges Flugzeug vom Typ Beechcraft Model 18 war auf dem Weg von einem Fernsehauftritt in Cleveland, Ohio zu einem Konzert in Madison, Wisconsin, als es bei Nebel, Regen und schlechter Sicht einige Meilen vor der Landung auf dem Flughafen Madison-Dane County in den eisigen Monona-See abstürzte, wobei nur das Bandmitglied Ben Cauley überlebte. Zu Reddings Beerdigung kamen 4500 Menschen.[2]

 

Merry Christmas Baby

Sehr bekannt : (Sittin on ) the dock of the bay

 

 

36 Petula Clark w

Petula Clark, CBE (* 15. November 1932 in Epsom in der britischen Grafschaft Surrey als Petula Sally Olwen Clark) ist eine britische Pop-Sängerin, Komponistin und Schauspielerin. Sie ist zweifache Grammy-Preisträgerin.[1]

 

  •  

Leben

Petula Clark stand schon mit sieben Jahren mit Gesangsbeiträgen auf der Bühne. Mit elf hatte sie ihre eigene Radiosendung Pet’s Parlour und bekam 1944 ihre erste Filmrolle in A Medal for the General. Bis 1950 wirkte sie bereits in 20 Filmen mit, womit sie zum Kinderstar in Großbritannien avancierte. Ab 1949 begann sie Schallplatten zu veröffentlichen, ihre erste Platte, eine Coverversion des Teresa-Brewers-Titels Music, Music, Music erschien in Australien. 1950 erhielt sie von der britischen Plattenfirma Polygon Records, aus der später das Pye Label wurde, einen Plattenvertrag. Mit Where Did My Snowman Go? (Polygon P1056) kam sie 1953 erstmals in die britischen Charts (Platz 19). Bis 1957 hatte sie dort bereits sieben Titel platziert. In diesen Jahren war sie auch weiterhin auf der Bühne, in Radio und Fernsehen sowie im Film präsent.

In den britischen Medien wurde Clark weiterhin als Star mit dem jugendlichen Image vermarktet. Die inzwischen 25-Jährige konnte in ihrer Heimat dieser Festlegung nicht entfliehen und ließ sich deshalb ab 1957 in Frankreich nieder, wo sie bereits durch französischsprachige Plattenveröffentlichung und ein erfolgreiches Konzert im Pariser Olympia bekannt geworden war. Sie schloss mit der französischen Schallplattenfirma Vogue einen Vertrag ab, die dafür sorgte, dass Clark in den nächsten Jahren in Frankreich mehr Hits hatte als in ihrer Heimat. 1961 heiratete sie den französischen Journalisten Claude Wolff und bekam mit ihm zwei Töchter sowie 1972 einen Sohn.

 
Petula Clark, 1960

Ab 1960 begann Petula Clark auch fremdsprachige Platten zu veröffentlichen. Den Anfang machte sie in Deutschland, wo ihre Platten ebenfalls von Vogue herausgebracht wurden. Die erste deutsche Single Du bist mein Anfang / St. Tropez wurde 1960 in den Londoner Pye Studios produziert. Sie wurde erst zwei Jahre später im Herbst 1962 von Vogue unter der Nr. DV 14027 veröffentlicht und blieb erfolglos. Einige Wochen zuvor hatte Petula Clark bereits mit dem deutschen Lied Monsieur (DV 14006) die Hitparaden erobert; der Titel erreichte Platz 1 und wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Clark veröffentlichte bis 1971 insgesamt 22 Singles in deutscher Sprache, von denen fünf unter die Top Ten kamen. Daneben besang sie ebenso erfolgreich Schallplatten in italienischer und spanischer Sprache.

 
Petula Clark, 1966
 
Petula Clark, 1966

1961 meldete sich Clark auch wieder in den britischen Charts zurück. Mit der englischen Coverversion Sailor des deutschen Erfolgstitels Seemann (Lolita, Polydor 24177) erreichte sie Platz 1 in Großbritannien. 1964 begann ihre Zusammenarbeit mit dem britischen Produzenten und Songwriter Tony Hatch und damit die erfolgreichste Zeit ihrer Karriere. Gleich mit dem ersten gemeinsamen Lied Downtown errang Petula Clark 1965 weltweiten Erfolg. In Großbritannien landete sie damit zwar nur auf Platz zwei, konnte aber mit diesem Song auch den US-amerikanischen Markt erobern, wo sich Downtown 16 Wochen in den Charts hielt und zu einem Nummer-eins-Hit wurde.[2] Er wurde mit dem Grammy für die beste Rock’n’Roll-Single ausgezeichnet. In Deutschland landeten sowohl die englische als auch eine deutsche Version auf Platz 1 der Hitparaden. Nach dem gelungenen Einstand in den USA, wo Clarks Platten von Warner Bros. veröffentlicht wurden, kam sie bis 1982 noch mit 22 Titeln unter die Top 100 und war mit ihren Songs oft erfolgreicher als in ihrer britischen Heimat. Mit My Love gelang ihr 1966 noch ein zweites Mal der Sprung an die Chartspitze in den USA. Clarks größter internationaler Erfolg war der von Charlie Chaplin komponierte Titelsong aus Chaplins letztem Film Die Gräfin von Hongkong. Der 1967 erschienene Titel This Is My Song (deutsche Coverversion Love - so heißt mein Song, DV 14605) wurde weltweit in den Charts notiert. Er wurde im Januar 1967 in Los Angeles zunächst in Deutsch, Französisch und Italienisch aufgenommen, zuletzt folgte die englische Fassung, die den größten Erfolg haben sollte. In Großbritannien war es die zweite Nummer-eins-Platzierung.

Unter dem Pseudonym Al Grant arbeitete Petula Clark auch als Songkomponistin. Einige von ihr komponierte Titel erschienen auch als deutsche Coverversionen, zum Beispiel Darling verzeih (DV 14345, Original: Now That You’ve Gone), Wunderschön wie heut (DV 14561, Original: Where Did We Go Wrong) und Komm tanz mit mir (DV 14596, Original: Dance with Me).

Neben ihren Plattenaufnahmen unternahm Clark Tourneen durch Europa, Afrika und schließlich auch durch Nordamerika. In den USA trat sie in Nachtclubs und Fernsehshows auf. Ab 1968 widmete sie sich auch wieder dem Filmgeschäft und übernahm Rollen unter anderem in den Streifen Finian’s Rainbow (1968) und Good Bye, Mr. Chips (1969). 1993 gab sie im Musical Blood Brothers in New York ihr Broadwaydebut. Im Londoner Westend übernahm sie 1995 die Rolle der Norma in Webbers Sunset Boulevard.

1998 wurde sie von der britischen Königin Elisabeth II. zum Commander of the British Empire ernannt.

Clark lebt heute, nach 55 Jahren Ehe, von ihrem Mann Claude Wolff getrennt in Genf und London.[3]

Diskografie

Hauptartikel: Petula Clark/Diskografie

Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen[4][5][6][7] Anmerkungen
UK UK US US
1965 Downtown 21
(36 Wo.)
 
I Know a Place 42
(17 Wo.)
 
The World’s Greatest International Hits! 129
(9 Wo.)
 
1966 My Love 68
(12 Wo.)
 
I Couldn’t Live Without Your Love 11
(10 Wo.)
43
(16 Wo.)
 
1967 Hit Parade 18
(13 Wo.)
 
Colour My World 16
(9 Wo.)
49
(27 Wo.)
in US: Color My World / Who Am I
These Are My Songs 38
(3 Wo.)
27
(27 Wo.)
 
1968 The Other Man’s Grass Is Always Greener 37
(1 Wo.)
93
(23 Wo.)
 
Petula 51
(21 Wo.)
 
Petula Clark’s Greatest Hits Vol. 1 57
(17 Wo.)
Best-of-Album
1969 Portrait of Petula 37
(11 Wo.)
 
Just Pet 176
(7 Wo.)
 
1970 Memphis 198
(2 Wo.)
 
1971 Warm and Tender 178
(3 Wo.)
 
1977 20 All Time Greatest 18
(7 Wo.)
Best-of-Album
2002 The Ultimate Collection 18
(4 Wo.)
Best-of-Album
2008 Then & Now – The Very Best of Petula Clark 17
Silber

(5 Wo.)
Best-of-Album
2013 Lost in You 24
(2 Wo.)
 
2016 Sailor – 50 Internationale Erfolge  
From Now On 70
(1 Wo.)
 

Filmografie (Auswahl)

  • 1944: Medal for the General
  • 1945: Ich weiß wohin ich gehe (I Know Where I'm Going!)
  • 1946: Paradies der Liebe (London Town)
  • 1948: Toto-Glück (Easy Money)
  • 1948: Here Come the Huggetts
  • 1949: Vote for Huggett
  • 1949: The Huggetts Abroad
  • 1949: Das gefährliche Alter (The Romantic Age)
  • 1951: Serum 703 (White Corridors)
  • 1952: Muß das sein, Fräulein (Made in Heaven)
  • 1952: Der Unwiderstehliche (The Card)
  • 1957: Die Dame gegenüber (That Woman Opposite)
  • 1964: Frank Patton ruft Küstenwache 5-8-3 (À couteaux tirés)
  • 1968: Der goldene Regenbogen (Finian's Rainbow)
  • 1969: Goodbye, Mr. Chips
  • 1980: Never Never Land
  • 1981: Heimatlos (Sans famille; Fernseh-Miniserie)

Literatur

Weblinks

Commons: Petula Clark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Downtown

 

40 Pink (P!ink) w

Pink, stilisierte Eigenschreibweise P!nk (* 8. September 1979 in Doylestown, Pennsylvania als Alecia Beth Moore), ist eine US-amerikanische Pop-Rock-Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin. Sie wurde mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnet und zählt mit über 40 Millionen verkauften Alben und mehr als 70 Millionen verkauften Singles zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart.[1]

Leben

Kindheit und Jugend

Sie wurde 1979 in Pennsylvania als Tochter von Judith Kugel und Jim Moore geboren. Ihr Vater, ein Vietnam-Veteran, ist irischer Herkunft und leitete eine Versicherungsgesellschaft. Ihre Mutter, eine Krankenschwester, ist deutsch-jüdischer und litauisch-jüdischer Herkunft.[2] Pink hat einen 1977 geborenen Bruder. In ihrer Heimatstadt Doylestown besuchte sie die Kutz Elementary School, die Klinger Middle School und die Central Bucks High School West. Den Highschool-Abschluss holte sie später per GED nach.[3]

Als sie sieben Jahre alt war, ließen sich ihre Eltern scheiden. Den Verlust des Vaters, der zentralen Figur in ihrem bisherigen Leben, hat sie lange Zeit nicht verkraftet. Das Verhältnis zur Mutter gestaltete sich in der Folgezeit immer schwieriger; sie verlor zusehends die Kontrolle über ihre Tochter, bis es zur offenen Auflehnung kam. Pink begann Drogen zu nehmen und regelmäßig Alkohol zu trinken. Auf Veranlassung der Mutter war sie im Alter von 14 Jahren in therapeutischer Behandlung, die jedoch ohne Erfolg blieb.[2] Als sie in der 10. Klasse die Schule verließ, kam es zum endgültigen Bruch: Die Mutter warf ihre 16-jährige Tochter aus der gemeinsamen Wohnung. Nach ihrem Schulabbruch arbeitete sie kurzzeitig in einer Imbisskette.[4] In dieser Zeit schrieb sie zahlreiche Gedichte, in denen sie ihre Gefühle ausdrückte und eigene Erfahrungen zu verarbeiten suchte. Eines dieser Gedichte bildete später die Grundlage für ihren Song Family Portrait.

Herkunft des Künstlernamens

 
P!nk Logo

Der Name Pink basiert auf persönlichen Erlebnissen aus Kindheit und Teenageralter: Als sie mit acht Jahren ein Ferienlager besuchte, zog ihr ein Junge die Hose herunter und kommentierte ihr Erröten mit den Worten „Look at that pink girl!“[5]

Jahre später sah sie mit Freunden den Film Reservoir Dogs an. Durch die Figur „Mr. Pink“ wurde die Erinnerung an das Kindheitserlebnis wieder wach und sie wurde von ihren Freunden fortan nur noch „Pink“ genannt. Später beschloss sie, diesen Namen für sich anzunehmen.[2]

Privatleben

Während der X-Games in Philadelphia lernte Pink im August 2001 den Motocross-Fahrer Carey Hart kennen. Die beiden wurden kurz darauf ein Paar.[3] Ende 2003 trennten sie sich für einige Monate. In dieser Zeit hatte Pink eine kurze Affäre mit dem Schlagzeuger Tommy Lee, dem Ex-Mann von Pamela Anderson.[2] Nachdem sie sich mit Carey Hart versöhnt hatte, machte Pink ihm bei einem Rennen im Juli 2005 einen Heiratsantrag.[6] Sie heirateten am 7. Januar 2006 in Costa Rica.[7] Im Februar 2008 gab das Paar seine Trennung bekannt, ließ sich aber nicht scheiden.[8] Im April 2009 erklärte Hart, dass beide der Ehe noch eine Chance gäben.[9] Am 2. Juni 2011 brachte Pink in Los Angeles eine Tochter namens Willow Sage Hart zur Welt,[10] am 26. Dezember 2016 einen Sohn.[11] Pink ist Mitglied der Tierschutzorganisation PETA.

Erfahrung mit Drogen

Ihren ersten Kontakt mit Rauschmitteln hatte Pink im Alter von dreizehn Jahren. In den folgenden Jahren nahm sie regelmäßig Drogen, vor allem LSD, Ecstasy und Marihuana, aber auch Heroin.[12] Nach dem Konsum verschiedener Drogen und einer größeren Menge Alkohol brach sie 1995 zusammen; die Überdosis führte beinahe zum Tod.[13] Dieses Erlebnis soll sie dazu bewogen haben, fortan keine Drogen mehr zu nehmen.

Musikalische Karriere

Frühe Karriere

 
Pink (2006)

Weil sie als kleines Mädchen unter starkem Asthma litt, bekam sie Gesangs- und Tanzunterricht, um ihre Atemtechnik zu verbessern. Im Laufe der Zeit entwickelten sich ihre stimmlichen Fähigkeiten durch das Gesangstraining so gut, dass sie Mitglied in einem kirchlichen Gospelchor wurde. Ihr Vater, der ihr oft Lieder vorsang und sich dabei selbst auf der Gitarre begleitete, brachte ihr außerdem das Spiel auf diesem Instrument bei.

In ihrer Highschool-Zeit absolvierte sie erste Auftritte mit der Gruppe Middleground, die aber nur kurzzeitig bestand. Mehr Erfolg hatte sie bei einem ihrer regelmäßigen Abstecher in die Clubs von Philadelphia, wo ein DJ auf die damals 13-Jährige aufmerksam wurde. Er engagierte sie zunächst als Tänzerin und dann als Background-Sängerin für seine Hip-Hop-Gruppe Schoolz of Thought. Ein Jahr später durfte sie einmal wöchentlich im Club Fever auftreten, wo sie auch ihre ersten eigenen Songs vortrug.

Atlanta war Mitte der Neunziger durch die Künstler OutKast, Usher und TLC ein Zentrum der US-Musikindustrie. In der Überzeugung, dass sie dort eher ein „Rockstar“ werden könne, zog Pink mit 16 dorthin und gründete mit zwei weiteren Mädchen die R&B-Gruppe Choice. Ein Demoband ihres Songs Key to My Heart gelangte zu L.A. Reid, der das Trio bei seinem Label LaFace Records unter Vertrag nahm. Der Song Key to My Heart erschien 1996 auf dem Soundtrack zum Kinofilm Kazaam. 1998 trennten sich Choice wegen musikalischer Differenzen. Das bereits eingesungene Album wurde nicht mehr veröffentlicht.

Während der Entstehung des Albums wurde Pink vom Produzenten Daryl Simmons gebeten, einen Teil zum Titel Just to Be Loving You beizutragen. Das positiv aufgefasste Ergebnis spornte Pink an, wieder an eigenen Songs zu arbeiten, während L.A. Reid sie als Solokünstlerin unter Vertrag nahm.

1999–2000: Can’t Take Me Home

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Produzenten wie Kenneth „Babyface“ Edmonds, Kevin „She’kspere“ Briggs und Daryl Simmons entstand Pinks Debütalbum Can’t Take Me Home, das im Frühjahr 2000 in den USA veröffentlicht wurde. Der Erfolg des Albums und der ausgekoppelten Singles There You Go, Most Girls und You Make Me Sick beschränkte sich fast ausschließlich auf den englischsprachigen Raum. Im Sommer desselben Jahres trat sie als Vorgruppe bei der „No Strings Attached“-Tour der Boygroup *NSYNC auf, was ihren Bekanntheitsgrad weiter steigerte.

Für den Soundtrack zum Film Moulin Rouge nahm Pink zusammen mit Christina Aguilera, Mýa und Lil’ Kim Anfang 2001 den Klassiker Lady Marmalade neu auf. Die Coverversion erzielte weltweit Chartplatzierungen, wurde Pinks erster Nummer-eins-Hit und brachte ihr den internationalen Durchbruch. Für den Song bzw. das Musikvideo konnte sie zudem bei den VMAs 2001 und der Grammy-Verleihung 2002 zwei bedeutende Musikpreise in Empfang nehmen.

2001–2003: M!ssundaztood

Als die Planungen für das Nachfolgeralbum von Can’t Take Me Home begannen, kam es zu Differenzen zwischen Pink und ihrer Plattenfirma. Während diese am Konzept des ersten Albums und dem damit verbundenen Image der Sängerin festhalten wollte, forderte Pink grundlegende Veränderungen. Sie wollte mehr Einfluss auf die Entstehung ihrer Songs haben und stilistisch eigene Wege gehen, anstatt die Musik einfach vorgesetzt zu bekommen. Das zweite Album sollte ihr mehr Anerkennung als ernsthafte Musikerin und Songschreiberin bringen, was mit einer bloßen Fortsetzung des Debüts unmöglich schien. Bei der Suche nach einem geeigneten Partner für die Aufnahmen geriet Pink schließlich durch Zufall an Linda Perry, Ex-Frontfrau der 4 Non Blondes und eines ihrer erklärten Jugendidole. Pink zog zu Perry nach Los Angeles und gemeinsam schrieben sie in den folgenden Monaten Lieder für das Album M!ssundaztood, das Ende 2001 veröffentlicht wurde.

Als Vorab-Single erschien der Titel Get the Party Started, den Perry bereits vor der Zusammenarbeit mit Pink geschrieben und produziert hatte. Die Dance-Nummer eroberte umgehend Top-Positionen in den internationalen Charts und verhalf Pink zu ihrem bis dato größten Hit als Solo-Künstlerin. Bei den VMAs 2002 wurde der Videoclip in den Kategorien „Best Female Video“ und „Best Dance Video“ ausgezeichnet. Die nachfolgenden Auskopplungen Don’t Let Me Get Me, Just Like a Pill und Family Portrait waren kommerziell ebenfalls erfolgreich; mit Just Like a Pill landete sie sogar auf Platz 1 der britischen Charts.

M!ssundaztood grenzte sich musikalisch deutlich vom Vorgänger ab. Vorherrschend war nun ein poppiger Sound, den Perry mit unverkennbaren Rock-Einflüssen versah. Da diese Pink dazu geraten hatte, eigene Lebenserfahrungen in ihre Songs einfließen zu lassen, erhielt das Album eine stark persönliche Note. Die offene Thematisierung ihrer Vergangenheit und die kritische Betrachtung ihres bisherigen Erscheinungsbildes als Künstlerin führten zu überwiegend positiven Reaktionen. Das Album konnte weltweit hohe Positionen in den Charts verbuchen und wurde mehr als zwölf Millionen Mal verkauft; in Großbritannien war es 2002 das am zweithäufigsten verkaufte Album.[14] In über 20 Ländern wurde M!ssundaztood mit Gold oder Platin ausgezeichnet, außerdem erhielten das Album und die Single Get the Party Started je eine Nominierung bei der Grammy-Verleihung 2003.

Ursprünglich sollte Pink Anfang 2002 im Vorprogramm von Janet Jacksons „All for You“-Tour auftreten, doch die für Europa angesetzten Termine wurden als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September abgesagt. Stattdessen ging sie von Mai bis Dezember erstmals auf eine eigene Tournee. Die „Party“-Tour führte von Nordamerika über Europa und Asien bis nach Ozeanien. Im selben Jahr trat Pink in Nordamerika außerdem noch als Supporting Act von Lenny Kravitz auf.

2003–2005: Try This

2003 beteiligte sich Pink mit dem Titel Feel Good Time am Soundtrack von 3 Engel für Charlie – Volle Power. In den USA verfehlte sie damit erstmals den Sprung in die Top 50, während die Single in Europa erfolgreicher war. Im November 2003 erschien das Album Try This. Die Hinwendung zu einem an Rock angelehnten Sound, die Pink bereits beim Vorgänger praktiziert hatte, wurde bei den meisten Titeln fortgesetzt. Dies lag in erster Linie an der Zusammenarbeit mit Tim Armstrong von der Punkband Rancid. Pink hatte die Gruppe auf deren US-Tour mit den Foo Fighters begleitet und in dieser Zeit zusammen mit Armstrong einige Songs geschrieben, von denen ein Großteil später auf ihrem dritten Album vertreten war.

Als erste Single wurde Trouble veröffentlicht. Der an Punkrock angelehnte Titel erreichte in mehreren europäischen Ländern, Kanada und Australien die Top Ten, in den USA aber lediglich Platz 68. Bei der Grammy-Verleihung 2004 wurde Pink für Trouble als „Beste weibliche Gesangsdarbietung im Bereich Rock“ ausgezeichnet; es war ihr erster Grammy als Solo-Künstlerin. Feel Good Time war außerdem in der Kategorie „Beste Zusammenarbeit mit Gesang – Pop“ nominiert. In der Folge zeigte sich, dass das Album Try This trotz guter Kritiken nicht an die Verkaufszahlen von M!ssundaztood anknüpfen konnte. Auch die Singles blieben insgesamt weit hinter den Erwartungen zurück. Vor allem in den USA war dies auffällig, da vom Album kaum mehr als 700.000 Einheiten verkauft wurden[15] und es ohne Hit-Single blieb. Der Song Last to Know wurde dort nicht einmal ausgekoppelt. Aus diesem Grund wurden für die „Try This“-Tour 2004 ausschließlich Termine in Europa und Australien angesetzt. Nach dem Ende der Tour legte Pink eine mehrmonatige Pause ein. Das für Lisa Marie Presleys Album Now What eingesungene Duett Shine war die einzige Neuveröffentlichung in diesem Zeitraum.

2005–2007: I’m Not Dead

Anfang 2005 gab Pink bekannt, dass sie gemeinsam mit dem Produzenten Billy Mann einige neue Songs geschrieben habe und die Arbeit an einem neuen Album beginnen wolle.[16] Das anstehende Album, für das sie in der Folge mit mehreren namhaften Songwritern und Produzenten, unter anderem Max Martin und Mike Elizondo, zusammenarbeitete, sollte ursprünglich den Titel Long Way to Happy tragen. Im Juli wurden Ausschnitte von mehreren neuen Titeln im Internet veröffentlicht, die einen ersten Eindruck der musikalischen Stilrichtung vermittelten.[17] Die zunächst für September des Jahres angekündigte Veröffentlichung wurde jedoch ausgesetzt und verzögerte sich um mehrere Monate.

Erst im Frühjahr 2006 erschien das Album, entgegen vorheriger Ankündigungen allerdings mit dem Titel I’m Not Dead. Dieser wurde kurzfristig gewählt, da er für Pink sowohl Standpunkt in ihrer eigenen Entwicklung als auch eine Aussage in Richtung vieler Kritiker war. Pinks viertes Studioalbum war mehrheitlich wieder sehr persönlich gehalten, ein Großteil der Lieder spiegelte Themen aus ihrem Leben oder persönliche Ansichten zu aktuellen Themen wider. Das Album erreichte weltweit hohe Chartplatzierungen, unter anderem Platz 1 in Deutschland und Australien, Top 5 in Großbritannien und Top 10 in den USA. Es war damit kommerziell deutlich erfolgreicher als der Vorgänger. Bis heute wurden rund sechseinhalb Millionen Stück verkauft.

In der Folge der Singleauskopplungen kam es teilweise zu heftigen Kontroversen über deren Inhalte. Bereits die erste Single Stupid Girls brachte große mediale Aufmerksamkeit, da Pink darin die gesellschaftliche Rolle einiger weiblicher Prominenter thematisierte und deutliche Kritik an der – ihrer Meinung nach falschen – Vorbildfunktion für junge Mädchen übte. Bei Who Knew setzte sie sich unter anderem mit dem Drogenkonsum in ihrer Jugend auseinander. Dear Mr. President, Pinks erster Titel mit politischem Inhalt, war eine offene Kritik an der US-Regierung unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush.

Auf ihrer „I’m Not Dead“-Tour absolvierte Pink zwischen Juni 2006 und Dezember 2007 weltweit 160 Auftritte auf fünf Kontinenten, unter anderem trat sie erstmals in Afrika auf. Allein für die Konzerte in Australien wurden über 300.000 Tickets verkauft, was einen neuen Rekord für einen weiblichen Interpreten markierte.[18] Einer der Auftritte in London wurde aufgezeichnet und auf der DVD Pink: Live from Wembley Arena veröffentlicht. Als Reaktion auf die zwischenzeitlich sinkenden Absatzzahlen des Albums in den USA trat Pink Anfang 2007 zusätzlich im Vorprogramm von Justin Timberlakes „FutureSex/LoveShow“-Tour auf.

2008–2010: Funhouse

 
Pink auf der Funhouse-Tour (2009)

Im Oktober 2008 erschien ihr fünftes Studioalbum mit dem Titel Funhouse. Die bereits zuvor veröffentlichte Single So What behandelt Pinks Einstellung nach der Trennung von ihrem Ehemann Carey Hart. Aus dem Album wurden insgesamt sieben Singles ausgekoppelt; nach So What wurden Sober, Please Don’t Leave Me, Bad Influence, Funhouse, I Don’t Believe You und Glitter in the Air veröffentlicht.[19]

Das Open-Air-Konzert der „Funhouse Summer Carnival“-Tournee am 15. Juli 2010 in Nürnberg musste unmittelbar nach Beginn der Zugabe abgebrochen werden, Grund dafür war, dass ein Seil ihrer Trapezsicherung bei der Showeinlage zum Hit So what nicht rechtzeitig eingehängt wurde und Pink daraufhin, von einem bereits in ihre Sicherung eingehängten Seil, seitlich von der Bühne geschleudert wurde. Sie stürzte in den Graben zwischen Bühne und Publikum und verletzte sich dabei. Pink kehrte kurz auf die Bühne zurück und gab bekannt, dass das Konzert beendet werden muss.[20]

2010–2011: Greatest Hits … So Far!!!

Im November 2010 erschien ihr erstes Greatest-Hits-Album Greatest Hits … So Far!!! mit ihren größten Hits und vier neuen Songs, von denen bisher zwei als Single ausgekoppelt wurden. Die beiden Songs Raise Your Glass und Fuckin’ Perfect konnten weltweit hohe Chartplatzierungen erreichen. Auf dem Album befindet sich zudem Pinks Version des Titels Whataya Want from Me; dieser war ursprünglich bereits für Funhouse aufgenommen worden, fand schließlich aber keine Verwendung.

2011 steuerte sie für den Animationsfilm Happy Feet 2 den Titelsong Bridge of Light bei.[21] Außerdem synchronisierte sie in der englischen Originalversion die Figur Gloria.

2012–2016: The Truth About Love

 
P!nk (2013)

Am 27. Juli 2012 veröffentlichte Pink mit Blow Me (One Last Kiss) die erste Single ihres sechsten Studioalbums The Truth About Love, das am 14. September erschien. Das Album behandelt die guten und schlechten Seiten der Liebe und wurde 2012 das weltweit sechstbestverkaufte Studioalbum.[22] Die zweite Singleauskopplung Try wurde kurz vor dem Album am 6. September 2012 veröffentlicht. Die dritte Singleauskopplung Just Give Me a Reason mit Nate Ruess erschien am 19. April 2013. Weltweit konnte sie sich in den Charts erfolgreich platzieren. In den USA, Österreich und Deutschland erreichte sie Position eins und ist damit die erfolgreichste Single des Albums. In Deutschland war Just Give Me a Reason Pinks zweiter Nummer-eins-Hit als Solokünstlerin. Am 30. Juni 2013 erschien die vierte Single True Love, ein Duett mit Lily Rose Cooper.[23][24] Außerdem nahm Pink zusammen mit Eminem einen Song für das Album auf.

Für das Album Closer to the Truth der US-Sängerin Cher schrieb Pink die beiden Lieder I Walk Alone und Lie to Me.[25] Von Februar 2013 bis Januar 2014 war Pink auf drei Kontinenten mit der The Truth About Love Tour unterwegs. Im Oktober 2014 veröffentlichte sie zusammen mit dem Sänger Dallas Green unter dem Projektnamen You+Me das Album Rose Ave.[26] 2015 veröffentlichte sie mit Today’s The Day den Titelsong zur 13. Staffel von The Ellen DeGeneres Show. 2015 wurde sie zur UNICEF-Botschafterin ernannt.[27] 2016 schrieb und produzierte sie mit Just Like Fire den Soundtrack zum Film Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln. Ebenfalls 2016 veröffentlichten Kenny Chesney und Pink den Song Setting the World on Fire, der in den US-Country-Charts Platz 1 erreichte.

2017–2019: Beautiful Trauma

Im August 2017 wurde die Leadsingle What About Us aus dem neuen Album Beautiful Trauma veröffentlicht, das im Oktober 2017 erschien. Ebenfalls im August spielte sie bei einem Konzert auf der Berliner Waldbühne den neuen Song erstmals live.[28] Am 28. August 2017 wurde ihr bei den MTV Video Music Awards der Michael Jackson Video Vanguard Award verliehen.[29] Im September 2017 gab sie im Theater at Ace Hotel in Los Angeles ein von Apple Music organisiertes Konzert, bei dem sie erstmals weitere Songs aus dem neuen Album sang.[30] Im selben Monat veröffentlichte sie den Titelsong des Albums, Beautiful Trauma, den sie mit Jack Antonoff, dem Frontmann der Band Bleachers, geschrieben hat. Im Februar 2018 sang sie beim Super Bowl LII die amerikanische Nationalhymne.[31] Im März 2018 startete sie in Phoenix mit der Beautiful Trauma World Tour ihre siebte Konzerttour, die bis zum 2. November 2019 lief. Mit einem Umsatz von 397,3 Millionen US-Dollar und über 3 Millionen verkaufter Tickets ist es die zweiterfolgreichste Tour einer Solokünstlerin aller Zeiten.[32][33]

Im Juni 2018 wurde die Single Whatever You Want veröffentlicht. Im Oktober 2018 wurde die Single A Million Dreams aus dem Album The Greatest Showman: Reimagined veröffentlicht. Auf dem Album ist auch eine Version der Single gesungen von ihrer Tochter Willow Sage Hart zu hören.[34] Ende 2018 wurde kolportiert, dass sie beim Super Bowl LIII auftreten werde. Sie lehnte dies, wie zuvor schon Rihanna und Cardi B aus Solidarität mit dem Quarterback Colin Kaepernick ab.[35]

Seit 2019 Hurts 2B Human

Am 5. Februar 2019 wurde ihr ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame gewidmet.[36] Im selben Monat veröffentlichte sie den Song Walk Me Home und präsentierte ihn mit einem Medley ihrer Hits live bei den BRIT Awards; sie wurde als erste internationale Künstlerin mit dem Outstanding Contribution to Music Award ausgezeichnet.[37] Im April erschien ihr Album Hurts 2B Human.[38]

Im September 2020 wurde der Song One Too Many veröffentlicht, ein Duett mit Keith Urban. Das Stück ist Teil von Urbans Album The Speed of Now Part 1. Im Februar 2021 veröffentlichte Pink mit ihrer Tochter Willow Sage Hart die Single Cover Me In Sunshine.[39] Im April 2021 kam Anywhere Away From Here auf den Markt, ein Duett mit Rag’n’Bone Man aus dessen zweitem Album Life by Misadventure. Im Mai 2021 wurde auf Prime Video die Doku P!NK: All I Know So Far unter der Regie von Michael Gracey über ihr Leben während ihrer Vorbereitung auf ihre Konzerte im Wembley-Stadion im Rahmen ihrer Beautiful Trauma World Tour veröffentlicht.[40]

Schauspielerei

2001 wirkte Pink im Willy-Bogner-Film Ski to the Max mit. Der Film wurde im Format IMAX gedreht. 2002 spielte sie eine Rocksängerin in der Neuverfilmung von Rollerball. 2003 war sie in einer kleinen Rolle in 3 Engel für Charlie – Volle Power zu sehen. Teile dieser Szene wurden für das Musikvideo zu Feel Good Time verwendet. 2007 spielte sie unter ihrem bürgerlichen Namen Alecia Moore im Horrorfilm Catacombs – Unter der Erde lauert der Tod mit. In dem Film Männertrip, der 2010 in Deutschland erschien, hatte sie einen Cameo-Auftritt. Im Jahr 2012 spielte sie in der Filmkomödie Thanks for Sharing – Süchtig nach Sex neben Mark Ruffalo und Gwyneth Paltrow mit.

 

     
     
     
     
     
     
     
     

Auszeichnungen

  • Grammy
  • MTV Europe Music Award
    • 2002: für „Best Song“ (Get The Party Started)
    • 2008: für „Most Addictive Track“ (So What)
  • MTV Australia Awards
    • 2007: für „Download des Jahres“ (Who Knew)
    • 2007: für „Beste Künstlerin“
    • 2008: für „Best Live Performer“
  • MTV Video Music Awards
    • 2001: für „Video des Jahres“ (Lady Marmalade) (mit Christina Aguilera, Lil’ Kim und Mýa)
    • 2002: für „Bestes Video einer Künstlerin“ (Get The Party Started)
    • 2002: für „Best Dance Video“ (Get The Party Started)
    • 2006: für „Bestes Pop Video“ (Stupid Girls)
    • 2013: für „Best Collaboration“ (Just Give Me a Reason) (featuring Nate Ruess)
    • 2017: mit „Michael Jackson Video Vanguard Award“ ausgezeichnet
  • BRIT Awards
    • 2003: für „Best International Female Solo Artist“
    • 2019: mit „Outstanding Contribution to Music Award“ ausgezeichnet.[42]
  • Teen Choice Award
    • 2001: für „Bestes Album“ (Missundaztood)
    • 2001: für „Beste Single“ (Get The Party Started)
    • 2001: für „Beste Künstlerin“
  • NRJ Music Award
    • 2002: für „Beste Künstlerin International“
    • 2013: für „Beste Künstlerin International“
  • My VH1 Award
    • 2001: für „Bestes Video“ (Lady Marmalade) (mit Christina Aguilera, Lil’ Kim und Mýa)
    • 2001: für „Is It Hot in Here or Is It Just My Video“ (Lady Marmalade) (mit Christina Aguilera, Lil’ Kim und Mýa)
  • weitere:
    • 2002: Q-Magazine Award für „Video des Jahres“ (Get The Party Started)
    • 2003: Capital FM Award für „London’s Favourite International Solo Artist“
    • 2006: MTV TRL Germany „Goldenes Tape“ für 20 Platzierungen des Titels Who Knew auf Platz 1
    • 2010: Swiss Music Award für „Best Album Pop/Rock International“
    • 2018: Echo in der Kategorie Künstlerin international
    • 2019: Stern auf dem Hollywood Walk of Fame[43]
    • 2021: Billboard Icon Award

Literatur

Weblinks

Commons: Pink – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1.  
6 Suzi Quadro w

Als Susan Kay Quatro 1950 in Detroit geboren; italienisch-ungarische Wurzeln; Vater hatte eigene Band, dort trat sie mit acht Jahren erstmalig auf; mit 14 wandte sie sich dem Rock and Roll zu; in den 70er Jahren eine der erfolgreichsten Rockmusikerinnen insbesondere in Europa; sie war auch als Schauspielerin unterwegs;

Can the Can; Stumblin' In (zusammen mit Chris Norman); Album: Spotlight

9 Tina Turner m

1939 als Anna Mae Bullock in Tennessee geboren; Schauspielerin und Sängerin; 2013 Schweizer Staatsbürgerin geworden; erste Gesangserfahrungen in der baptistischen Kirche; 1958 lernt sie Ike Turner kennen; sie wurde Backgroundsängerin in seiner Band Kings of Rhythm; sie sprang kurzfristig als Solosängerin für das Lied A Fool in Love ein; der Titel wurde erfolgreich; Ike benannte seine Band in Ike & Tina Turner um; beide waren mittlerweile auch liiert; Ike und Tina wurden bekannter; Tina komponierte eigenen Titel Nutbush City Limits (1973), obwohl sie kein Instrument spielen konnte; 26 Wochen in den deutschen Singlecharts; ihr musikalischer Erfolg wurde begleitet von privaten Problemen und häuslicher Gewalt, Tina kämpfte sich als Solokünstlerin an die Spitze zurück; sie erhielt drei Grammy Awards; 1988 trat sie in Rio de Janeiro vor 188000 Menschen auf; kam damit ins Guinness-Buch der Rekorde; sie sang 1995 für den James-Bond-Film Golden Eye; sie wollte immer wieder aufhören und tat dies im Alter von 69 Jahren (2009); sie schreib ihre Autobiographie, setzt sich für viele spirituelle Dinge ein; sie ist Anhängerin der religiösen Bewegung Soka Gakkai Internation

Nutbush City Limits; we don't need another Hero, Golden Eye

39 Vicky w

Vicky Leandros (griechisch Βίκυ Λέανδρος; * 23. August 1952 (nach anderen Quellen 1948 oder 1949)[1] in Paleokastritsa auf Korfu; gebürtig Βασιλική Παπαθανασίου Vassiliki Papathanasiou,[2] bürgerlich seit 1986 Freifrau von Ruffin[3]) ist eine Sängerin aus Griechenland mit deutscher und griechischer Staatsbürgerschaft, die über 55 Millionen Tonträger weltweit verkaufte.[4] Zu ihren bekanntesten Titeln zählen Après toi (Dann kamst du), L’amour est bleu (Blau wie das Meer), Theo, wir fahr’n nach Lodz und Ich liebe das Leben.

Leben

Mit Unterstützung ihres Vaters Leandros Papathanasiou, der bereits in Griechenland und Deutschland als Leo Leandros erfolgreich war, begann auch sie eine Karriere in beiden Ländern. Vicky Leandros bekam eine Gesangs-, Ballett- und Gitarrenausbildung. 1958 kam die Sängerin nach Deutschland und wurde fortan Vicky genannt. Die Familie verbrachte gemeinsame Jahre in Hamburg, bis sich Vater Leo 1961 von seiner Frau Kyriaki Protopapa scheiden ließ. Vicky wuchs beim Vater in Hamburg auf und besuchte das Gymnasium an der Wartenau.

Bereits ihre erste Single, Messer, Gabel, Schere, Licht (1965), wurde in Deutschland ein Erfolg. 1967 nahm sie für Luxemburg (Télé Luxembourg) am Grand Prix Eurovision de la Chanson (Eurovision Song Contest) in Wien teil und erreichte mit dem Titel L’amour est bleu den vierten Platz. Das Lied wurde besonders in der Instrumentalversion von Paul Mauriat zu einem internationalen Erfolg. Im selben Jahr nahm sie auch an der französischen Vorentscheidung mit dem Lied Les Amoureux teil, gewann aber nicht und konnte deshalb für Luxemburg starten. Nach einigen Hits in Europa und Übersee nahm sie 1972 zum zweiten Mal für Luxemburg am Grand Prix teil, dieses Mal in Edinburgh, und erreichte mit dem von Klaus Munro und Leo Leandros komponierten Titel Après toi (dt. Dann kamst du) nicht nur den ersten Platz, sondern auch einen großen kommerziellen Erfolg. Von der Single wurden in mehreren Sprachen (engl. Come What May) mehr als 7,8 Millionen Exemplare verkauft. Ihr größter Hit in Deutschland war Theo, wir fahr’n nach Lodz, der sich 1974 viele Wochen auf Platz 1 der deutschen Verkaufshitparade hielt und Leandros im deutschsprachigen Raum das Image der Schlagersängerin einbrachte, was ihrer künstlerischen Vielseitigkeit hinsichtlich internationaler Chansonerfolge nicht gerecht wird. Im August 1975 veröffentlichte sie auf dem gleichnamigen elften Studioalbum Ich liebe das Leben, einen weiteren Vicky-Evergreen. Das Lied platzierte sich auf Platz 10 und hielt sich insgesamt 19 Wochen in den Charts.[5]

Vor allem von Ende der 1960er bis Mitte der 1980er Jahre nahm Vicky Leandros die meisten ihrer Singles nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Griechisch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Japanisch und Spanisch auf. Mit diesem Konzept hatte sie Charterfolge auch in Frankreich, Belgien, Kanada, den Niederlanden, Spanien, Lateinamerika und Japan. Sie trat in zahlreichen Musiksendungen im Fernsehen auf und wurde mit unzähligen Auszeichnungen für ihre Erfolge belohnt. 1998 hatte sie einen großen Erfolg mit Weil mein Herz Dich nie mehr vergisst, der deutschen Aufnahme der Titelmusik (My Heart Will Go On) zum Film Titanic. Mit 20 Top-20-Hits in den deutschen Singlecharts ist sie nicht nur die erfolgreichste nationale Künstlerin, sondern zählt im deutschsprachigen Raum auch im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz zu den erfolgreichsten weiblichen Künstlern seit Einführung der Charts.

2000 produzierte Leandros ein erstes Album mit eigenen Kompositionen unter dem Titel Jetzt. 2003 schließlich folgte ein Album mit Liedern von Mikis Theodorakis. Am 9. März 2006 nahm sie an der deutschen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest 2006 mit dem Song Don’t Break My Heart teil, unterlag aber Texas Lightning.

Im Jahr 2020 nahm sie an der dritten Staffel von The Masked Singer als „Katze“ kostümiert teil und kam bis ins Halbfinale.[6]

Familie

Vicky Leandros hat einen Sohn (Leandraki) aus ihrer ersten Ehe. Mit ihrem zweiten Mann Enno Freiherr von Ruffin hat sie zwei weitere Kinder (Milana und Sandra von Ruffin) und trägt den bürgerlichen Namen Vicky Freifrau von Ruffin.[7] Bis zur Trennung von Ruffin 2005 lebte sie überwiegend auf Gut Basthorst im südlichen Schleswig-Holstein. Seit 2012 wohnt Vicky Leandros wieder in Hamburg. Ihre jüngste Tochter, Sandra von Ruffin, ist als Schauspielerin tätig.[8][9] Im Oktober 2013 wurde Leandros zum ersten Mal Großmutter. Ihre älteste Tochter Milana brachte einen Jungen zur Welt.[10]

Aus der zweiten und dritten Ehe ihres Vaters hat sie insgesamt drei Halbgeschwister, von denen die beiden Halbgeschwister aus der zweiten Vatersehe heute in Hamburg und die Halbschwester Vanessa aus der dritten Vatersehe zusammen mit Vater Leo Leandros heute in Griechenland lebt.

Politische Aktivitäten

2006 erhielt Vicky Leandros ein Angebot von Friedbert Pflüger, dem Spitzenkandidaten der CDU für die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2006, als Kultursenatorin in seinem Schattenkabinett mitzuarbeiten. Sie lehnte dies aber mit der Begründung ab, ihre Tournee fortsetzen zu wollen. Bereits 2001 war sie als Kultursenatorin für Hamburg im Gespräch.

Im Oktober 2006 kandidierte sie bei den Kommunalwahlen in Piräus für die sozialdemokratische PASOK und errang ein Mandat. Sie wurde Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Kultur und internationale Beziehungen. Erfolglos blieb hingegen ihre Kandidatur bei der Parlamentswahl 2007. Am 28. Mai 2008 erklärte sie den Rücktritt von ihren Ämtern.

Auszeichnungen

  • 1967: Platz 4 beim Eurovision Song Contest mit L’amour est bleu
  • 1968: Goldene Europa
  • 1971: Bronzene Rose von Montreux für die Fernseh-Show Ich bin
  • 1971: Bronzener Löwe von Radio Luxemburg
  • 1972: Platz 1 beim Eurovision Song Contest mit Après toi
  • 1972: Best Selling Artist weltweit
  • 1974: Goldene Europa
  • 1996: WAZ-Schlagerpreis „Das goldene Mikrophon“
  • 1998: Award für 100.000 verkaufte Singles von Weil mein Herz dich nie mehr vergißt
  • 2001: Goldene Stimmgabel als beste Künstlerin in der Kategorie „Deutsch Pop“
  • 2001: Internationaler Schlagerpreis in der Kategorie „Beste Künstlerin International“
  • 2003: Xenios-Zeus-Preis
  • 2005: „Woman of the Year“ in Griechenland
  • 2006: „Walke of Fame“ in Rotterdam
  • 2008: Pfälzer Saumagen-Orden[13]
  • 2009: Platin Award für 50 Millionen verkaufte Tonträger
  • 2011: Ernennung zum Kommandeur des Verdienstordens des Großherzogtums Luxemburg
  • 2012: Goldene Erbse (Berliner Märchenpreis)
  • 2015: Bundesverdienstkreuz am Bande (am 14. Dezember in Kiel durch Ministerpräsident Torsten Albig überreicht)[14]
  • 2019: Best of.. Award der „Charity Fashion Dinners“
  • 2019: Hanseatin des Jahres
  • 2021: Kultstar des Jahres 2020

Weblinks

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Einzelnachweise

 

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Diskografie

Hauptartikel: Vicky Leandros/Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[11] Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK
1966 Songs und Folklore
Erstveröffentlichung: Oktober 1966
1967 A Taste of … Vicky
Erstveröffentlichung: Juli 1967
A Taste of … Vicky international
Erstveröffentlichung: Oktober 1967
L’amour est bleu
Erstveröffentlichung: Oktober 1967
Love ist blue
Erstveröffentlichung: Oktober 1967
1968 A Taste of Vicky
Erstveröffentlichung: Juli 1968
Summertime Forever
Erstveröffentlichung: August 1968
Vicky
Erstveröffentlichung: August 1968
Le temps des fleurs
Erstveröffentlichung: Dezember 1968
1969 Ich glaub’ an dich
Erstveröffentlichung: August 1969
I mikri mas istoria
Erstveröffentlichung: Oktober 1969
Zoom sur Vicky
Erstveröffentlichung: Oktober 1969
1970 Vicky (Je suis)
Erstveröffentlichung: September 1970
1971 Ich bin 33
(5 Mt.)
Erstveröffentlichung: 15. Februar 1971
Pes mou pos boreis
Erstveröffentlichung: Februar 1971
I am
Erstveröffentlichung: März 1971
1972 Vicky Leandros 7
Gold
[12]
(11 Mt.)
Erstveröffentlichung: April 1972
Verkäufe: + 250.000[12]
Après toi
Erstveröffentlichung: Mai 1972
Mono esi
Erstveröffentlichung: Mai 1972
Vicky Leandros
Erstveröffentlichung: Mai 1972
1973 Meine Freunde sind die Träume 13
(15 Mt.)
10
(1 Mt.)
Erstveröffentlichung: 15. Juni 1973
Itan mia vradia
Erstveröffentlichung: August 1973
Dreams are good friends
Erstveröffentlichung: September 1973
Ceux que j’aime
Erstveröffentlichung: September 1973
1974 Mein Lied für dich 4
(15 Mt.)
Erstveröffentlichung: 15. Juli 1974
My song for you
Erstveröffentlichung: August 1974
Ma chanson pour toi
Erstveröffentlichung: Oktober 1974
Your world – my world
Erstveröffentlichung: Dezember 1974
1975 Across the Water
Erstveröffentlichung: 1975
Ich liebe das Leben 22
(8 Mt.)
Erstveröffentlichung: 15. August 1975
J’aime la vie
Erstveröffentlichung: September 1975
1976 I zoi einai oraia
Erstveröffentlichung: Januar 1976
1977 V. L. 16
(4½ Mt.)
Erstveröffentlichung: 15. März 1977
V. L. (Greece)
Erstveröffentlichung: April 1977
Vicky Leandros (French)
Erstveröffentlichung: April 1977
Du, du liegst mir im Herzen
Erstveröffentlichung: Oktober 1977
Süßer die Glocken nie klingen
Erstveröffentlichung: Oktober 1977
1978 Vicky Leandros
Erstveröffentlichung: Februar 1978
Ich bin ein Mädchen
Erstveröffentlichung: März 1978
Poso s’agapo
Erstveröffentlichung: April 1978
Oh mi mama
Erstveröffentlichung: Oktober 1978
1979 Vicky Leandros singt die schönsten deutschen Volkslieder
Erstveröffentlichung: Oktober 1979
1981 Ich gehe neue Wege
Erstveröffentlichung: 1981
Love Is Alive
Erstveröffentlichung: 1981
1982 Irtha gia sena
Erstveröffentlichung: 1982
Verlorenes Paradies
Erstveröffentlichung: 1982
1983 Vicky
Erstveröffentlichung: 1983
1984 Vicky (French)
Erstveröffentlichung: 1984
1985 Eine Nacht in Griechenland
Erstveröffentlichung: 1985
1988 Ich bin ich
Erstveröffentlichung: 1988
1989 Piretos tou erota
Erstveröffentlichung: 1989
1990 Starkes Gefühl
Erstveröffentlichung: 1990
1991 Nur einen Augenblick
Erstveröffentlichung: 1991
Proseche! Den tha kao xana
Erstveröffentlichung: 1991
1993 Antres
Erstveröffentlichung: 1993
1995 Lieben und Leben 81
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Oktober 1995
1997 Gefühle 42
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. April 1997
1998 Weil mein Herz Dich nie mehr vergißt 59
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. August 1998
2000 jetzt! 52
(3 Wo.)
43
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Februar 2000
2001 now!
Erstveröffentlichung: 2001
Mit offenen Armen
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2001
2002 Weihnachten mit Vicky Leandros
Erstveröffentlichung: November 2002
2003 Vicky Leandros singt Mikis Theodorakis 78
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. September 2003
Tragouthi alliotiko
Erstveröffentlichung: Dezember 2003
2005 Ich bin wie ich bin 65
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2005
2009 Möge der Himmel 26
(6 Wo.)
55
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. März 2009
2010 Zeitlos &nb
30 Zarah Leander w

- Er heisst Waldemar